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Mietwagen Rundreise Mallorca

Headerbild Mietwagen Rundreise Mallorca

Kaum eine Insel hat es den Deutschen so sehr angetan wie Mallorca. Daher wird Malle oft auch als 17. Bundesland bezeichnet. Doch selbst wenn sie nicht direkt in einer der Hochburgen wie Palma, El Arenal oder Magaluf Urlaub machen, kennen die meisten nur einen Bruchteil der Insel. Immerhin ist die Baleareninsel mit rund 3.600 Quadratkilometern um knapp ein Drittel größer als das Saarland. Doch mit unseren Tipps für die besten Rundreisen mit dem Mietwagen werden Sie zum echten Mallorca-Experten und erfahren im wahrsten Sinne des Wortes die ganze Schönheit und Vielfalt der größten Insel der Balearen.


Schroffe Steilküsten, zerklüftete Gebirgszüge und verstecke Bergdörfer. Willkommen in Mallorcas ursprünglichem Nordwesten. Hier zeigt sich die größte Baleareninsel von einer ganz anderen Seite – abseits von überfüllten Stränden und Partymeilen. Die Bergkette der Serra de Tramuntana prägt diesen nur dünn besiedelten Teil der Insel und verleiht ihm ein Gesicht, das viele Besucher in Staunen versetzen wird. Auf engen Serpentinenstraßen mit atemberaubenden Ausblick führt Sie unsere Rundreise zu einigen der schönsten Orte im Westen und Norden Mallorcas. Das bezaubernde Bergdorf Sóller oder der Traumstrand der Cala de sa Calobra sind nur zwei Stopps, die Sie auf dieser Rundfahrt erwarten


Startpunkt
Palma de Mallorca
Reine Fahrzeit
ca. 4h 30min
Stationen
6 Stationen
Distanz
220 Kilometer


Den Auftakt bei unserer Mallorca-Rundreise macht – wie sollte es anders sein – die Inselhauptstadt Palma. Denn die 400.000-Einwohner-Stadt hat so viel mehr zu bieten, als Bettenburg und Ballermann. Wie in den meisten Großstädten lassen Sie hier den Wagen am besten stehen und nutzen öffentliche Busse oder eine der vielen „Hop-On-Stadtrundfahrten“.

Ein absolutes Highlight von Palma sind natürlich die Kathedrale der Heiligen Maria sowie der königliche Palast direkt daneben. Von dort können Sie getrost zu Fuß zum Grand Hotel an der Plaça Weyler gehen. Die Struktur des Gebäudes aus dem Jahr 1911 zählt zu den schönsten Jugendstilfassaden der Stadt.

Im Anschluss nutzen Sie direkt vor dem Hotel die Buslinie 3 in Richtung Illetes und fahren zehn Haltestellen bis zur Plaça Gomila. Von hier sind es im gemütlichen Tempo nur knapp zehn Minuten zu Fuß zum Castell de Bellver. Folgen Sie einfach der guten Beschilderung den Berg hinauf, der Ausblick über Palma ist die Mühe absolut wert.


  • Must See: Die Kathedrale der Heiligen Maria in Palma gehört zu den beeindruckendsten Sakralbauten Europas
  • Restaurant-Empfehlung: Bei Adrian Quetglas gibt es mediterrane Köstlichkeiten auf Sterne-Niveau zu fairen Preisen
  • Hotel-Empfehlung: Das kleine Juwel Art Hotel Palma erhält Top-Bewertungen und liegt mitten im Zentrum


    Von Palma aus erkunden wir mit dem Mietwagen nun den wilden Westen der Insel und schlängeln uns über gewundene Serpentinenstraßen sowie lange Tunnel durch das Gebirge Serra de Tramuntana, die nicht umsonst seit 2009 zum UNESCO-Weltkulturerbe zählen. Fahren Sie hierzu zunächst auf den Autobahnring Ma-20 in Richtung Nordwesten, immer auf den Gebirgszug zu, der sich bereits ab Palma am Horizont abzeichnet. Hier haben Sie die Wahl, ob Sie für die kurze Route durch den Sóller-Tunnel eine Maut von 5,05 Euro pro Durchfahrt zahlen oder die knapp elf Kilometer lange Serpentinenstraße über den Pass Coll de Sóller nehmen.

    Fällt Ihre Wahl auf den Pass, bieten sich Ihnen atemberaubende An- und Aussichten. Bei gutem Wetter können Sie bis Palma sehen. Am Ende der kleinen Passstraße sind es nur noch wenige Kilometer bis zum Ort Sóller. Hier können Sie einen kurzen Stopp einlegen und die wunderschöne Pfarrkirche Sant Bartomeu besichtigen oder das Gemälde der Künstler Pablo Picasso und Joan Miró bestaunen.


    • Must See: Die Ausstellung der Werke von Pablo Picasso und Joan Miró im alten Bahnhof
    • Restaurant-Empfehlung: Das Ca'n BoQueta liegt etwas versteckt, aber ist eins der beliebtesten Restaurants
    • Hotel-Empfehlung: Das kleine S'Ardeviu mit Top-Bewertungen befindet sich im Zentrum der Stadt Sóller


      Nach dem kurzen Zwischenstopp folgen Sie der Beschilderung in Richtung der bezaubernden Hafenstadt Porte de Sóller. Entlang der Straße führen Schienen der historischen Eisenbahnverbindung zwischen Palma und Port de Sóller. Auf der bereits 1912 in Betrieb genommenen Strecke verkehren regelmäßig historische Züge, die an alte Straßenbahnwagon erinnern. Wenn die Fahrbahn sich teilt, können Sie entweder den Tunnel direkt ins Zentrum nehmen oder die schöne Route entlang des Strandes Platja den Repic wählen. Hier haben Sie die Möglichkeit, entweder ein Bad in der türkisblauen Bucht zu nehmen, die Aussicht vom Leuchtturm zu genießen oder es sich in einem der vielen Restaurants schmecken zu lassen.


      • Must See: Die historische Straßenbahnlinie, die zwischen Palma und Port de Sóller verkehrt
      • Restaurant-Empfehlung: Im Kingfisher können Besucher mit Blick auf den Hafen tolle Fischgerichte essen
      • Hotel-Empfehlung: Die besten Bewertungen in Port de Sóller erhält das Los Geranios - Erwachsenenhotel ab 12 Jahren


        Sobald Sie sich gestärkt und die Schönheit der kleinen Hafenstadt im Westen Mallorcas ins sich aufgesogen haben, steht als nächstes die wunderschöne Bucht von Sa Calobra auf dem Plan. Eingerahmt von Bäumen und Büschen schlängelt sich die Straße über 25 Kilometer an den Hängen der Serra de Tramuntana entlang. An besonders schönen Stellen gibt es auch immer wieder kleine Parklätze.

        Highlights sind dabei die Teilstücke mit Blick auf den Stausee Cúber oder entlang des Ufers des Gorg Blau. Kurz nachdem sich die Straße wieder vom Seeufer entfernt hat, gelangen Sie an eine Abzweigung. Noch bevor Sie unter dem Aquädukt hindurch fahren, biegen Sie links ab und folgen  der Ma-2141 nach Sa Calobra. Aus rund 800 Metern über dem Meer führt die relativ schmale Straße durch mehrere teils spektakuläre Haarnadelkurve den Berg hinunter, bis ans Wasser. Dort können Sie entweder Ihr Mittagessen genießen, ein Bad im kühlen Nass nehmen, oder eine der einsamen Schluchten entlang wandern.


        • Must See: Bereits die Straße vom Strand ist absolut atemberaubend
        • Restaurant-Empfehlung: Im Restaurante Ses Taronges erhalten Besucher der Cala de sa Calobra köstliche Snacks


          Nach der Station in Sa Calobra führt Sie unsere Mietwagenroute als nächstes in den äußersten Norden der Insel. Folgen Sie der aufregendsten Straße Mallorcas wieder bis auf 800 Meter Höhe. An der Abzweigung biegen Sie jetzt links ab. Die Straße führt Sie mitten durch das traumhaft mediterrane Gebirge bis zur Stadt Pollença. Die Siedlung besitzt eine ansehnliche Altstadt sowie zwei Museen, doch das eigentliche Ziel dieser Etappe ist die knapp acht Kilometer entfernte Hafen-Gemeinde Port de Pollença.

          Wie viele Orte an der Küste, lebt auch das ehemalige Fischerdorf heute hauptsächlich vom Tourismus. Allerdings überwiegen hier Ferienwohnungen oder kleine Hotels, die sich mehr oder weniger harmonisch ins Stadtbild einfügen. Berühmt ist die Hafenstadt im Norden sowohl für ihren tollen Sandstrand, als auch für die Angebote zum Tauchen, Surfen und Segeln. Zudem ist Port de Pollença idealer Ausgangspunkt mehrerer Wanderrouten in die Serra de Tramuntana, entlang der Küste oder bis zum Kap Formentor, unserem letzten Ziel der Rundfahrt.


          • Must See: Die Stadt im Norden Mallorcas ist vor allem für ihren malerischen Sandstrand bekannt
          • Restaurant-Empfehlung: Leckere, hausgemachte Fischsnacks bekommen Sie bei Al Fresco Deli, wenige Schritte von der Promenade entfernt
          • Hotel-Empfehlung: Das liebevoll renovierte Hoposa Bahia, direkt an der Strandpromenade erhält Top-Bewertungen


            Wie eine Festung ragt die hohe Steilküste im äußersten Norden von Mallorca in das azurblaue Mittelmehr. Das umtoste Kap, das die Mallorquiner „Treffpunkt der Winde“ nennen, gehörte einst dem Dichter Miquel i Llobera und ist berühmt für seine wunderschöne Aussicht. Von der Aussichtsplattform Mirador del Mal Pas können Besucher bei gutem Wetter im Osten bis Menorca sehen, während sich im Süden die weißen Sandstrände von Alcúdia gegen das Blau des Meeres abzeichnen.

            Von Port de Pollença aus ist es nur ein Katzensprung bis zum Cap Formentor. Mit jedem gefahrenen Meter wird die Landschaft schroffer, die Vegetation dünner und die Straße schmaler. Schon bald kommt der Leuchtturm entgegen. Dort können Sie den Wagen abstellen, den fantastischen Ausblick bestaunen und gegen Abend wundervolle Sonnenuntergänge beobachten. Alternativ haben Sie ebenfalls die Möglichkeit, den Tag auch in einem Café mit Blick aufs Meer in Port de Pollença ausklingen zulassen, bevor Sie sich auf die direkte Rückfahrt nach Palma machen.


            • Must See: Die Sonnenuntergänge am Cap sind traumhaft


              Urlaub auf Mallorca heißt nicht nur Sonne, Strand und Party. Wussten Sie zum Beispiel, dass das Eiland elf Berge mit mehr als 1.000 Metern Höhe hat? Oder, dass die Balearen bereits seit mehr als 3.000 Jahren bewohnt und von diesen Kulturen auch überall noch Spuren zu finden sind? Wenn nicht, dann bietet unsere Rundreise durch den Süden der Insel eine ideale Gelegenheit, Mallorca erst richtig kennenzulernen. Startpunkt unserer Tour ist die Hauptstadt Palma, wo fast alle Reisen auf der Insel beginnen. Neben den Prachtbauten wie der Kathedrale La Seu oder dem Castell de Bellver sowie den unzähligen Stränden, Clubs und Restaurants hat die Stadt noch viel mehr zu bieten.


              Startpunkt
              Palma de Mallorca
              Reine Fahrzeit
              ca. 4h 30min
              Stationen
              8 Stationen
              Distanz
              119 Kilometer


              Unsere Mietwagenrundreise startet mit einer alternativen Tour durch Palma, abseits der üblichen Reiseführer-Empfehlungen. Statt der Altstadt steuern Sie das benachbarte Szeneviertel Santa Catalina an, das auch als „Little Skandinavia“ bekannt ist. Bei einem Spaziergang durch die zauberhaft sanierten Gässchen oder einem Besuch der unscheinbaren Markthalle können Sie allerlei kulinarische Köstlichkeiten kaufen und kosten können. Neben mallorquinischen Ölen, vollmundigem Wein und anderen Leckereien, bekommen Sie in der Bar „Joan Frau“ die beste Paella Mallorcas, die auch schon König Juan Carlos und Starkoch Ferran Adrià überzeugt hat.

              Anschließend können Sie gleich für den Abend vorsorgen, denn einen Platz in den angesagten Restaurants von Santa Catalina erhält man meist nur mit Reservierung. Da wäre zum Beispiel das Duke, ein hippes, von drei Surfern gegründete Restaurant. Hier erhalten Sie täglich wechselnd tolle Gerichte aus aller Herren Länder, die nicht nur hervorragend schmecken, sondern auch ansehnlich und liebevoll angerichtet werden. Oder Sie besuchen die Patron Lunares Cantina, eine der aktuell wohl angesagtesten Bars der Insel. Der einstige Seniorentreff wurde vom Enkel des Besitzers modernisiert und bietet hausgemachte Burger, leckere und exotische Suppen sowie Fleisch- und Fischgerichte.


              • Must See: Mitten im Herzen Palmas stehen noch einige der hübschen mallorquinischen Windmühlen
              • Restaurant-Empfehlung: Neben dem Duke und Patron Lunares Cantina sollten Sie das Crazy Chef ansteuern, mit dem sich ein Koch aus Sternlokal Marc Fosh selbstständig gemacht hat
              • Hotel-Empfehlung: In Santa Catalina können Sie entweder im toll bewerteten Urban Hostel Palma oder im luxuriösen 4-Sterne-Hotel Continental absteigen


                Von Palma aus brechen Sie in Richtung Osten auf. Wenn Sie sich Ihren Mietwagen am Flughafen geholt haben, folgen Sie der Ma-19 bis nach Llucmajor. Abseits der beliebten Küste hat sich die Stadt ihren ursprünglichen Charme erhalten. Im Schatten des Rathauses aus dem 19. Jahrhundert, umringt von hübschen Häusern aus den 1920ern und 30ern, können sie auf dem Placa Espanya jeden Mittwoch, Freitag und Sonntag noch einen richtigen authentischen Wochenmarkt besuchen. Wenn Sie nichts kaufen wollen, folgen Sie vom wunderschönen Café Colón aus einfach dem bunten Treiben bei einem typisch mallorquinischen Tässchen Cortado – einem Espresso mit heißer Milch.

                Doch bei Llucmajor können Sie noch viel weiter in die Geschichte der Inselgruppe zurückreisen. Vom Ortszentrum fahren Sie zunächst wieder in Richtung Autobahn Ma-19, folgen jedoch der Landstraße Ba-6015 weiter. Nach rund zwölf Kilometern biegen Sie links auf die Ma-6014 Richtung S’Arenal/Cala Pi ab. Nach sieben Kilometern gelangen Sie zu den Ruinen von Capocorb Vell. In der gut erhaltenen eisenzeitlichen Siedlung lebten bereits rund 500 Menschen der sogenannten Talaiot-Kultur, die vom 13. bis 2. Jahrhundert v. Chr. die Balearen bevölkerten. Weitere Ruinen finden sich vor allem im Zentrum Mallorcas, in der Region Es Pla, aber auch auf der Schwesterinsel Menorca.


                • Must See: Der authentische Wochenmarkt vor wunderschöner Kulisse sowie der bunte Flohmarkt finden jeden Freitag auf dem Passeig Jaume III statt
                • Restaurant-Empfehlung: Das Bistro Mercat, direkt am Placa Espanya, bietet typisch mallorquinische Köstlichkeiten, direkt vom Markt vor der Tür


                  Die nächste Station stellt vor allem Wander- und Naturfreunden ein Highlight dar, denn die Küste südlich von Llucmajor hat der Tourismus bisher nicht erreicht. Starten Sie zunächst in Richtung Süden, verlassen die Ma-6014 bereits am ersten Kreisverkehr und nehmen Sie die erste Ausfahrt. Über diese Straße erreichen Sie nach etwa dreieinhalb Kilometern das Örtchen Cala Pi. Parken Sie Ihren Wagen ganz an der Südspitze, beim Torre de Cala Pi und gehen Sie hinunter zum Strand. Wer keine Lust auf Wandern hat, kann in Cala Pi einkehren oder direkt zur nächsten Station aufbrechen.

                  Alle anderen gehen am Wasser an den Bootshäusern vorbei und eine unscheinbare Treppe hinauf. Kaum oben angekommen, bietet sich Ihnen ein toller Blick über die wunderschöne Bucht von Cala Pi. Folgen Sie dem Weg, gelangen Sie nach kurzer Zeit an die schmale Bucht Cala Beltrán, die in den schönsten Blautönen funkelt. Von hier führt der Pfad mal direkt und mal etwas abseits der spektakulären Steilküste bis zum Leuchtturm am Cap Blanc entlang, das seinen Namen den weißen Kreidefelsen verdankt. Auch wenn die Wandertour nicht allzu schwer ist, sollten Sie mindestens drei bis vier Stunden für Hin- und Rückweg einplanen. Da es hier auch keine Restaurants gibt, denken Sie besser an etwas Proviant.


                  • Must See: Entlang der Wanderroute zeigt Mallorca seine, natürliche, schroffe aber auch wunderschöne Seite, die kaum jemand kennt
                  • Restaurant-Tipp: Entlang der Wanderoute gibt es nicht mal einen Imbiss. Nach Ihrer Rückkehr nach Cala Pi können Sie sich im Sa Terrassa mit spanischen Spezialitäten wieder stärken


                    Frisch gestärkt können Sie die nächste Etappe angehen, die ebenfalls nicht allzu lang dauert, doch die kurze Reise lohnt sich. Folgen Sie zunächst der Hauptstraße quer durch Cala Pi bis nach Vallgornera und von dort zurück zur Ma-6014. Nach rund zwölf Kilometern kündigt ein Schild Ihr Ziel an: Es Trenc einen der schönsten Strände Europas. Feiner, weißer Sand, soweit das Auge reicht und ein Meer, das in seinen Blau- und Türkistönen manchen Karibikstrand alt aussehen lässt. Der kilometerlange Küstenabschnitt ist nicht nur einer der längsten – weshalb er selbst in der Hochsaison nicht überfüllt wirkt -, sondern auch einer der vielfältigsten Mallorcas. Familien finden jede Menge Platz zum Spielen und einen flachen Einstieg ins kristallklare Wasser, weiter draußen kommen Schnorchler und Surfer auf ihre Kosten. Ein Stück in Richtung Colònia de Sant Jordi gibt es auch einen großen FKK-Bereich.


                    • Must See: Streng genommen ist Es Trenc nur ein 400 Meter kurzer Sandstrand, doch der ganze Küstenabschnitt zwischen Colònia de Sant Jordi und Ses Covetes ist ein absoluter Traum
                    • Restaurant-Tipp: Direkt am Strand gibt es nur wenige Restaurants. Für richtig gute Paella gehen Sie in Ses Covetes ins Restaurant Noray
                    • Hotel-Empfehlung: Tolle Aussicht und Top Bewertungen bietet die Chiquita Villa in Colònia de Sant Jordi


                      Nach einem entspannten Bad in den blauen Wellen des Mittelmeers steuern Sie Ihr nächstes Ziel an: den Parc natural de Mondragó. Das Gebiet wurde aufgrund seiner vielfältigen Flora und Fauna in den 1990ern zum Naturschutzgebiet erklärt. Hier können Sie entspannt durch Wälder aus Pinien und wilden Ölbäumen streifen und dabei den Duft von wild wachsendem Rosmarin schnuppern. Mit etwas Glück entdecken Sie auch einen der tierischen Bewohner des Parks, etwa die scheue Kleinfleck-Ginsterkatze oder eine äußerst seltene Mittelmeerschildkröte, die auf den Balearen lange Zeit als ausgestorben galt. Im Anschluss können Sie auch zum Ses Fonts de n’Alís gehen, einer kleinen dafür umso schöneren Sandbucht, die häufig auch als Strand von Mondragó bezeichnet wird.


                      • Must See: Wenn Sie die Etappen unserer Mallorca-Rundreise auf mehrere Tage verteilen, steuern Sie den Naturpark in den Morgenstunden an. Dann haben Sie den traumhaften Strand fast für sich allein
                      • Restaurant-Tipp: Nach einem Besuch des Naturparks Mondrago ist das „Es Bergant“ im benachbarten Portopetro der ideale Ort für eine Stärkung
                      • Hotel-Empfehlung: Das luxuriöse PURAVIDA Resort Blau Porto Petro liegt direkt oberhalb des Hafens von Porto Petro


                        Tiefpunkt – allerdings im wörtlichen Sinn – unserer Tour finden Sie bei Porto Cristo, im Osten der Baleareninsel. Denn neben den tollen Stränden, den vielen Hotels und der sehenswerten Iglesia Nova – einer großen Kirche, der aufgrund von Geldmangel kein Dach aufgesetzt wurde – können Sie hier gleich an mehreren Stellen in die Unterwelt Mallorcas abtauchen. Die wohl bekanntesten sind die Coves del Drac oder Drachenhöhlen im Süden der Stadt. Highlight ist der riesige Unterwassersee Llac Martel, der mit 177 Metern Länge und bis zu neun Metern Tiefe zu den größten der Welt zählt.

                        Westlich von Porto Cristo können Sie auch die Coves dels Hams – die Angelhakenhöhlen – besuchen. Das etwas kleinere Höhlensystem verdankt seinen Namen den besonders bizarr gewachsenen Stalaktiten sowie Stalagmiten und verfügt ebenfalls über einen kleineren See. Um die Unterwelt Mallorcas richtig genießen zu können, sollten Sie beide Höhlen jedoch entweder früh am Morgen oder am späten Nachmittag besuchen, wenn sich die meisten Touristen am Strand oder wieder in ihren Hotels befinden.


                        • Must See: Vom Torre del Serral dels Falcons haben Sie einen tollen Ausblick über das Meer und die Bucht von Porto Cristo
                        • Restaurant-Tipp: Moderne und traditionelle Küche treffen im Restaurant & Wine Bar Soma in Porto Cristo aufeinander. Einfach köstlich!


                          Der Ort Calla Millor ist eine der Touristenhochburgen auf Mallorca und vor allem durch eine Vielzahl von Hotels geprägt. Aus diesem Grund finden auch Durchreisende eine entsprechend große Auswahl an Bars, Restaurants und Geschäften vor. Nachdem Sie sich gestärkt oder mit Souvenirs eingedeckt haben, können Sie sich mit dem Mietwagen die Sehenswürdigkeiten von Cala Millor ansehen, die alle etwas außerhalb liegen.

                          Da wäre zum einen die Iglesia Nova. Bereits 1905 begann Joian Rubió – ein Schüler des berühmten Antonio Gaudí – mit dem Bau der Kirche im neogotischen Stil. Doch nachdem in den 1930ern bereits die Mauern und ein Großteil der kunstvollen Fensterrosetten fertiggestellt waren, ging das Geld aus. Nun dient die Kirche ohne Dach als beeindruckende Kulisse und Besuchermagnet im Nordosten von Mallorca. Wilde und exotische Tiere entdecken Sie hingegen auf einem Besuch im Safari-Zoo, an der Hauptstraße Ma-4023 südlich von Cala Millor. Hier können Sie entweder in einer kleinen Gartenbahn oder im eigenen Mietwagen auf Tuchfühlung mit Affen, Giraffen, Nashörnern und Zebras gehen.


                          • Must See: Begeben Sie sich im Safari-Zoo auf eine Entdeckungsreise durch die Tierwelt Afrikas
                          • Restaurant-Tipp: In der Osteria Pane & Olio bietet neben köstlichem spanischem Essen auch hervorragenden Bio-Rotwein


                            Die letzte Station auf unserer Mietwagenrundreise ist das Örtchen Cala Ratjada – auch oft Cala Rajada genannt. Trotz Baumboom in den 2000er Jahren hat sich der Ort im äußersten Nordosten Mallorcas im Kern seinen authentischen Charme erhalten. Ein Highlight ist die alte Bankiersvilla March, die – eingebettet in den traumhaften Garten Jardines de sa Torre Cega – hoch oben über der Stadt thront. Von hier ist es auch nur ein Katzensprung bis zum Leuchtturm Far de Capdepera, der den östlichsten Punkt Mallorcas markiert, von wo Sie bei gutem Wetter bis zur Schwesterinsel Menorca sehen können.

                            Wer lieber den Rest des Tages entspannt am Wasser liegen möchte, sollte von der Villa March unbedingt zur Playa Cala Gat hinabsteigen. Dieser liegt in einer idyllischen kleinen Bucht, etwas abseits der Uferpromenade und der großen Hotels. Die dortige Strandbar eignet sich perfekt für einen Snack, oder um ein kühles Getränk zu sich zunehmen. Alternativ können Sie sich auch am Cala Son Moll – dem Stadtstrand von Cala Ratjada – oder der großen Playa Cala Agulla ins kühle Nass des Mittelmeers stürzen, ehe Sie mit dem Mietwagen wieder die Heimreise antreten. Folgen Sie ab Son Molleinfach der Ma-15, die quer über die Insel bis zurück nach Palma führt.


                            • Must See: Die Gärten Jardines de sa Torre Cega um die Villa March sind ein Ruhepol unweit der hektischen Touristenhochburg Cala Ratjada
                            • Restaurant-Tipp: Im „Euforia“ ist der Namen Programm: Die leckeren Tapas und der freundliche Service werden Sie begeistern
                            • Hotel-Empfehlung: Das 4-Sterne-Resort Son Moll Sentits Hotel & Spa wird von seinen Besucher vor alle für die zentrale Lage in Strandnähe, das abwechslungsreiche Essen sowie das freundliche Personal gelobt
                               
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