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Lofoten Rundreisen - Routen, Tipps und mehr für Ihren Roadtrip

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Mietwagen Rundreisen Lofoten

An kaum einem anderen Ort finden Sie Norwegen so ursprünglich und wild vor, wie auf der dramatisch-schönen Inselgruppe Lofoten. Die Region nördlich des Polarkreises besticht durch die von Fjorden und Seen zerfurchte Berglandschaft sowie durch die magischen Naturphänomene der Nordlichter, der Mitternachtssonne sowie der Polarnacht. Was in Lofoten jedoch niemand erwartet: Die weißen Puderzuckerstrände der Region und die bunten Holzhütten suchen in ganz Norwegen ihresgleichen.


Selbst, wenn die Sonne nicht scheint, leuchtet das Wasser der Fjorde und Buchten auf der Inselgruppe Lofoten in türkis- und aquamarinblauen Tönen, die man so nur in der Südsee erwarten würde. Zu beiden Seiten ragen die Felsklippen der schroffen Berge auf, um deren Spitzen die Nebelschwaden mystisch wabern. Und wenn die Sonne herauskommt, entfalten die Regionen Lofoten und Vesterålen sowie Senja – Norwegens zweitgrößte Insel – ihre volle Schönheit. Dann fahren Urlauber mit dem Mietwagen auf schmalen, kurvigen Straßen und Brücken durch beeindruckende Landschaften mit Steilwänden, Meeresarmen, Sandstränden und malerischen Dörfern voll typischer, bunter Holzhäuschen.



Startpunkt
Tromsø
Reine Wegzeit
ca. 11h 30min
Stationen
10 Stationen
Distanz
720 Kilometer



Rundreise Norwegen: Lofoten - Tromso

Das Abenteuer Nordnorwegen mit dem Mietwagen beginnt 400 Kilometer nördlich des Polarkreises in der Stadt Tromsø. Das Tor zum Eismeer erreichen Sie am besten über den rund fünf Kilometer vom Zentrum entfernten Flughafen Tromsø-Langnes (TOS). Dieser wird vorrangig von den Airlines SAS, Widerøe sowie Norwegian angesteuert und verbindet den Norden mit Oslo oder Bodø. Am Flughafen finden Sie alle gängigen Autovermietungen und können sich von dort direkt auf den spannenden Weg durch den rauen Norden machen.

Tromsø selbst begeistert durch seine einzigartige Mischung aus Moderne und Naturverbundenheit. Insbesondere die imposante Eismeerkathedrale ist ein absolutes Muss. Wanderer schauen sich das futuristische Bauwerk von oben an und erklimmen den Hausberg Tromsøs, den Storstein. Wer nicht laufen mag, nutzt die Seilbahn Fjellheisen, um die einmalige Metropole am Europäischen Nordmeer aus der Vogelperspektive zu sehen. Je nach Jahreszeit ist Tromsø vor allem der perfekte Ort, um einmalige Naturschauspiele zu erleben: Von September bis März flackern spektakuläre Polarlichter am Nachthimmel auf. Zwischen dem 20. Mai und dem 20. Juli ist hingegen die Saison der Mitternachtssonne, in der die Sonne überhaupt nicht unter den Horizont sinkt.


Tipp
  • Must-See: Eismeerkathedrale
  • Restaurant-Empfehlung: Im „Emma’s Under“ wird typisch norwegische, oftmals fischige Hausmannskost in heimeliger Atmosphäre serviert. Eine Etage darüber findet sich im „Emma’s Drømmekjøkken” gehobene norwegische Küche mit exotisch-kreativen Einflüssen.
  • Hotel-Tipp: Im Scandic Grand Tromso übernachten Sie im ältesten Hotel der Stadt.


Rundreise Norwegen: Lofoten - Senja

Senja, die zweitgrößte Insel des Landes, nimmt es bezüglich der Schönheit der Natur locker mit den Inselgruppen Lofoten und Vesterålen auf. Dennoch verirrt sich nur ein Bruchteil der Norwegen-Touristen in diese Region. Aus Tromsø kommend nehmen Mietwagenfahrer die E8 und E6, bevor es bei Finnsnes über die Gisundbrücke nach Senja geht. Die landschaftlich schönste Strecke führt Sie über die Straßen 861, 862 und 86 einmal gegen den Uhrzeigersinn um die Insel bis nach Gryllefjord zum Fährkai.

Entlang der – zu Recht zu einer der 18 Nationalen Touristenrouten ernannten – Straßen türmen sich zerklüftete Bergspitzen, an denen sich tief hängende Wolken stapeln, zu allen Seiten der Fjorde auf. Zu vielen der imposanten Bergkämme führen schwindelerregende Wanderwege, insbesondere hervorzuheben sind die Berge Segla und Husfjellet.


Tipp
  • Must-See: Aussichtspunkte Tungeneset und Bergsbotn
  • Restaurant-Empfehlung: Im „Segla Grill og Pub“ im verträumten Dörfchen Fjordgård bekommen Hungrige alles von saisonalen Suppen bis hin zum leckeren Pizza-Buffet.
  • Hotel-Tipp: Von der Fischfabrik zum hippen Hotel im skandinavisch-minimalistischen Stil: das Hotel Camp Steinfjord in Skaland.

Rundreise Norwegen: Lofoten - Andoya

Mit der Autofähre, die in den Sommermonaten operiert, setzen Sie von Senja über nach Andøya, die nördlichste der Inselgruppen Lofoten und Vesterålen. In Andenes, dem bekannten norwegischen Zentrum für die Beobachtung von Orcas sowie Pott-, Buckel- und Finnwalen, beginnt direkt die nächste Nationale Touristenroute. Nehmen Sie die Straßen 976 und 974 in Richtung Süden, bevor es bei Risøyhamn wieder auf die Hauptstraße 82 geht.

Neben der Walbeobachtung gibt es auf der Insel Andøya einzigartige Moore und einige der schönsten Sandstrände der Gegend zu entdecken. Sehenswert sind zudem das Fischerdorf Bleik sowie der mit futuristischen Bauwerken bestückte, alte samische Opferplatz an der Bergformation Bukkekjerka.


Tipp
  • Must-See: Raumschiff Aurora, ein Besucherzentrum für Weltraum und Nordlichter
  • Restaurant-Empfehlung: Gäste des „Orion“ in Andenes bekommen neben der besten Aussicht der Stadt lokale Spezialitäten von Rentiereintopf bis Stockfisch serviert.
  • Hotel-Tipp: Das Interieur des Hotell Marena zieren Naturbilder des lokalen Fotografen Espen Tollefsen.

Rundreise Norwegen: Lofoten - Langoya

Weniger dramatisch, aber dennoch nicht minder schön ist die Landschaft auf der Inselgruppe Vesterålen. Über die Straße 82 gelangen Sie von Andøya nach Hinnøya, wo bereits nach rund 50 Kilometern die Sortlandbrücke nach Langøya abzweigt. Der Abstecher lohnt sich! Mietwagenfahrer erkunden auf der Insel am besten den äußersten Norden.

Denn hier an der Nordküste finden Sie neben einem weiteren Zentrum zum Whalewatching das pittoreske Fischerdorf Stø. Neben der absoluten Stille zieht es Urlauber vor allem wegen einer der schönsten Wanderrouten des Archipels hierher: Die Queen’s Route verbindet Stø mit dem entlegenen Dorf Nyksund und führt dabei über 400 Meter hohe Seeklippen sowie entlang des Traumstrandes Skipssanden.


Tipp
  • Must-See: Hurtigrutenmuseum in Stormarknes
  • Restaurant-Empfehlung: Das „Sjøstua“ in Ånstadsjøen überzeugt nicht nur durch das traumhafte Fjordpanorama in drei Richtungen.
  • Hotel-Tipp: Zum Restaurant gehört auch das Gasthaus Sjøhus Senteret, das sowohl malerische Holzhütten am Fjord als auch gemütliche Einzelzimmer anbietet.

Rundreise Norwegen: Lofoten - Hinnoya

Nach dem Langøya-Abstecher geht es zurück zur Straße 82, die nach kurzer Zeit in die 85 übergeht. Kurz hinter dem Örtchen Gullesfjordbotn biegen Sie ab auf die E10 – und landen direkt auf einer weiteren der 18 schönsten Straßen des Landes!

Die Nationale Touristenroute führt einmal quer über die Inselgruppe Lofoten und ist neben einer spektakulär kurvigen Straßenführung durch türkisblaue Buchten und schroffe Berge mit gleißend hellen Schneefeldern, die das ganze Jahr über nicht tauen, vor allem für eines bekannt: Aussichtspunkte, die zwar keine Kunstwerke futuristisch-minimalistischer Architektur sind, sich aber gerade aus diesem Grund harmonisch in die raue Landschaft einzufügen scheinen.


Tipp
  • Must-See: Kirche von Trondenes und Rentierfarm in Kvalsaukan
  • Restaurant-Empfehlung: Im „Umami“ in Harstad wechselt die Speisekarte je nach Saison. Eines aber bleibt – es gibt himmlische Kuchen!
  • Hotel-Tipp: Das Clarion Collection Hotell Arcticus in Harstad verzaubert mit grandiosen Fjordpanoramen.

Rundreise Norwegen: Lofoten - Austvagoya

Niemand vergisst jemals den ersten Anblick der Inselgruppe Lofoten: Der Archipel ist einfach überwältigend! Scharfkantige Berggipfel, davor das in der Abendsonne golden leuchtende Gras. Und zwischendrin immer wieder tiefblaue Fjorde mit kristallklarem Wasser – ein besonderes Highlight ist der schmale Trollfjord. Während Mietwagenfahrer der E10 folgen, kommen Sie der Schönheit der Inselgruppe hinter jeder Kurve und Brücke auf die Spur.

Lofoten ist ein wahres Paradies für Wanderfreunde. Die Fülle an Touren mit fantastischer Aussicht ist unendlich. Der Berg Glomtinden bietet bei einer kurzen und leichten Wanderung beispielsweise einen umwerfenden Rundumblick auf den Ort Hopen sowie die faszinierende Küstenlinie der Insel. Mutige hingegen wagen sich auf die Felstürme des Svolværgeita. Wer lieber im kalten Nass unterwegs ist, der kann in Svolvær oder im malerischen Henningsvær Kajaks mieten und die vorgelagerten Miniinseln erpaddeln.


Tipp
  • Must-See: Rastplatz und Aussichtspunkt Austnesfjorden
  • Restaurant-Empfehlung: Im „Fiskekrogen“ in Henningsvær diniert auch die norwegische Königsfamilie gern.
  • Hotel-Tipp: Übernachten in traditionellen, weinroten Holzhütten auf Pfählen im Meer? Das geht im Svinøya Rorbuer.


Rundreise Norwegen: Lofoten - Vestvagoy

Wer die E10 nimmt, könnte die zentrale Lofoten-Insel in etwa einer Stunde durchqueren. Auf Vestvågøy lohnen sich diverse Abstecher von der Hauptroute jedoch besonders! Vor allem die Küstenstrecke 815 schlängelt sich traumhaft schön über die Insel. Im Süden Vestvågøys ist Stamsund die erste Wahl für alle, die auf der Suche nach farbenfrohen Holzdörfchen sind.

Im Norden überzeugt die Gegend um den Fischerort Eggum mit gewaltiger Naturschönheit. Neben der Küstenwanderroute nach Unstad ist die ehemalige deutsche Radarstation Borga ein besonderes Highlight. Bei einer Wanderung auf den Berg Mannen bei Haukland heimst jeder Besucher postkartenreife Schnappschüsse der azurblauen Doppelbucht mit den nahezu karibischen Stränden von oben ein.


Tipp
  • Must-See: Lofotr Viking Museum
  • Restaurant-Empfehlung: Bei “Rebecca’s” ist es wie Zuhause – in dem liebevoll eingerichteten, hölzernen Speisesaal kommen mit Vorliebe lokale Spezialitäten auf den Tisch.
  • Hotel-Tipp: Eine ehemalige Fischfabrik beinhaltet heutzutage das renommierte Hostel Justad Rorbuer og Vandrerhjem.


Rundreise Norwegen: Lofoten - Flakstadoy

Die nächste Insel entlang der Touristenroute E10 auf der Inselgruppe Lofoten ist Flakstadøy, die völlig zu Unrecht häufig nur zur Durchfahrt genutzt wird. Im Norden des Eilandes dominieren flach abfallende, feinsandige Strände mit bei Surfern beliebten Wellen. Auch Surfcamps haben sich angesiedelt, beispielsweise am Skagsanden Strand. Etwas abgelegener ist die türkisblaue Kvalvika-Bucht. Aktive wandern direkt mit dem Surfbrett unter dem Arm los!

Dennoch ist es der Süden Flakstadøys, der die wahre Dramatik der Landschaft unterstreicht. Mittendrin in der grauen, schroffen Felswelt befindet sich hier das Fischerdorf Nusfjord, dessen gelbe und rote Stelzenhäuschen es zu einem der schönsten Dörfer Nordnorwegens machen.


Tipp
  • Must-See: Flakstad Kirche und Glasbläserei
  • Restaurant-Empfehlung: Das zauberhafte „Kafe Friisgården“ liegt direkt an der E10 bei Ramberg und serviert neben leckeren Kuchen hausgekochte Spezialitäten.
  • Hotel-Tipp: Fischerhütten inklusive einmaliger Lofoten-Ruhe bietet Nusfjord Rorbuer.

Rundreise Norwegen: Lofoten - Moskenesoy

Die letzte Insel der Lofoten-Rundreise ist Moskenesøy, ein zerklüftetes Eiland, dessen Berge sich wie Felsstacheln steil aus dem Meer erheben. Dazwischen haben Seen und Fjorde tiefe Krater in den Stein geschnitten. Die E10 führt hier direkt zum Fährkai, an dem das Schiff zum Festland ablegt.

Neben der dramatisch-schönen Landschaft haben es vor allem die Dörfer der Insel zu berechtigtem Ruhm gebracht: Orte wie Reine, Å i Lofoten oder Hamnøy sind perfekte Postkartenmotive von hinten wie von vorn. Besonders bekannt ist auch die Küstenregion vor Reine: Der Hausberg Reinebringen ist erklimmbar und bietet einen grandiosen Ausblick über das Dörfchen sowie die spektakulär-schöne Landschaft.


Tipp
  • Must-See: Hafen-Panorama von Hamnøy
  • Restaurant-Empfehlung: Die Fischburger in „Anitas Sjømat“
  • Hotel-Tipp: Postkartenreife Übernachtungen erleben Sie in den gelben Stelzenhütten von Sakrisøy Rorbuer.

Rundreise Norwegen: Lofoten - Bodo

Fährüberfahrten gehören in Norwegen genauso dazu wie die unzähligen Brücken und Tunnel. Von Moskenes in Lofoten nehmen Sie die Autofähre ans Festland. Die hübsche Hafenstadt Bodø wird nach etwas mehr als drei Stunden erreicht. In der Stadt selbst sind vor allem das Norsk Luftfartsmuseum sowie die Bodin Kirche mit ihrem Zwiebeldach sehenswert.

Doch auch das Umland in der Region Nordland hat einiges zu bieten. In Bodø beginnt die Straße 17, Helgelandskysten: Folgen Sie der längsten der 18 Touristenrouten des Landes nach Süden, überqueren Sie den Saltstraumen, den mächtigsten Gezeitenstrom der Welt und fahren dann weiter auf einer der landschaftlich reizvollsten Küstenstraßen weltweit. Hier sorgen türkisfarbene Buchten, imposante Berge wie der berühmte Torghatten mit dem Loch in der Mitte sowie der mächtige Svartisen-Gletscher für Staunen.


Tipp
  • Must-See: Saltstraumen
  • Restaurant-Empfehlung: Im „Bjørk” erhalten Gäste Tapas, Pizza und Sushi ebenso wie kreative Snacks sowie die Hausspezialität gegrillten Stockfisch.
  • Hotel-Tipp: Der Name ist Programm! Einige Zimmer des stylischen Thon Hotel Nordlys zieren wandgroße Nordlicht-Fotografien.

Übrigens

Häufig wird die nordnorwegische Inselgruppe fälschlicherweise als die Lofoten bezeichnet, weil wir uns an die Malediven oder die Inseln allgemein erinnert fühlen. Es handelt sich jedoch vielmehr um den Namen einer Region in der Einzahl, ähnlich wie Pommern oder Hessen. Somit heißt es nicht auf den Lofoten oder Vesterålen – sondern in Lofoten oder Vesterålen. Zudem wird hierzulande meist die zweite Silbe betont. Korrekterweise muss es jedoch die erste sein, Lofoten wird also eher wie „Loh-fottn“ ausgesprochen.

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