von Holger Zehden
25. Juli 2019

von Holger Zehden
25. Juli 2019



Nachdem ihr geklärt habt, wo und vor allem wie ihr übernachten wollt, solltet ihr genau überlegen,welches Auto für eure Pläne das richtige ist. Wollt ihr nur Tagesausflüge unternehmen oder von Hotel zu Hotel fahren, dann reicht es auch aus, einen Kleinwagen zu mieten. Je nach Gepäckmenge könnt ihr auch problemlos ein Cabrio mieten: Hier sind die besten Tipps rund ums Oben-ohne-Fahren. Habt ihr jedoch viel Gepäck oder seid drei oder mehr Personen, bietet sich mindestens ein Kombi der Kompaktklasse (beispielsweise Ford Focus oder VW Golf) oder ein mittelgroßes SUV wie Nissan Qashqai oder Ford Kuga an. Auch Camper sollten auf ausreichend Stauraum für Zelte, Schlafsäcke und ähnliches achten. Wollt ihr im Wagen schlafen, ist meist ein Mittelklassewagen oder ein Kleinbus die beste Wahl, damit ihr hinten bequem liegen und vorne das ganze Gepäck verstauen könnt.
Achtet bei eurer Wahl auf einen Kombi, bei dem sich die Rücksitzbank zu einer ebenen Ladefläche umklappen lässt. Denn nichts ist unangenehmer, als die ganze Nacht eine Kante im Kreuz zu spüren. Zudem sollte zwischen Kofferraum und Rücksitz(lehne)keine größere Lücke sein. Bestens geeignet sind unter anderem der Ford Mondeo Turnier ('13) oder der Hyundai Grand Santa Fe. Könnt ihr kein konkretes Modell reservieren, hinterlegt einen Fahrzeugwunsch bereits bei der Buchung und fragt telefonisch oder am Schalter bei der Abholung nach.


vorab, wie hoch die Spritkosten in eurem Zielland sind, dann spart ihr euch das Rechnen und die Überraschung an der Tankstelle vor Ort. Zusätzlich gilt es zu beachten, dass Diesel-Mietwagen vielerorts bereits als Exoten gelten, in den USA ist ein Leihfahrzeug mit Dieselantrieb beispielsweisewie kaum mehr zu bekommen. Damit einher geht ebenfalls, dass die Verfügbarkeit von Diesel an Tankstellen möglicherwiese eingeschränkt ist. Überlegt euch daher vorab, ob ihr die Option "Diesel" bei der Mietwagenbuchung wirklich benötigt.
Überprüft vor der Reise auch die Tankstellenabdeckung in eurem Zielland. In manchen Gegenden lohnt es sich, lieber schon vollzutanken, wenn es noch gar nicht notwendig ist. Sonst lauft ihr Gefahr, bis zur nächsten Tankstelle vielleicht auf den letzten Tropfen Sprit zu kriechen.


Habt ihr die Wahl des perfekten Mietwagens für euren Roadtrip geschafft, solltet ihr als nächstes die Verkehrsregeln studieren. Achtet bei langen Touren über Landesgrenzen hinweg darauf, dass ihr euch mit allen Regeln vertraut macht. Wichtige Fragen, die zu klären wären, sind:
Wie hoch liegt das Tempolimit innerorts, auf Landstraßen oder Autobahnen?
Die meisten dieser Informationen findet ihr auf den Mietwagenseiten von CHECK24 zu den einzelnen Ländern, etwa für Italien, Spanien oder die USA.


Damit ihr eine gute Zeit beim Roadtrip habt, braucht ihr das richtige Equipment. Sehr nützlich ist zum Beispiel ein Stromadapter für den Zigarettenanzünder. Nutzt diesen jedoch möglichst nur während der Fahrt, damit euch nicht tatsächlich mitten im Nirgendwo der Saft ausgeht und der Wagen nicht mehr startet. Damit ihr euch auch im Dunkeln im und ums Auto zurechtfindet, sind Stirnlampen: Gold wert. Wer auf eine ständige Verbindung in die Außenwelt nicht verzichten will, kann einen WLAN-Hotspot. Diesen müsst ihr nur mit einer (im Idealfall nationalen) SIM-Karte füttern und die Internetverbindung per WLAN mit allen Mitfahrenden teilen.Weitere nützliche Dinge im Reisegepäck: Proviant, denn je nach Land und Route könnt ihr die Lebensmittel nicht immer nachkaufen
