Durch Kreta hindurch erstrecken sich zwei Hauptstraßen, die alle Inselteile miteinander verbinden – darunter die E75, die im östlichen Sitia startet und bis ins westliche Chania führt, wo die Straßen bis an ihr westliches Ende in Kissamos in die E65 überläuft. An beiden Enden finden sich jeweils Fährverbindungen auf benachbarte Inseln. Wer den südlichen Teil Kretas mit dem Mietwagen erkunden möchte, folgt ab Heraklion der E97 in Richtung Süden.
Eine Reise in die Zeit der Antike erleben Urlauber mit einem Besuch in Knossos, fünf Kilometer südlich von Heraklion. An diesem antiken Ort befinden sich noch die Überreste des Palastes von Knossos, der einer der größten minoischen Paläste der Insel ist und mit dem Europäischen Kulturerbe-Siegel ausgezeichnet wurde. Geschichtsliebhaber lernen bei einer Besichtigung der Ruinen das Zentrum der minoischen Kultur kennen.
Weiter geht es mit dem Mietwagen in die östliche Inselhälfte in die Lassithi-Hochebene. Hier wartet die Höhle des Psychro auf Leihwagen-Reisende. Dem Mythos nach wurde in der etwa 40 Meter tiefen Höhle Zeus geboren, weshalb sie auch gerne "Höhle des Zeus" genannt wird und somit eine bedeutende Kultstätte in der minoischen Kultur darstellt. Heutzutage kann das beeindruckende Gewölbe voller faszinierend beleuchteter Stalagmiten und Stalaktiten von Touristen besucht werden.
Zuletzt führt der Leihwagen Urlauber gen Süden an wohl einen der schönsten Strände der Insel – Agiofarrago. Dieser erstreckt sich am Ende einer kleinen Schlucht und verzaubert mit seinen gräulichen Felsklippen, leuchtendem Kiesstrand und azurblauem Mittelmeer, welches im malerischen Kontrast dazu steht.