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Mietwagen Rundreise Mallorca

Headerbild Mietwagen Rundreise Mallorca

Mietwagen Rundreise Mallorca

Kaum eine Insel hat es den Deutschen so sehr angetan wie Mallorca. Daher wird Malle oft auch als 17. Bundesland bezeichnet. Doch selbst wenn sie nicht direkt in einer der Hochburgen wie Palma, El Arenal oder Magaluf Urlaub machen, kennen die meisten nur einen Bruchteil der Insel. Immerhin ist die Baleareninsel mit rund 3.600 Quadratkilometern um knapp ein Drittel größer als das Saarland. Doch mit unseren Tipps für die besten Rundreisen mit dem Mietwagen werden Sie zum echten Mallorca-Experten und erfahren im wahrsten Sinne des Wortes die ganze Schönheit und Vielfalt der größten Insel der Balearen.


Mallorca ist vor allem eins – ein Top-Urlaubsziel. Und das gilt nicht nur für Nachtschwärmer und Partygänger. Auf unserer Rundreise entdecken Sie die volle Pracht der traumhaften Sandstrände und unberührten Buchten Mallorcas: Die verteilen sich nämlich nicht nur über die gesamte Küste, sondern eignen sich auch optimal zum Baden, Entspannen oder für Wassersport. Zwischen idyllischen Plätzen, die viele Besucher anlocken, und versteckten Geheimtipps können Sie auf unserer Route Ihren ganz eigenen Favoriten wählen. Selbst an den gut besuchten Stellen findet sich dagegen meist noch ein freies Plätzchen. Also ab in den Mietwagen und los geht’s!


Startpunkt
Illetes
Reine Fahrzeit
ca. 7h 30min
Stationen
8 Stationen
Distanz
280 Kilometer



Am Flughafen Palma de Mallorca angekommen, ist weder die Inselhauptstadt mit ihrer Kulturvielfalt weit, noch der erste bezaubernde Strand auf Ihrer Rundreise. Am Flughafen können Sie sich einen Mietwagen bei Avis, Europcar und anderen Vermietungen leihen, mit dem Sie in nur knapp 25 Minuten Illetes erreichen. Über die Autobahnen MA-19 und MA-20 führt der Weg an Palma de Mallorca vorbei und eröffnet dabei einen tollen Blick auf das lebendige Stadtbild.

Der Strand Playa de Illetes im gleichnamigen Ferienort ist klein und äußerst schön. Heller Sand lädt zum Sonnen ein, im glasklaren Meer lässt sich indes stundenlang die Unterwasserwelt beobachten. Nebenher gibt es etliche gemütliche Lokale, wo Schlemmen angesagt ist, und Bars, die kühle Cocktails servieren. Wassersportler dürfen sich ebenfalls nach Lust und Laune vergnügen. Weniger leicht zu erreichen – dafür umso idyllischer – sind die kleineren Felsbuchten Cala Comtessa sowie Cala Oli.

Wer Ruhe einem Partyurlaub vorzieht, ist hier an der richtigen Stelle. Weiß getünchte Villen und Appartements sorgen für Urlaubsambiente, womit einem friedvollen Aufenthalt nichts im Wege steht. Doch auch Mallorcas Hauptstadt erreichen Sie in kürzester Zeit, wo Sie auf Shoppingtour gehen oder die Nacht zum Tag machen.


  • Must See: Playa de Illetes, Cala Comtessa, Cala Oli
  • Restaurant-Empfehlung: Das Restaurant und Fish House Arrels bietet nicht nur ein Buffet mit fangfrischem Fisch, sondern ebenso einen grandiosen Blick aufs Meer
  • Hotel-Tipp: Das 4-Sterne-Erwachsenenhotel Barceló Illetas Albatros überzeugt mit moderner Ausstattung, Top-Bewertungen und Strandlage


    Weiter geht’s über Serpentinen, durch schroffe Berge und an dichten Wäldern vorbei, bis Sie in Sa Calobra eintreffen. Fahren Sie dafür zurück auf die MA-20, von der Sie auf die MA-11 wechseln. Folgen Sie dieser bis kurz hinter Sóller, wo Sie die MA-10 nehmen. Schließlich zweigt die MA-2141 nach links ab und führt in das hübsche Küstendorf. Die kurvenreiche Berg- und Talfahrt ist eine Attraktion für sich: Lassen Sie sich jedoch nicht von der beeindruckenden Aussicht ablenken und bleiben Sie stets aufmerksam.

    Zunächst mag Sa Calobra wie ein verschlafenes Fischerdorf wirken, doch an der Küste offenbart sich ein atemberaubendes Naturschauspiel. Die malerische Sandstrandbucht wirkt, als wäre sie direkt aus der Felsküste herausgemeißelt worden, so sehr hebt sich von den zerklüfteten Gesteinsformationen ab. Das kristallklare Wasser verstärkt den Eindruck und macht klar, dass dieser Ort genauso gut aus einem Märchen stammen könnte. Es gibt viele schattige Plätze zum Entspannen sowie Bars mit einem erfrischenden Angebot an Getränken. Insgesamt ein optimaler Rückzugsort für Erholungsuchende und Naturliebhaber.

    Hieran schließt zudem der Sturzbach Torrent de Pareis an, der ebenfalls einen Besuch wert ist, denn er schlängelt sich durch die Berge der Serra de Tramantura und eignet sich perfekt für einen Spaziergang. Super für Wanderer! Der etwas abgeschiedene Wallfahrtsort Santuari de Lluc kann wiederum mit einem üppigen Garten und Renaissance-Optik überzeugen.


    • Must-See: Platja de Sa Calobra, Torrent de Pareis, Serra de Tramantura, Santuari de Lluc
    • Restaurant-Empfehlung: Das Es Vergeret ist ein lauschiges Restaurant, wo Paella und Fischgerichte besonders lecker schmecken


      Der Weg zum Platja des Coll Baix ist weitaus beschwerlicher als zu den touristischen Stränden der Insel. Davon sollten sich Urlauber derweil nicht abschrecken lassen, als Belohnung wartet nämlich ein friedvoller, fast menschenleerer Kieselstrand. Anfangs geht’s über die Serpentinen zurück auf die MA-10. Fahren Sie auf der Küstenstraße in westlicher Richtung bis zur MA-2200 und lassen Sie sich von der Aussicht bezaubern. Wenn Sie ihr bis durch die Kleinstadt Pollença gefolgt sind, nehmen Sie im folgenden Kreisverkehr die zweite Ausfahrt auf die MA-2201. Folgen Sie ihr bis zum Nächsten und  nehmen Sie hier die dritte Ausfahrt auf die MA-13. Danach geht’s durch Alcúdia hindurch und hinter der Stadt weiter auf der Carrer de Xara bis zur Camí Vell de la Victòria, die erneut die Küste entlang verläuft. Nach ca. drei Kilometern geht schließlich eine Abzweigung scharf nach rechts und bringt Sie zum Kloster Ermita de la Victoria, wo Sie ihren Leihwagen abstellen können.

      Vom Kloster aus gibt einen Wanderweg, der sich bis zum Platja des Coll Baix erstreckt und Reisende ca. 45 Minuten durch das Naturgebiet ANAI 4 führt. Die dichten Wälder wie Berge geben Wanderliebhabern die Chance, stundenlang auf Entdeckungsreise zu gehen. Ausgewiesene Pfade sorgen hingegen dafür, dass selbst Unerfahrene die frische Bergluft auskosten dürfen.

      Das Herzstück bleibt der Platja des Coll Baix: Wer den Weg auf sich nimmt, trifft auf eine abgeschiedene Bucht, die er mit nur wenigen Touristen teilen muss. Zurücklehnen, Entspannen, die Landschaft genießen – alles problemlos möglich. FKK-Baden geht ebenso. Da ein Hotel sowie Restaurant beim Ermita de la Victoria liegen, können Sie dort gut und gerne einige Tage verbringen. Festes Schuhwerk und Proviant vorausgesetzt, steht einer unvergesslichen Zeit nichts im Weg.


      • Must See: Platja des Coll Baix, ANAI 4, Ermita de la Victoria
      • Restaurant-Empfehlung: Eine wunderschöne Aussicht, freundlichen Service und gutes Essen gibt’s im Mirador de la Victoria beim Kloster
      • Hotel-Tipp: In der 3-Sterne-Unterkunft Petit Hotel Hostatgeria La Victoria dürfen sich Gäste auf kostenfreie Parkplätze, charmant eingerichtete Zimmer und Erholung freuen


        Vom Emirta de la Victoria sind’s gerade einmal 30 Minuten zum Playa del Muro, noch besser: Die Strecke führt die hübsche Bucht von Alcúdia entlang. Einfach über die Carrer de Xara zurück nach Alcúdia, wo es über die Carrer de Pollèntia und MA-3460 auf die MA-12 geht. Mit Blick aufs Meer gelangen Sie so in kürzester Zeit zum Playa del Muro.

        An diesem weitläufigen Naturstrand fühlen sich Familien und Wassersportler besonders gut aufgehoben. Während Kinder Sandburgen bauen oder bei ruhigem Wellengang planschen, verausgaben sich aktive Urlauber auf Bananenbooten, Tauchgängen und mehr. Bei Spaziergängen lässt sich der warme Sand unter den Füßen spüren und blütenweiße Dünenhügel schaffen eine Traumkulisse.

        Obwohl es viele Touristen an den Playa del Muro zieht, finden Sie in der Regel einen freien Platz zum Liegen. Gleichzeitig stehen viele Parkplätze zur Verfügung und eine Reihe von Bars sowie Restaurants säumt die Küste. Im Zentrum der gleichnamigen Stadt kommen nebenher Partyliebhaber voll auf ihre Kosten.


        • Must See: Playa del Muro, Muro, Pfarrkirche Sant Joan, Museum für Völkerkunde
        • Restaurant-Empfehlung: Ein offener Holzgrill und saftiges Fleisch machen das Steak-House El Patio zu einem echten Highlight
        • Hotel-Tipp: Direkt am Strand befindet sich das Top-Familienhotel Iberostar Playa de Muro, indem sich derweil auch Alleinreisende und Paare verwöhnen lassen


          Nach einem der beliebtesten Strände der Insel geht’s zum S’Arenalet d’Aubarca, der ähnlich wie der Coll Baix zu den letzten Geheimtipps auf Mallorca gehört – Besucher erwartet pure Entspannung inmitten unberührter Natur. Nehmen Sie die MA-12 in den Osten bis zur Kleinstadt Artà, um dort auf die MA-15 Richtung Cala Ratjada überzuwechseln. Folgen Sie jetzt der Beschilderung zur Cala Torta bis Sie auf eine rechtsseitige Abzweigung treffen, die zu ebenjener Bucht weiterführt. Stattdessen müssen Sie an dieser Stelle jedoch den geraden Straßenverlauf nach Cala Estreta wählen. Denn diese Straße endet in einem Wanderweg, wo Sie Ihren Mietwagen abstellen können und die Küste entlang Richtung Westen bis zum Ziel laufen.

          Der beschwerliche Weg lohnt sich. Egal ob Sie alleine, zu zweit oder mit mehreren Leuten unterwegs sind, hier erwartet Sie vor allem eines: Ruhe. Mit grasgrünen Hügeln im Hintergrund lädt das türkisfarbene Meer zum Baden ein, Sonnenanbeter machen es sich dagegen im feinen Sand gemütlich. Das Wasser eignet sich darüber hinaus hervorragend zum Tauchen und Schnorcheln, sofern Sie das passende Equipment mitbringen.

          Wer sich Proviant mitbringt, kann den gesamten Tag an der Bucht verbringen, die Einheimische auch S’Arenalet des Verger nennen. Wem das zu eintönig ist oder die Landschaft erkunden möchte, unternimmt einen Spaziergang durch das Naturschutzgebiet Llevant. Das erstreckt sich nämlich unmittelbar vorm Strand. Beim Wandern durchs Buschland stoßen Entdecker auf farbenfrohe Vögel sowie Wildziegen, die sich erstaunlich leichtfüßig zwischen den Hügeln hin und her bewegen.


          • Must See: S’Arenalet d’Aubarca, Naturschutzgebiet Llevant, Artà
          • Restaurant-Empfehlung: Im Restaurant Es Taronger in Artà erwarten Sie mediterrane Köstlichkeiten sowie landestypische Tapas – rundum empfehlenswert
          • Hotel-Tipp: Im Herzen von Artà liegt die familiengeführte Unterkunft Forn Nou, wo Sie entspannt auf der Dachterrasse frühstücken und den Blick auf die Kleinstadt genießen


            Nachdem Sie am S’Arenalet des Verger Energie getankt haben, lockt der Strand von Cala Millor mit unzähligen, abwechslungsreichen Aktivitäten. Nehmen Sie dieselbe Route zurück nach Artà und dort die MA-4042 Richtung Osten, wonach Sie über die erste Ausfahrt im Kreisverkehr auf die MA-4040 weiterfahren. Folgen Sie dieser östlich, bis Sie auf die MA-4023 wechseln können und anschließend der Beschilderung zur MA-4026. Von der zweigt dann in der Stadt rechts die Carrer de l'Ametler ab und verläuft bis zur Carrer sa Figuera, die Sie, wenn Sie links abbiegen, zur Küste führt.

            Die von Palmen gesäumte Promenade vonCala Millor ist perfekt für Besucher, die mehr wollen als sich nur am Strand zu sonnen. Eine große Anzahl von Sportangeboten wie Kite- und Windsurfen erwartet Energiegeladene – oder schlürfen Sie einen erfrischenden Drink in den zahlreichen Bars und Restaurants. Kleine Gäste amüsieren sich dagegen auf den Spielplätzen nach Herzenslust, derweil Eltern sich zurücklehnen. In den Abendstunden erwacht der Playa de Cala Millor dann richtig zum Leben, wenn Nachteulen die Korken knallen lassen.

            Ein Spitzen-Anlaufpunkt für Familien wie Wassersportler ist außerdem der Strand von Sa Coma, etwas weiter südlich den Küstenstreifen entlang. Er bietet sauberes Wasser, ist flach abfallend und obendrein barrierefrei. Im Übrigen gibt es Parkplätze und die Fahrt dorthin kostet Sie weniger als zehn Minuten.


            • Must See: Playa de Cala Millor, Strand Sa Coma, Fuß-Spa Happy Feet Mallorca
            • Restaurant-Empfehlung: Tapas, Pasta und mehr – im Sapori d'Italia schlemmen Gästen hausgemachte Speisen, ohne sich weit vom Strand bewegen zu müssen


              Hatten Sie eine erlebnisreiche Zeit in Cala Millor und Sa Coma? Am Es Caragol ist erneut Abschalten angesagt. Die Strecke dorthin führt den prachtvollen Küstentreifen entlang, immer Richtung Süden. Fahren Sie als Erstes die MA-4023 hinunter, wechseln Sie bei Porto Cristo auf die MA-4020 und über die dritte Ausfahrt im nächsten Kreisverkehr auf die MA-4014. Die endet nach etwa 14 Kilometern in der MA-4010, dann geht’s rechts auf die MA-4012 weiter. Folgen Sie dieser, bis Sie in S'Alqueria Blanca die südlich verlaufende MA-19 nehmen. Schließlich finden Sie in Santanyí die MA-6100, an die als Nächstes hinter Es Llombards die MA-6110 anschließt. Sie erstreckt sich bis Cap des Salines, wo Sie ihren Leihwagen parken sollten, da es zu Fuß weitergeht. Wenn Sie den Küstenwanderweg nordwestwärts laufen und nach einer halben Stunde eintreffen, werden Sie sich freuen, die Route auf sich genommen zu haben.

              Der Playa Es Caragol ist eine kleine Oase für Freiheitsliebende. Selbst in der Hochsaison herrscht wenig Betrieb und Nacktbaden ist problemlos möglich, während das seichte Wasser sich perfekt für Kinder eignet. Der perlweiße Sand versprüht Karibik-Flair und wem Schnorcheln gefällt, kann zudem Rochen beobachten oder sich schlicht im kristallklaren Meer erfrischen.

              Auf dem Weg zum Schneckenstrand, wie er auf Deutsch heißt, lohnt sich zugleich ein Stopp beim Cap de Ses Salines. Das glänzt neben einer famosen Aussicht mit einem Leuchtturm und einer schroffen Felsküste, an der Kanu- wie Kajaktouren zu einem unvergesslichen Erlebnis werden.


              • Must See: Playa Es Caragol, Cap de Ses Salines
              • Restaurant-Empfehlung: Liebhaber von Fisch, Wein und Zigarren werden das moderne Restaurant Cassai in Ses Salines mit einem Lächeln im Gesicht verlassen
              • Hotel-Tipp: Im nahen Ort Ses Salines heißt das rustikal-charmante Es Turó Hotel rural Gäste willkommen. In komfortablen Zimmern und am Pool lassen Sie es sich gutgehen


                Das Beste zum Schluss, heißt es, und den Es Trenc sehen viele als hübschesten Strand der Insel. Damit gibt es kaum einen passenderen Ort, um Ihre Rundreise abzuschließen. Wenn Sie in Santanyí westlich auf der MA-19 bleiben, können Sie kurz vor Campos links auf die MA-6040 abbiegen. Von der zweigt in südlicher Richtung nach circa zehn Kilometern rechts eine Straße ab, die genauso wie der Strand heißt und Sie bis dorthin führt. Hier gibt es ebenso Parkplätze zur Genüge.

                Kinder planschen im flachen Wasser, Erwachsene lassen einfach alle Fünfe gerade sein – am Es Trenc darf sich jeder wie zuhause fühlen. Der blütenweiße Sand und das türkisfarbene Meer erinnern an die Karibik und lassen Sie in Gedanken schwelgen. Taucher dagegen kosten den westlichen Teil des Strands aus, wo sich ihnen ideale Bedingungen bieten.

                Eltern können sich einen erfrischenden Drink genehmigen, ohne ihre Kleinen aus den Augen zu verlieren. In einem der vielen Restaurants vor Ort findet darüber hinaus die ganze Familie etwas nach ihrem Geschmack. Ein gelungenes Finale gibt letztlich ein Bootsauflug nach Cabrera ab, wobei das noch nicht das Ende sein muss: Es Trenc bietet nämlich etliche Möglichkeiten, Ihre Strandtour durch Mallorca gemütlich ausklingen zu lassen.


                • Must See: Es Trenc, Marcabrera Excursions, Straußenfarm Artestruz Mallorca, Botanischer Garten Botanicactus
                • Restaurant-Empfehlung: Eine umfangreiche Tapas-Karte, freundliche Kellner wie Wohlfühlambiente machen das 5illes zu einem Muss für Feinschmecker
                • Hotel-Tipp: In der Nähe vom Strand findet sich das Apartamentos Obrador mit Charme, gut ausgestatteten Apartments, kostenlosen Parkplätzen und mehr


                  Schroffe Steilküsten, zerklüftete Gebirgszüge und verstecke Bergdörfer. Willkommen in Mallorcas ursprünglichem Nordwesten. Hier zeigt sich die größte Baleareninsel von einer ganz anderen Seite – abseits von überfüllten Stränden und Partymeilen. Die Bergkette der Serra de Tramuntana prägt diesen nur dünn besiedelten Teil der Insel und verleiht ihm ein Gesicht, das viele Besucher in Staunen versetzen wird. Auf engen Serpentinenstraßen mit atemberaubenden Ausblick führt Sie unsere Rundreise zu einigen der schönsten Orte im Westen und Norden Mallorcas. Das bezaubernde Bergdorf Sóller oder der Traumstrand der Cala de sa Calobra sind nur zwei Stopps, die Sie auf dieser Rundfahrt erwarten


                  Startpunkt
                  Palma de Mallorca
                  Reine Fahrzeit
                  ca. 4h 30min
                  Stationen
                  6 Stationen
                  Distanz
                  220 Kilometer



                  Den Auftakt bei unserer Mallorca-Rundreise macht – wie sollte es anders sein – die Inselhauptstadt Palma. Denn die 400.000-Einwohner-Stadt hat so viel mehr zu bieten, als Bettenburg und Ballermann. Wie in den meisten Großstädten lassen Sie hier den Wagen am besten stehen und nutzen öffentliche Busse oder eine der vielen „Hop-On-Stadtrundfahrten“.

                  Ein absolutes Highlight von Palma sind natürlich die Kathedrale der Heiligen Maria sowie der königliche Palast direkt daneben. Von dort können Sie getrost zu Fuß zum Grand Hotel an der Plaça Weyler gehen. Die Struktur des Gebäudes aus dem Jahr 1911 zählt zu den schönsten Jugendstilfassaden der Stadt.

                  Im Anschluss nutzen Sie direkt vor dem Hotel die Buslinie 3 in Richtung Illetes und fahren zehn Haltestellen bis zur Plaça Gomila. Von hier sind es im gemütlichen Tempo nur knapp zehn Minuten zu Fuß zum Castell de Bellver. Folgen Sie einfach der guten Beschilderung den Berg hinauf, der Ausblick über Palma ist die Mühe absolut wert.


                  • Must See: Die Kathedrale der Heiligen Maria in Palma gehört zu den beeindruckendsten Sakralbauten Europas
                  • Restaurant-Empfehlung: Bei Adrian Quetglas gibt es mediterrane Köstlichkeiten auf Sterne-Niveau zu fairen Preisen
                  • Hotel-Empfehlung: Das kleine Juwel Art Hotel Palma erhält Top-Bewertungen und liegt mitten im Zentrum


                    Von Palma aus erkunden wir mit dem Mietwagen nun den wilden Westen der Insel und schlängeln uns über gewundene Serpentinenstraßen sowie lange Tunnel durch das Gebirge Serra de Tramuntana, die nicht umsonst seit 2009 zum UNESCO-Weltkulturerbe zählen. Fahren Sie hierzu zunächst auf den Autobahnring Ma-20 in Richtung Nordwesten, immer auf den Gebirgszug zu, der sich bereits ab Palma am Horizont abzeichnet. Hier haben Sie die Wahl, ob Sie für die kurze Route durch den Sóller-Tunnel eine Maut von 5,05 Euro pro Durchfahrt zahlen oder die knapp elf Kilometer lange Serpentinenstraße über den Pass Coll de Sóller nehmen.

                    Fällt Ihre Wahl auf den Pass, bieten sich Ihnen atemberaubende An- und Aussichten. Bei gutem Wetter können Sie bis Palma sehen. Am Ende der kleinen Passstraße sind es nur noch wenige Kilometer bis zum Ort Sóller. Hier können Sie einen kurzen Stopp einlegen und die wunderschöne Pfarrkirche Sant Bartomeu besichtigen oder das Gemälde der Künstler Pablo Picasso und Joan Miró bestaunen.


                    • Must See: Die Ausstellung der Werke von Pablo Picasso und Joan Miró im alten Bahnhof
                    • Restaurant-Empfehlung: Das Ca'n BoQueta liegt etwas versteckt, aber ist eins der beliebtesten Restaurants
                    • Hotel-Empfehlung: Das kleine S'Ardeviu mit Top-Bewertungen befindet sich im Zentrum der Stadt Sóller


                      Nach dem kurzen Zwischenstopp folgen Sie der Beschilderung in Richtung der bezaubernden Hafenstadt Porte de Sóller. Entlang der Straße führen Schienen der historischen Eisenbahnverbindung zwischen Palma und Port de Sóller. Auf der bereits 1912 in Betrieb genommenen Strecke verkehren regelmäßig historische Züge, die an alte Straßenbahnwagon erinnern. Wenn die Fahrbahn sich teilt, können Sie entweder den Tunnel direkt ins Zentrum nehmen oder die schöne Route entlang des Strandes Platja den Repic wählen. Hier haben Sie die Möglichkeit, entweder ein Bad in der türkisblauen Bucht zu nehmen, die Aussicht vom Leuchtturm zu genießen oder es sich in einem der vielen Restaurants schmecken zu lassen.


                      • Must See: Die historische Straßenbahnlinie, die zwischen Palma und Port de Sóller verkehrt
                      • Restaurant-Empfehlung: Im Kingfisher können Besucher mit Blick auf den Hafen tolle Fischgerichte essen
                      • Hotel-Empfehlung: Die besten Bewertungen in Port de Sóller erhält das Los Geranios - Erwachsenenhotel ab 12 Jahren


                        Sobald Sie sich gestärkt und die Schönheit der kleinen Hafenstadt im Westen Mallorcas ins sich aufgesogen haben, steht als nächstes die wunderschöne Bucht von Sa Calobra auf dem Plan. Eingerahmt von Bäumen und Büschen schlängelt sich die Straße über 25 Kilometer an den Hängen der Serra de Tramuntana entlang. An besonders schönen Stellen gibt es auch immer wieder kleine Parklätze.

                        Highlights sind dabei die Teilstücke mit Blick auf den Stausee Cúber oder entlang des Ufers des Gorg Blau. Kurz nachdem sich die Straße wieder vom Seeufer entfernt hat, gelangen Sie an eine Abzweigung. Noch bevor Sie unter dem Aquädukt hindurch fahren, biegen Sie links ab und folgen  der Ma-2141 nach Sa Calobra. Aus rund 800 Metern über dem Meer führt die relativ schmale Straße durch mehrere teils spektakuläre Haarnadelkurve den Berg hinunter, bis ans Wasser. Dort können Sie entweder Ihr Mittagessen genießen, ein Bad im kühlen Nass nehmen, oder eine der einsamen Schluchten entlang wandern.


                        • Must See: Bereits die Straße vom Strand ist absolut atemberaubend
                        • Restaurant-Empfehlung: Im Restaurante Ses Taronges erhalten Besucher der Cala de sa Calobra köstliche Snacks


                          Nach der Station in Sa Calobra führt Sie unsere Mietwagenroute als nächstes in den äußersten Norden der Insel. Folgen Sie der aufregendsten Straße Mallorcas wieder bis auf 800 Meter Höhe. An der Abzweigung biegen Sie jetzt links ab. Die Straße führt Sie mitten durch das traumhaft mediterrane Gebirge bis zur Stadt Pollença. Die Siedlung besitzt eine ansehnliche Altstadt sowie zwei Museen, doch das eigentliche Ziel dieser Etappe ist die knapp acht Kilometer entfernte Hafen-Gemeinde Port de Pollença.

                          Wie viele Orte an der Küste, lebt auch das ehemalige Fischerdorf heute hauptsächlich vom Tourismus. Allerdings überwiegen hier Ferienwohnungen oder kleine Hotels, die sich mehr oder weniger harmonisch ins Stadtbild einfügen. Berühmt ist die Hafenstadt im Norden sowohl für ihren tollen Sandstrand, als auch für die Angebote zum Tauchen, Surfen und Segeln. Zudem ist Port de Pollença idealer Ausgangspunkt mehrerer Wanderrouten in die Serra de Tramuntana, entlang der Küste oder bis zum Kap Formentor, unserem letzten Ziel der Rundfahrt.


                          • Must See: Die Stadt im Norden Mallorcas ist vor allem für ihren malerischen Sandstrand bekannt
                          • Restaurant-Empfehlung: Leckere, hausgemachte Fischsnacks bekommen Sie bei Al Fresco Deli, wenige Schritte von der Promenade entfernt
                          • Hotel-Empfehlung: Das liebevoll renovierte Hoposa Bahia, direkt an der Strandpromenade erhält Top-Bewertungen


                            Wie eine Festung ragt die hohe Steilküste im äußersten Norden von Mallorca in das azurblaue Mittelmehr. Das umtoste Kap, das die Mallorquiner „Treffpunkt der Winde“ nennen, gehörte einst dem Dichter Miquel i Llobera und ist berühmt für seine wunderschöne Aussicht. Von der Aussichtsplattform Mirador del Mal Pas können Besucher bei gutem Wetter im Osten bis Menorca sehen, während sich im Süden die weißen Sandstrände von Alcúdia gegen das Blau des Meeres abzeichnen.

                            Von Port de Pollença aus ist es nur ein Katzensprung bis zum Cap Formentor. Mit jedem gefahrenen Meter wird die Landschaft schroffer, die Vegetation dünner und die Straße schmaler. Schon bald kommt der Leuchtturm entgegen. Dort können Sie den Wagen abstellen, den fantastischen Ausblick bestaunen und gegen Abend wundervolle Sonnenuntergänge beobachten. Alternativ haben Sie ebenfalls die Möglichkeit, den Tag auch in einem Café mit Blick aufs Meer in Port de Pollença ausklingen zulassen, bevor Sie sich auf die direkte Rückfahrt nach Palma machen.


                            • Must See: Die Sonnenuntergänge am Cap sind traumhaft


                              Urlaub auf Mallorca heißt nicht nur Sonne, Strand und Party. Wussten Sie zum Beispiel, dass das Eiland elf Berge mit mehr als 1.000 Metern Höhe hat? Oder, dass die Balearen bereits seit mehr als 3.000 Jahren bewohnt und von diesen Kulturen auch überall noch Spuren zu finden sind? Wenn nicht, dann bietet unsere Rundreise durch den Süden der Insel eine ideale Gelegenheit, Mallorca erst richtig kennenzulernen. Startpunkt unserer Tour ist die Hauptstadt Palma, wo fast alle Reisen auf der Insel beginnen. Neben den Prachtbauten wie der Kathedrale La Seu oder dem Castell de Bellver sowie den unzähligen Stränden, Clubs und Restaurants hat die Stadt noch viel mehr zu bieten.


                              Startpunkt
                              Palma de Mallorca
                              Reine Fahrzeit
                              ca. 4h 30min
                              Stationen
                              8 Stationen
                              Distanz
                              119 Kilometer



                              Unsere Mietwagenrundreise startet mit einer alternativen Tour durch Palma, abseits der üblichen Reiseführer-Empfehlungen. Statt der Altstadt steuern Sie das benachbarte Szeneviertel Santa Catalina an, das auch als „Little Skandinavia“ bekannt ist. Bei einem Spaziergang durch die zauberhaft sanierten Gässchen oder einem Besuch der unscheinbaren Markthalle können Sie allerlei kulinarische Köstlichkeiten kaufen und kosten können. Neben mallorquinischen Ölen, vollmundigem Wein und anderen Leckereien, bekommen Sie in der Bar „Joan Frau“ die beste Paella Mallorcas, die auch schon König Juan Carlos und Starkoch Ferran Adrià überzeugt hat.

                              Anschließend können Sie gleich für den Abend vorsorgen, denn einen Platz in den angesagten Restaurants von Santa Catalina erhält man meist nur mit Reservierung. Da wäre zum Beispiel das Duke, ein hippes, von drei Surfern gegründete Restaurant. Hier erhalten Sie täglich wechselnd tolle Gerichte aus aller Herren Länder, die nicht nur hervorragend schmecken, sondern auch ansehnlich und liebevoll angerichtet werden. Oder Sie besuchen die Patron Lunares Cantina, eine der aktuell wohl angesagtesten Bars der Insel. Der einstige Seniorentreff wurde vom Enkel des Besitzers modernisiert und bietet hausgemachte Burger, leckere und exotische Suppen sowie Fleisch- und Fischgerichte.


                              • Must See: Mitten im Herzen Palmas stehen noch einige der hübschen mallorquinischen Windmühlen
                              • Restaurant-Empfehlung: Neben dem Duke und Patron Lunares Cantina sollten Sie das Crazy Chef ansteuern, mit dem sich ein Koch aus Sternlokal Marc Fosh selbstständig gemacht hat
                              • Hotel-Empfehlung: In Santa Catalina können Sie entweder im toll bewerteten Urban Hostel Palma oder im luxuriösen 4-Sterne-Hotel Continental absteigen


                                Von Palma aus brechen Sie in Richtung Osten auf. Wenn Sie sich Ihren Mietwagen am Flughafen geholt haben, folgen Sie der Ma-19 bis nach Llucmajor. Abseits der beliebten Küste hat sich die Stadt ihren ursprünglichen Charme erhalten. Im Schatten des Rathauses aus dem 19. Jahrhundert, umringt von hübschen Häusern aus den 1920ern und 30ern, können sie auf dem Placa Espanya jeden Mittwoch, Freitag und Sonntag noch einen richtigen authentischen Wochenmarkt besuchen. Wenn Sie nichts kaufen wollen, folgen Sie vom wunderschönen Café Colón aus einfach dem bunten Treiben bei einem typisch mallorquinischen Tässchen Cortado – einem Espresso mit heißer Milch.

                                Doch bei Llucmajor können Sie noch viel weiter in die Geschichte der Inselgruppe zurückreisen. Vom Ortszentrum fahren Sie zunächst wieder in Richtung Autobahn Ma-19, folgen jedoch der Landstraße Ba-6015 weiter. Nach rund zwölf Kilometern biegen Sie links auf die Ma-6014 Richtung S’Arenal/Cala Pi ab. Nach sieben Kilometern gelangen Sie zu den Ruinen von Capocorb Vell. In der gut erhaltenen eisenzeitlichen Siedlung lebten bereits rund 500 Menschen der sogenannten Talaiot-Kultur, die vom 13. bis 2. Jahrhundert v. Chr. die Balearen bevölkerten. Weitere Ruinen finden sich vor allem im Zentrum Mallorcas, in der Region Es Pla, aber auch auf der Schwesterinsel Menorca.


                                • Must See: Der authentische Wochenmarkt vor wunderschöner Kulisse sowie der bunte Flohmarkt finden jeden Freitag auf dem Passeig Jaume III statt
                                • Restaurant-Empfehlung: Das Bistro Mercat, direkt am Placa Espanya, bietet typisch mallorquinische Köstlichkeiten, direkt vom Markt vor der Tür


                                  Die nächste Station stellt vor allem Wander- und Naturfreunden ein Highlight dar, denn die Küste südlich von Llucmajor hat der Tourismus bisher nicht erreicht. Starten Sie zunächst in Richtung Süden, verlassen die Ma-6014 bereits am ersten Kreisverkehr und nehmen Sie die erste Ausfahrt. Über diese Straße erreichen Sie nach etwa dreieinhalb Kilometern das Örtchen Cala Pi. Parken Sie Ihren Wagen ganz an der Südspitze, beim Torre de Cala Pi und gehen Sie hinunter zum Strand. Wer keine Lust auf Wandern hat, kann in Cala Pi einkehren oder direkt zur nächsten Station aufbrechen.

                                  Alle anderen gehen am Wasser an den Bootshäusern vorbei und eine unscheinbare Treppe hinauf. Kaum oben angekommen, bietet sich Ihnen ein toller Blick über die wunderschöne Bucht von Cala Pi. Folgen Sie dem Weg, gelangen Sie nach kurzer Zeit an die schmale Bucht Cala Beltrán, die in den schönsten Blautönen funkelt. Von hier führt der Pfad mal direkt und mal etwas abseits der spektakulären Steilküste bis zum Leuchtturm am Cap Blanc entlang, das seinen Namen den weißen Kreidefelsen verdankt. Auch wenn die Wandertour nicht allzu schwer ist, sollten Sie mindestens drei bis vier Stunden für Hin- und Rückweg einplanen. Da es hier auch keine Restaurants gibt, denken Sie besser an etwas Proviant.


                                  • Must See: Entlang der Wanderroute zeigt Mallorca seine, natürliche, schroffe aber auch wunderschöne Seite, die kaum jemand kennt
                                  • Restaurant-Tipp: Entlang der Wanderoute gibt es nicht mal einen Imbiss. Nach Ihrer Rückkehr nach Cala Pi können Sie sich im Sa Terrassa mit spanischen Spezialitäten wieder stärken


                                    Frisch gestärkt können Sie die nächste Etappe angehen, die ebenfalls nicht allzu lang dauert, doch die kurze Reise lohnt sich. Folgen Sie zunächst der Hauptstraße quer durch Cala Pi bis nach Vallgornera und von dort zurück zur Ma-6014. Nach rund zwölf Kilometern kündigt ein Schild Ihr Ziel an: Es Trenc einen der schönsten Strände Europas. Feiner, weißer Sand, soweit das Auge reicht und ein Meer, das in seinen Blau- und Türkistönen manchen Karibikstrand alt aussehen lässt. Der kilometerlange Küstenabschnitt ist nicht nur einer der längsten – weshalb er selbst in der Hochsaison nicht überfüllt wirkt -, sondern auch einer der vielfältigsten Mallorcas. Familien finden jede Menge Platz zum Spielen und einen flachen Einstieg ins kristallklare Wasser, weiter draußen kommen Schnorchler und Surfer auf ihre Kosten. Ein Stück in Richtung Colònia de Sant Jordi gibt es auch einen großen FKK-Bereich.


                                    • Must See: Streng genommen ist Es Trenc nur ein 400 Meter kurzer Sandstrand, doch der ganze Küstenabschnitt zwischen Colònia de Sant Jordi und Ses Covetes ist ein absoluter Traum
                                    • Restaurant-Tipp: Direkt am Strand gibt es nur wenige Restaurants. Für richtig gute Paella gehen Sie in Ses Covetes ins Restaurant Noray
                                    • Hotel-Empfehlung: Tolle Aussicht und Top Bewertungen bietet die Chiquita Villa in Colònia de Sant Jordi


                                      Nach einem entspannten Bad in den blauen Wellen des Mittelmeers steuern Sie Ihr nächstes Ziel an: den Parc natural de Mondragó. Das Gebiet wurde aufgrund seiner vielfältigen Flora und Fauna in den 1990ern zum Naturschutzgebiet erklärt. Hier können Sie entspannt durch Wälder aus Pinien und wilden Ölbäumen streifen und dabei den Duft von wild wachsendem Rosmarin schnuppern. Mit etwas Glück entdecken Sie auch einen der tierischen Bewohner des Parks, etwa die scheue Kleinfleck-Ginsterkatze oder eine äußerst seltene Mittelmeerschildkröte, die auf den Balearen lange Zeit als ausgestorben galt. Im Anschluss können Sie auch zum Ses Fonts de n’Alís gehen, einer kleinen dafür umso schöneren Sandbucht, die häufig auch als Strand von Mondragó bezeichnet wird.


                                      • Must See: Wenn Sie die Etappen unserer Mallorca-Rundreise auf mehrere Tage verteilen, steuern Sie den Naturpark in den Morgenstunden an. Dann haben Sie den traumhaften Strand fast für sich allein
                                      • Restaurant-Tipp: Nach einem Besuch des Naturparks Mondrago ist das „Es Bergant“ im benachbarten Portopetro der ideale Ort für eine Stärkung
                                      • Hotel-Empfehlung: Das luxuriöse PURAVIDA Resort Blau Porto Petro liegt direkt oberhalb des Hafens von Porto Petro


                                        Tiefpunkt – allerdings im wörtlichen Sinn – unserer Tour finden Sie bei Porto Cristo, im Osten der Baleareninsel. Denn neben den tollen Stränden, den vielen Hotels und der sehenswerten Iglesia Nova – einer großen Kirche, der aufgrund von Geldmangel kein Dach aufgesetzt wurde – können Sie hier gleich an mehreren Stellen in die Unterwelt Mallorcas abtauchen. Die wohl bekanntesten sind die Coves del Drac oder Drachenhöhlen im Süden der Stadt. Highlight ist der riesige Unterwassersee Llac Martel, der mit 177 Metern Länge und bis zu neun Metern Tiefe zu den größten der Welt zählt.

                                        Westlich von Porto Cristo können Sie auch die Coves dels Hams – die Angelhakenhöhlen – besuchen. Das etwas kleinere Höhlensystem verdankt seinen Namen den besonders bizarr gewachsenen Stalaktiten sowie Stalagmiten und verfügt ebenfalls über einen kleineren See. Um die Unterwelt Mallorcas richtig genießen zu können, sollten Sie beide Höhlen jedoch entweder früh am Morgen oder am späten Nachmittag besuchen, wenn sich die meisten Touristen am Strand oder wieder in ihren Hotels befinden.


                                        • Must See: Vom Torre del Serral dels Falcons haben Sie einen tollen Ausblick über das Meer und die Bucht von Porto Cristo
                                        • Restaurant-Tipp: Moderne und traditionelle Küche treffen im Restaurant & Wine Bar Soma in Porto Cristo aufeinander. Einfach köstlich!


                                          Der Ort Calla Millor ist eine der Touristenhochburgen auf Mallorca und vor allem durch eine Vielzahl von Hotels geprägt. Aus diesem Grund finden auch Durchreisende eine entsprechend große Auswahl an Bars, Restaurants und Geschäften vor. Nachdem Sie sich gestärkt oder mit Souvenirs eingedeckt haben, können Sie sich mit dem Mietwagen die Sehenswürdigkeiten von Cala Millor ansehen, die alle etwas außerhalb liegen.

                                          Da wäre zum einen die Iglesia Nova. Bereits 1905 begann Joian Rubió – ein Schüler des berühmten Antonio Gaudí – mit dem Bau der Kirche im neogotischen Stil. Doch nachdem in den 1930ern bereits die Mauern und ein Großteil der kunstvollen Fensterrosetten fertiggestellt waren, ging das Geld aus. Nun dient die Kirche ohne Dach als beeindruckende Kulisse und Besuchermagnet im Nordosten von Mallorca. Wilde und exotische Tiere entdecken Sie hingegen auf einem Besuch im Safari-Zoo, an der Hauptstraße Ma-4023 südlich von Cala Millor. Hier können Sie entweder in einer kleinen Gartenbahn oder im eigenen Mietwagen auf Tuchfühlung mit Affen, Giraffen, Nashörnern und Zebras gehen.


                                          • Must See: Begeben Sie sich im Safari-Zoo auf eine Entdeckungsreise durch die Tierwelt Afrikas
                                          • Restaurant-Tipp: In der Osteria Pane & Olio bietet neben köstlichem spanischem Essen auch hervorragenden Bio-Rotwein


                                            Die letzte Station auf unserer Mietwagenrundreise ist das Örtchen Cala Ratjada – auch oft Cala Rajada genannt. Trotz Baumboom in den 2000er Jahren hat sich der Ort im äußersten Nordosten Mallorcas im Kern seinen authentischen Charme erhalten. Ein Highlight ist die alte Bankiersvilla March, die – eingebettet in den traumhaften Garten Jardines de sa Torre Cega – hoch oben über der Stadt thront. Von hier ist es auch nur ein Katzensprung bis zum Leuchtturm Far de Capdepera, der den östlichsten Punkt Mallorcas markiert, von wo Sie bei gutem Wetter bis zur Schwesterinsel Menorca sehen können.

                                            Wer lieber den Rest des Tages entspannt am Wasser liegen möchte, sollte von der Villa March unbedingt zur Playa Cala Gat hinabsteigen. Dieser liegt in einer idyllischen kleinen Bucht, etwas abseits der Uferpromenade und der großen Hotels. Die dortige Strandbar eignet sich perfekt für einen Snack, oder um ein kühles Getränk zu sich zunehmen. Alternativ können Sie sich auch am Cala Son Moll – dem Stadtstrand von Cala Ratjada – oder der großen Playa Cala Agulla ins kühle Nass des Mittelmeers stürzen, ehe Sie mit dem Mietwagen wieder die Heimreise antreten. Folgen Sie ab Son Molleinfach der Ma-15, die quer über die Insel bis zurück nach Palma führt.


                                            • Must See: Die Gärten Jardines de sa Torre Cega um die Villa March sind ein Ruhepol unweit der hektischen Touristenhochburg Cala Ratjada
                                            • Restaurant-Tipp: Im „Euforia“ ist der Namen Programm: Die leckeren Tapas und der freundliche Service werden Sie begeistern
                                            • Hotel-Empfehlung: Das 4-Sterne-Resort Son Moll Sentits Hotel & Spa wird von seinen Besucher vor alle für die zentrale Lage in Strandnähe, das abwechslungsreiche Essen sowie das freundliche Personal gelobt