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Mietwagen Island

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Mietwagen in Island vergleichen

Riesige Gletscherformationen, Geysire oder gewaltige Lavafelder – keine von Menschenhand geschaffenen Bauwerke sind die Wahrzeichen Islands, sondern die die beeindruckende Landschaft dieses Landes. Kaum einen Ort in Europa haben die Kräfte der Natur mehr geprägt. Die Insel am Polarkreis ist das beeindruckende Ergebnis immer noch andauernder vulkanischer Aktivität und der teilweise extremen klimatischen Bedingungen des hohen Nordens. Für Reisende, die das dünnbesiedelte Land außerhalb der quirlig-bunten Hauptstadt Reykjavik erkunden möchten, empfiehlt sich die Buchung eines Mietwagens. Mit dem CHECH24 Mietwagen-Vergleich finden Sie die günstigste Autovermietung vor Ort.

Autovermietung Island: Wo buche ich am günstigsten?

Überblick Island

Island liegt im äußersten Nordwesten Europas, etwa 800 Kilometer von Schottland und rund 300 Kilometer von Grönland entfernt. Einzige Großstadt und zugleich Hauptstadt des Landes ist Reykjavik, in deren Großraum mehr als zwei Drittel der Isländer zuhause sind. Geologisch interessant ist die Tatsache, dass die Insel auf zwei tektonischen Platten liegt, der Europäischen und der Amerikanischen. Daher kommt es auf Island in regelmäßigen Abständen zu kleineren Erdbeben und Vulkanausbrüchen, welche zu einem Großteil für die weltweit einmalige Landschaft der Insel verantwortlich sind.

  • Wichtige Tipps zur Mietwagenbuchung in Island

  • Wir empfehlen für Island eine Vollkasko-Versicherung ohne Selbstbeteiligung, um das Risiko im Schadensfall gering zu halten.
  • Wählen Sie die Tankregelung „Voll/Voll“, wenn Ihre Autovermietung dies anbietet. So zahlen Sie nur den verbrauchten Kraftstoff.
  • Zusatzfahrer sind teuer. Wägen Sie ab, ob Sie für die Mietdauer einen weiteren Fahrer für den Mietwagen eintragen lassen.
  • Bei der Mietwagenbuchung sollten Sie darauf achten, dass der Versicherungsschutz Glas, Reifen, Unterboden und Dach beinhaltet.

Bilder Island

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123+Island+TS_157348308Island
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Tipps für Ausflüge mit dem Mietwagen in Island

Die meisten Touristen erreichen Island über die Hauptstadt Reykjavík bzw. den nahe gelegenen Flughafen von Keflavík. Sie ist die sowohl nördlichste Hauptstadt der Welt als auch die einzige Großstadt des Landes. Weithin sichtbares Wahrzeichen Reykjavíks ist die über 70 Meter hohe Hallgrímskirkja, ein moderner Kirchenbau aus der Mitte des 20. Jahrhunderts. Direkt vor dem beeindruckenden Gebäude befindet sich das Denkmal für Leif Eriksson, den berühmten isländischen Entdecker.

Neben einem entspannten Bummel durch die bunten und geschäftigen Straßen Reykjavíks lohnt sich der Besuch eines der vielen Museen vor Ort, beispielsweise des Nationalmuseums für das kulturelle Erbe Islands. Auch für Nachtschwärmer hat die Stadt einiges zu bieten. Im zentralen Bezirk Laugavegur reihen sich auf fast einem Kilometer Kneipen, Bars und Diskotheken. Absolutes Highlight während eines Aufenthalts in der Stadt ist aber ein Besuch der sogenannten „Blauen Lagune“, ein Thermalfreibad mit konstanter Wassertemperatur von etwa 37 Grad.

Darüber hinaus ist Reykjavík Start- bzw. Zielpunkt des Golden Circle, einer beliebten Reiseroute für den Südwesten Islands, an der viele Geysire und Schlammtöpfe sprudeln. Berühmt ist die Rundfahrt für den Wasserfall Gullfoss, den Geysir Strokkur und den Vulkankrater Kerid. Auch Þingvellir, eines der frühesten politischen Versammlungszentren der Insel, ist Teil der Strecke. Das UNESCO-Weltkulturerbe ist der Gründungsort des ältesten Parlamentes der Welt, dem Althing. Am schnellsten und bequemsten absolvieren Touristen die sehenswerte Rundreise mit einem eigenen Mietwagen.

Am Golden Circle hören die Wunder Islands aber nicht auf – im Gegenteil. Je weiter sich Reisende auf der Ringstraße Hringvegur vorwagen, desto beeindruckender zeigt sich die Insel: von den großen Wasserfällen wie z.B. dem Skógafoss über gewaltige Gletscher wie den Vatnajökull bis hin zu den verträumten Fjorden im Westen oder dem noch wenig erschlossenen Norden. Wer auf der Suche nach dem ultimativen Abenteuer ist, sollte einen Abstecher in das nahezu menschenleere Hochland der Insel unternehmen – den passenden Mietwagen vorausgesetzt.

Beste Reisezeit für Island

Aufgrund des warmen Golfstroms ist das Klima in Island milder als in anderen Regionen des Polarkreises. Daher ist die beste Zeit für eine Reise nach Island abhängig von den individuellen Vorlieben. Für Ausflüge mit dem Mietwagen über die winterlich glitzernde Landschaft sind die Monate von Februar bis April ideal. Die beste Zeit für Whalewatching-Ausflüge ist von Anfang Juni bis Ende August.

Maut

  • Autobahnen: nein

  • Landstraßen: nein

  • Stadt: nein

Notrufnummern

  • Feuerwehr: 112

  • Polizei: 112

  • Rettungsdienst: 112

Benzinpreise

Stand: Juli 2019
  • Diesel: 1,55 €

  • Super: 1,64 €

  • Super Plus: 1,66 €

Tempolimit

Für PKW
  • Innerorts: 50 km/h

  • Außerorts: 80 km/h

  • Autobahn: k.A.

Leihwagen in Island buchen: Das müssen Sie beachten

Auto mieten in Island

Für die Einreise benötigen EU-Bürger lediglich einen gültigen Personalausweis. Wer einen Mietwagen leihen möchte, kann dies mit dem nationalen Führerschein problemlos tun. Einige Autovermietungen können bei Fahranfängern unter 25 Jahren einen Jungfahrer-Zuschlag verlangen. In Island gelten keine spezifischen Mitführpflichten, jedoch sollte im Leihwagen zumindest ein Reserverad vorhanden sein. Aufgrund der geographischen Besonderheiten des Landes und der Straßenverhältnisse sollten Reisende bei der Mietwagenbuchung auf einen ausreichenden Versicherungsschutz achten. Eine Absicherung vor Glasschäden durch Steinschlag sowie ein zusätzlicher Unterbodenschutz sind wegen der oft unbefestigten Straßen empfehlenswert. Viele Anbieter verbieten zudem das Befahren von F- und Hochlandstraßen ohne geeignetes Allrad-Fahrzeug.

Welche Verkehrsregeln sind in Island zu beachten?

In Island ist der Verkehr grundsätzlich wie in Deutschland geregelt. Die unbedingt einzuhaltenden Geschwindigkeitsbegrenzungen betragen innerorts meist 50 km/h, auf unbefestigten Landstraßen 80 km/h und auf asphaltierten Landstraßen 90 km/h. Autobahnen gibt es in Island nicht, jedoch sind die Hauptverkehrsstraßen rund um Reykjavík oft mehrspurig ausgebaut. Es herrschen eine allgemeine Gurtpflicht sowie Rechtsverkehr. Außerdem besteht eine 0,5-Promille-Grenze. Sowohl am Tag als auch nachts ist das Fahren mit Abblendlicht für alle Autos Pflicht. Für deutsche Autofahrer eher ungewohnt: In mehrspurigen Kreisverkehren hat die innere Fahrbahn Vorfahrt. Das heißt, Autos auf der rechten Spur müssen anhalten, wenn der Nebenmann den Kreisverkehr verlassen möchte. In Island gibt es keine allgemeine Maut, der Hualfjördur Tunnel ist jedoch gebührenpflichtig. Aufgrund der empfindlichen Natur ist das Offroadfahren überall auf Island strengstens verboten. Gleiches gilt für das Halten am Straßenrand oder gar auf der Fahrbahn. In regelmäßigen Abständen sind hierfür Haltebuchten und Rastplätze angelegt worden. Auch an nahezu allen Sehenswürdigkeiten sind, zum Teil kostenpflichtige, Parkplätze vorhanden.

Besonderheiten für Autofahrer in Island

Aufgrund der vielfältigen Landschaft, der geringen Bevölkerungsdichte und der teils extremen Witterungsbedingungen ist es für Touristen besonders wichtig, einige Fakten über das Autofahren in Island zu kennen. Außerhalb des Ballungszentrums Reykjavík und abseits der Nationalstraße 1 sind die meisten Straßen nicht asphaltiert, sondern mit losem Schotter bedeckt. Dies kann bei mangelnder Erfahrung vor allem in schwierigen Kurven oder den Hochgebirgslagen leicht zu einem Problem für Autofahrer werden. Die Bergstraßen sind zudem oft sehr schmal und daher in keinerlei Hinsicht zum Schnellfahren ausgelegt. Das Gleiche gilt auch für viele Brücken, von denen die meisten nur breit genug für ein Auto sind. Die Ringstraße bildet hier keine Ausnahme.

Außerdem muss überall mit Tieren, insbesondere Schafen, auf der Fahrbahn gerechnet werden. In den kälteren Monaten kann es zu plötzlichen, heftigen Schneefällen kommen, die auch zu kurzfristigen Sperrungen der Ring Road führen können. Die Hochlandstraßen sind im Winter generell gesperrt und auch im Sommer sind sie nur für Allrad-Fahrzeuge zugänglich. Reisende sollten sich daher vorab über den Straßenzustand informieren und beim Mietwagen auf eine entsprechende Ausstattung achten. Eine weitere Herausforderung können die zum Teil starken Windböen darstellen. Autofahrer sollten unbedingt die Anzeigen am Straßenrand beachten, die in Echtzeit Windgeschwindigkeit und Temperatur angeben.

Tanken auf Island

Zapfsäulen in Island bieten in der Regel die Auswahl zwischen Normalbenzin und Diesel. Besonders im Raum Reykjavík und in den größeren Städten Islands ist die Tankstellendichte mit der Situation in Deutschland vergleichbar. Oft verfügen diese über einen angeschlossenen Shop, Toiletten und sogar ein kleines Restaurant. Hier kann sowohl am Tankautomaten mit Kreditkarte als auch bar im Shop bezahlt werden. Zu beachten ist, dass bei Zahlung im Shop in vielen Fällen ein Mitarbeiter zunächst die Pumpe der Zapfsäule aktivieren muss. TIPP: Einige Tankstellenketten kooperieren mit verschiedenen Autovermietungen auf Island und bieten Rabatte an. Fragen Sie bei der Abholung Ihres Mietwagens am Schalter nach!

Abseits der Bevölkerungszentren ist das Angebot an Tankstellen deutlich geringer und es überwiegen Selbstbedienungszapfsäulen ohne Personal. Für diese ist zwingend eine Kreditkarte erforderlich. Barzahlung ist hier nicht möglich. An den Tankautomaten muss zunächst die Kreditkarte eingeführt werden. Anschließend wird der Geldbetrag gewählt, für den man tanken möchte. Es wird jedoch nur der Betrag abgebucht, der tatsächlich getankt wurde. WICHTIG: Oft wird die Eingabe der vierstelligen Karten PIN verlangt. Generell sollten Reisende immer tanken, wenn sich die Möglichkeit bietet. Der Grund ist, dass die Abstände zwischen den einzelnen Tankstellen überall im Land, auch auf der Ring Road, sehr groß sein können.

Wichtige Begriffe im Straßenverkehr in Island

Benzinbensín
Dieseldísel
Tankstellebensínstöð
Unfallslys
Mauttollur gjald
Mietwagenbílaleigubíl

Mietwagen Checkliste Island

In unserem kostenlosen Mietwagen-Guide finden Sie alles Wichtige zum Auto fahren in Island!  

Mietwagen Island: Top Autovermieter und Erfahrungen

4,5
Hertz4,5 von 5 210 Bewertungen
4,3
Procar4,3 von 5 247 Bewertungen
4,1
AVIS4,1 von 5 138 Bewertungen

Alle aktuellen Vermieter-Bewertungen (561 Bewertungen insgesamt)

Manfred F.
5 von 5 Sternen
Vermieter: Enterprise
Bewertung von Manfred F. für den Vermieter Enterprise:
17.08.2019
Positiv: Die Mitarbeiter waren besonders herzlich und freundlich und bemüht, trotz Sprachbarriere, dass wir alles verstanden.
Hans A.
5 von 5 Sternen
Vermieter: Hertz
Bewertung von Hans A. für den Vermieter Hertz:
16.08.2019
Negativ: Servicetermin des Fahrzeugs war deutlich überschritten
Patrick P.
5 von 5 Sternen
Vermieter: AVIS
Bewertung von Patrick P. für den Vermieter AVIS:
13.08.2019
Positiv: prompter Service bei Abholung und vor allem Rückgabe mit Protokoll in Papierform vorab.
Laura S.
5 von 5 Sternen
Vermieter: Geysir
Bewertung von Laura S. für den Vermieter Geysir:
13.08.2019
Positiv: Super entspannte und sehr freundliches Personal

Negativ: Leider funktionierte die Zentralverriegelung an einer Tür an unserem Auto nicht. Das haben wir erst nach einem Tag gemerkt und mussten umkehren um das Auto zu tauschen.
Sabine T.
5 von 5 Sternen
Vermieter: AVIS
Bewertung von Sabine T. für den Vermieter AVIS:
12.08.2019
Positiv: Kundenfreundliche Tipps

Negativ: Lange Wartezeit, da nur 2 Mitarbeiter bei Abholung da waren. Bri vielen Vorbestellungen sollten auch mehr Mitarbeiter vor Ort sein. Fast alle waren mit unseren Kreuzfahrtschiff angereist und somit war Die Zeit begrenzt .
Roland C.
5 von 5 Sternen
Vermieter: Hertz
Bewertung von Roland C. für den Vermieter Hertz:
12.08.2019
Positiv: Ablauf perfekt
Johann S.
5 von 5 Sternen
Vermieter: InterRent
Bewertung von Johann S. für den Vermieter InterRent:
10.08.2019
Positiv: Das Auto war gleich am Flughafen.

Negativ: Wir mussten an den Schalter von Europcar. Diesen Umstand hatte ich Gott sei Dank vorher irgendwo gelesen.
Ich würde mir wünschen, das dies besser hervorgehoben wird, da man sich sonst durch die Schalter der Wagenanbieter fragen muss.
Patrick C.
2 von 5 Sternen
Vermieter: Global
Bewertung von Patrick C. für den Vermieter Global:
08.08.2019
Positiv: Günstiger Mietpreis

Negativ: Das Auto war soweit OK, die Probleme fingen an, als ich Hilfe des Vermieters benötigte (Bericht unter Punkt 3).

1. Das Auto entsprach genau dem gebuchten Modell bzw. der gebuchten Klasse. Allerdings war es mit über 60.000 km für einen Mietwagen doch recht betagt. Besonders im Innenraum konnte man die Gebrauchssuren deutlich erkennen. Besonders sauber war es auch nicht. Auch Kupplung und Stoßdämpfer waren me. E. an der Verschleißgrenze. Letztendlich war es aber für den Preis und den Straßenbedingungen auf Island dann so O.K. und akzeptabel.

2. Etwas undurchsichtig war, von wem ich eigentlich das Auto gemietet hatte. Aurum Cars war der Vermittler, Global der Anbieter vor Ort. Letztendlich wurde mir das Auto dann von Ice Rental Cars vermietet (Vertrag), auf den Scheiben waren aber Aufkleber eines anderen lokalen Vermieters (aktak). So ist natürlich schwierig sich vor Anmietung über das Mietwagenunternehmen zu informieren.

3. Problematisch war leider der Service des Vermieters Ice Rental Cars vor Ort als ich Probleme mit dem Auto hatte. Plötzlich traten laute Klappergeräusche unter dem Wagen auf, sodass ich eine Weiterfahrt nicht riskieren wollte (Gefahr weiterer Beschädigung und ggf. Liegenbleiben in unbewohntem Gebiet). Ich versuchte daher den Vermieter Ice Rental Cars unter der auf dem Mietvertrag vermerkten Notfallnummer zu kontaktieren. Leider ist es eine längere Geschichte:

- Fr. 26.07, später Nachmittag 2x Anrufversuch, 2x Besetztzeichen nach bis zu 10 Minuten Warteschleife

- Bei 3 Anruf Gespräch mit einem Mitarbeiter, Rückruf nach 5 Min. versprochen, kein Rückruf erfolgt

- 4. Anruf nach 30 Minuten warten, anderer Mitarbeiter, wieder Rückruf versprochen, Rückruf nach 15 Minuten, Mitteilung, dass keine Hilfe möglich ist, da kein Mechaniker in meiner Gegend verfügbar, wir sollten Rückfahrt zu unserer Unterkunft riskieren und am nächsten Morgen um 08:00 Uhr nochmal anrufen.

Anmerkung: Die Rückfahrt betrug über 100 km, davon 7 km durch einen einspurigen schlecht beleuchten Tunnel und über eine stark neblige Passstraße (Sichtweite unter 100m). Wenn ich liegenbliebe, sollte ich die 112 anrufen. Das war aus meiner Sicht unverantwortlich, letztendlich hatte ich aber keine andere Wahl. Zum Glück konnten wir die 100 km zu unsere Unterkunft mit zum Teil heftigen Klappergeräuschen fahren, angenehm war das nicht.

- Erneuter Anruf bei der Notfallnummer am nächsten Tag, Samstag 27.07. um 8 Uhr. genaue Mitteilung unseres Standortes an den Mitarbeiter, wieder Rückruf versprochen, Rückruf und Mitteilug, dass kein Mechaniker bzw. Werkstatt verfügbar sei, ich soll erneut um 9:00 Uhr anrufen, da man völlig überlastet sei. Ich habe verärgert darauf bestanden, mich ohne erneuten Anruf zurückzurufen, keine Zusicherung durch den Mitarbeiter.

- Anruf bei Check24, die sich wohl mit Aurum in Verbindung gesetzt haben. Dann doch Rückruf eines Mitarbeiters der Mietwagenfirma und Mitteilung, dass ein Mechaniker unterwegs zu uns sei. Der rief dann nach ca. 30 Minuten an, wollte aber zum Ort kommen, wo wir am Vortag liegengeblieben sind und nicht zu unserem derzeitigen Standort. Er war verwirrt und wollte wieder die Mietwagenfirma kontaktieren, da er diese Anfahrt nicht machen könne.

- Mittlerweise verzweifelt, bat ich bat den Vermieter unseres Ferienhauses um Hilfe, der sich netterweise das Auto mal anschauen wollte. Gemeinsam haben wir versucht, dass Geräusch zu lokalisieren. Unser Vermieter hatte die Idee, da er so etwas selbst schon mal hatte, dass sich ein Stein hinter eine Abdeckung an der Achse gesetzt hatte. Dazu mussten wir einen Reifen abnehmen. Tatsächlich haben wir dieses Problem gehabt und konnten es selbst beseitigen. Hierbei ist aufgefallen, dass sich im Fahrzeug kein Werkzeug befand, um die Schrauben am Rad zu lösen. Hätten wir eine Reifenpanne gehabt, hätten wir uns nicht selbst helfen können und das in einem Land, wo schon mal 100 km zwischen den nächsten Orten liegen können.

- Während wir das Problem selbst suchten, Anruf der Mietwagenfirma. Sie teilte uns mit, dass in unserem Gebiet niemand verfügbar sei, der uns helfen könne (wir waren ca 25 km entfernt vom größten Ort im Westen Islands), wir sollten daher in einen 100 km entfernten Ort fahren und das z. T. auf unbefestigten Straßen auf denen man nur mit Allradfahrzeugen fahren darf (was unserer Wagen zwar hatte, aber ggf. auch mit einem Defekt). Da wir selbst Hilfe organisiert hatten und das Problem selbst beseitigen konnten, war das nicht mehr erforderlich. Ich hätte das vermutlich auch abgelehnt.

Übrigens trat dieses Problem einige Tage später erneut auf (andere Stelle). Zum Glück viel der Stein dann aber von selbst aus dieser Abdeckung. Letztendlich hat un diese Sache, neben viel Nerven, wohl auch fast einen Urlaubstag gekostet. Das Problem war ja nicht der Defekt, das kann passieren, sondern wie hilflos man bei der lokalen Mietwagenfirma damit umgegangen ist. Was mich übrigens auch verwundert hat, war, dass die Mitarbeiter am Telefon wohl gar kein Isländisch sprechen (hatte unseren Hausvermieter gebeten, mal am Telefon den Standort zu beschreiben). Man sprach nur Englisch mit russischem Akzent, was für mich z. T. schwer zu verstehen war.

Ich kann daher von der Mietwagenfirma Ice Rental Cars nur abraten und raten auf Island besser einen der großen Autovermieter mit mehreren Standorten auf der Insel zu wählen.
Heiko R.
4 von 5 Sternen
Vermieter: Enterprise
Bewertung von Heiko R. für den Vermieter Enterprise:
07.08.2019
Positiv: Alle bereits vorhandenen Schäden würden dokumentiert und die Bilder per E-Mail sofort zugesandt

Negativ: Gemeinsame Begutachtung des Autos bei Rückgsbe
Heiko R.
4 von 5 Sternen
Vermieter: Europcar
Bewertung von Heiko R. für den Vermieter Europcar:
07.08.2019
Positiv: Zum Teil deutsch sprechende Mitarbeiter

Negativ: Lange Wartezeit
7