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Trotzdem fortfahren

Idyllische Rastplätze und Sehenswürdigkeiten an der Autobahn

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Ein eingeschlafener Fuß, müde Augen, die gleichen Songs im Radio und immer wieder „Wann sind wir da?“ vom Rücksitz: So eine Fahrt in den Urlaub kann ganz schön nervenaufreibend sein. Zeit, das zu ändern! Damit die nächste Autofahrt in den Urlaub ein Kinderspiel wird, haben wir euch die schönsten Plätze für eine kleine Auszeit entlang der meist genutzten Autobahnen zusammengestellt – von Rastplätzen bis hin zu nahegelegenen Sehenswürdigkeiten.


Wissenswert
Männer fahren im Schnitt knapp sechs Stunden ohne Pause, Frauen etwa vier Stunden. Laut dem Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR) ist bereits ein Viertel der Verkehrsteilnehmenden hinterm Steuer eingenickt. Aber warum sollte man bei längeren Autofahrten Pause(n) machen?

  • Wer zu lange oder übermüdet Auto fährt, riskiert Sekundenschlaf oder Tagesschläfrigkeit.
  • Anzeichen sind zum Beispiel häufiges Gähnen, Kältegefühl, Unruhe oder brennende Augen.
  • Alle zwei Stunden oder 200 Kilometer sind mindestens 20 Minuten Pause empfohlen.

Unter den rund 1.500 Autobahn-Rastplätzen in Deutschland gibt es einige fast idyllische Fleckchen zu entdecken. Und sind euch schon einmal die braun-weißen Hinweistafeln aufgefallen, die alle paar Kilometer am Fahrbahnrand stehen? Die mit den teils ziemlich lustigen Bildern drauf. Ob Rastplatz oder lieber etwas fürs Auge: Wir haben für euch einige Plätze rausgesucht, um bereits die Fahrt in den Urlaub zum Erlebnis zu machen.

Rastplätze

Ein Stück Natur hinter der Leitplanke
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Alle 50 bis 80 Kilometer lassen sich auf deutschen Autobahnen große Raststätten finden. In Hotels, Tankstellen oder zum Teil außergewöhnlichen Restaurants findet ihr dort alles, was man unterwegs brauchen könnte. Die schönsten Raststätten haben wir euch hier aufgelistet

Autobahn-Rastplatz aus der Luft

Was Raststätten allerdings oft nicht zu bieten haben, ist Ruhe. Wer nicht tanken oder einkaufen muss, kann auf Rastplätzen wunderbar zur Ruhe kommen, die lediglich mit einigen Park- und Sitzmöglichkeiten sowie einer Sanitäranlage aufwarten. Manche Rastplätze entpuppen sich dabei sogar als richtige Schätze und bieten eine gute Alternative zu großen Raststätten. Da bekanntermaßen nicht alle Rastplätze durch ihre Schönheit bestechen, hat CHECK24 für euch einige Oasen im Autobahndschungel herausgesucht. 

Autobahn-Rastplätze in Zahlen und Fakten

  • In Deutschland gibt es rund 1.500 Rastplätze entlang der Autobahnen.
  • Unbewirtschaftete Rastanlagen findet ihr im Abstand von maximal 25 Kilometern.
  • Die Größe richtet sich in der Regel nach der Verkehrsstärke auf der Autobahn.

Rastplatz Kranzhorn, A93 nahe Rosenheim

Wer auf dem Rückweg aus Österreich ist und auf der A93 in Richtung Norden fährt, der sollte eine Pause am Rastplatz Kranzhorn einlegen. Auch wenn der kleine Parkplatz nicht viel zu bieten hat, kann man hier doch wunderbar das Pausenbrot im schönen Bergpanorama der Chiemgauer Alpen genießen und dabei den Blick entspannt über den Inn schweifen lassen.

Rastplatz Niedercrinitz, A72 nahe Zwickau

Südlich von Zwickau bieten die Rastplätze Niedercrinitz eine kleine Oase mit viel Grün und vor allem in Richtung Chemnitz auch eine tolle Sicht auf die umliegende Hügellandschaft bis zu den Ausläufern des Erzgebirges. Seit Ende 2019 wird allerdings an der Erweiterung der Rastanlage um 60 neue Parkplätze geplant. Ob Niedercrinitz danach noch immer ein Juwel unter den Rastplätzen sein wird, bleibt zu hoffen. 

Fuchsaue Nord und Süd, A38 nahe Leipzig

Wer von Ost nach West unterwegs ist und bei Leipzig Pause machen muss, sollte sich auf der A38 an den Rastplatz Fuchsaue halten. Gerade der nördliche Parkplatz besticht dabei mit seiner parkähnlich gestalteten Anlage, in der man sich auch mit Kindern und Hunden kurz die Beine vertreten kann. Allerdings ist auch der südliche Parkplatz, wenn auch kleiner, für eine entspannte Auszeit geeignet.

Olle Rheen-Ost und Olle Rheen-West, A31 nahe Papenburg

Die beiden großzügig angelegten Rastplätze bieten viel Fläche, um sich bei einer langen Fahrt in Richtung Nordsee noch ein letztes Mal die Beine zu vertreten. Wer einige Outdoorspiele dabei hat, kann auf den großen Wiesen auch eine Pause für die ganze Familie einplanen und den Kreislauf an der frischen Luft in Schwung bringen.

Rastplätze Ziethener Luch und Krämerforst, A10 nahe Berlin

Wer bei Berlin eine Pause einplanen möchte, kann sich die Rastplätze Ziethener Luch in Richtung Osten oder Krämerforst in Richtung Westen auf der A10 merken. Beide Parkplätze werden als ordentlich gelobt und die Sanitärhäuschen wurden hier besonders künstlerisch in Szene gesetzt. Vor allem der Rastplatz Ziethener Luch ist großzügig angelegt und bietet ausreichend Platz für einen kleinen Spaziergang mit Kind oder Hund.  

Sperbes Ost und Sperbes West, A9 nahe Nürnberg

Lauschige Laubwälder und nebelverhangene Waldlichtungen locken an den beiden Rastplätzen nördlich von Nürnberg. Vor allem an einem Herbstmorgen wirken die Rastplätze Sperbes Ost und West schon fast verwunschen. Neben einem etwas abseits gelegenen Picknickplatz kann man am Rastplatz Sperbes Ost auch den Blick über einen kleinen Teich schweifen lassen.

Rabenstein Ost und Rabenstein West, A9 nahe Dessau

Viel Platz für einen Spaziergang bieten auch die Rastplätze Rabenstein entlang der A9 zwischen Dessau und Beelitz. Im Frühling locken die rosa Kronen der Kirschbäume und bunte Blüten auf den Wiesen, während man sich an versteckten Sitzplätzen das Mittagessen schmecken lässt. Den Blick kann man dabei wunderbar über die angrenzenden Felder schweifen lassen und so etwas die Augen entspannen, bevor es weiter Richtung Berlin oder Leipzig geht. 

Rade Ost und Rade West, A7 nahe Rendsburg 

Containerschiff auf Kanal

Auf den ersten Blick fragt ihr euch sicher, warum dieser Rastplatz ein Highlight sein soll. Für Kinder und Schiffsfans wird es aber richtig spannend abseits der Parkfläche: Wer einem kleinen Weg den Hang hinunter folgt, gelangt unter Deutschlands zweitgrößter Straßenbrücke aus Stahl, der Rader Hochbrücke, nicht nur auf die andere Seite des Parkplatzes, sondern kann sich auch entspannt die Füße vertreten. Ideal für Reisende mit Kindern oder Hunden führen Wege entlang des Wassers und bieten Abwechslung von der grauen Autobahnromantik. Mit etwas Glück lassen sich hier sogar große mit Containern beladene Frachtschiffe bestaunen, die sich ihren Weg durch den Nord-Ostsee-Kanal bahnen.

Rastplatz Röthenwald, A3 nahe Aschaffenburg

Der kleine Parkplatz im Nordwesten Bayerns liegt im Aschafftal unweit der gleichnamigen Stadt Aschaffenburg und bietet mit seinen umliegenden Hügeln eine entspannte Auszeit bei lange Fahrten. Wer sich sportlich betätigen möchte, kann hier kurz ein paar Mal die Hänge an der Außenseite des Rastplatzes erklimmen, um den Kreislauf wieder etwas in Schwung zu bringen.

Rastplatz Schwarze Heide, A2 nahe Bottrop

Wer sich mehr für Industriekultur und weniger für weite Feldlandschaften begeistert, dem sei der Rastplatz Schwarze Heide in westlicher Richtung auf der A2 nahezulegen. Mitten im Ruhrgebiet lockt vom Rastplatz aus der Blick auf den Schacht der Zeche Prosper Haniel. Eingefleischte Bergwerkfans wissen, dass der Turm zum letzten deutschen Bergwerk gehört, das bis zu seiner Schließung im Dezember 2018 Steinkohle förderte.

FAQ rund um Rastplätze

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Welche Rastplätze gibt es?

Im Gegensatz zu großen Raststätten ist das Angebot kommerzieller Dienstleistungen auf Rastplätzen stark eingeschränkt. Abseits großer Rastanlagen unterscheidet man nach der deutschen Autobahnverwaltung zwischen Rastplätzen mit Sanitäreinrichtungen, sogenannten PWC-Anlagen, und Rastplätzen ohne WC. Diese werden umgangssprachlich auch als Autobahnparkplätze bezeichnet.

Wer kümmert sich um Rastplätze?

Rastplätze gehören meist zu den Straßen, an denen sie liegen. So sind also vor allem die einzelnen regionalen Straßenbauverwaltungen für die Reinigung und Pflege der Anlagen zuständig, die meist deutlich einfacher ausgestattet sind als große Raststätten. Fast immer lassen sich jedoch Bänke und Picknicktische sowie Mülltonnen finden. Laut einem 2018 durch den ADAC durchgeführten Test schneidet kein Rastplatz entlang deutscher Autobahnen mit der Note „sehr gut“ ab. Bemängelt wurde vor allem die Sauberkeit der Sanitäranlagen.

Wozu gibt es Rastplätze?

In Deutschlang soll entlang von Autobahnen alle 15 bis 20 Kilometer eine Möglichkeit zur Erholung zu finden sein. Die Errichtung von Raststätten oder -plätzen wird dabei nur unter Bestimmung der Verkehrslage, der Wirtschaftlichkeit und umweltschutzrelevanter Aspekte genehmigt. Rastplätze entlang touristischer Gebiete oder besonderer Wege werden dabei so angelegt, dass Rastende dort auch die Landschaft genießen können. Ziel ist dabei die Erhöhung der Straßenverkehrssicherheit, denn ausgeruhter seid ihr aufmerksamer!

Verkehrsregeln auf dem Rastplatz


  • In der Regel solltet ihr auf Rastplätzen nicht schneller als 30 km/h fahren, um rangierenden Lkw oder Pkw ausweichen zu können.
  • Im Zentralbereich wird wie auf Parkplätzen üblich Schrittgeschwindigkeit angeraten. Es gibt allerdings keine generelle Richtgeschwindigkeit auf deutschen Rastplätzen.
  • Pkw gehören nicht auf Lkw-Stellplätze, denn die Fahrer und Fahrerinnen müssen sich an Lenk- und Pausenzeiten halten und sind auf die Plätze angewiesen.
  • Sind Parkplätze speziell für Lkw ausgewiesen, können dort parkende Pkw mit einem Bußgeld belegt werden. Auch, wenn ihr mit Anhänger unterwegs seid.
  • Das Wenden oder Fahren entgegen der Fahrtrichtung der zughörigen Autobahnspur ist verboten.

Dickenwalze und Leckerhorst: Woher kommen die Namen für Rastplätze?

Autobahn-Brücke und Rastplatz

Rastplätze werden in der Regel nach nahegelegenen Orten, Flüssen oder anderen regional geografisch relevanten Gesichtspunkten benannt. Was oft bizarr oder lustig klingt, ergibt für Anwohnerinnen und Anwohner aber durchaus Sinn und folgt dem klaren Regelwerk der Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV). So müssen beispielsweise beidseitig, wenn auch versetzt angeordnete Anlagen den gleichen Namen tragen. Unter Umständen auch mit der Zusatzbezeichnung der Himmelsrichtung, in der sie liegen. Auch wenn manche alten Rastplätze vor allem im Westen Deutschlands noch nach Orten benannt sind, sollen bei Neuanlagen keine Verwechslungen mehr mit Knotenpunkten oder anderen Orten erfolgen, sodass Ortsnamen oder Namen von Stadtteilen nicht mehr für die Benennung von Rastplätzen zur Auswahl stehen.

Die lustigsten Rastplatz-Namen

Flöz Mausegatt an der A45 in der Nähe von Dortmund deutet auf die Bergbau-Tradition der Region hin. Als Flöz versteht man dabei eine Gesteinsschicht, wohingegen Gatt im Niederdeutschen einen sehr schmalen Gang bezeichnet. Ebenfalls an der A45 lässt sich der Rastplatz Unterm Hipperich finden, der seinen Namen dem gut 350 Meter hohen Berg im Oberbergischen Kreis verdankt. Ähnlich verhält es sich auch für den Rastplatz Leckerhorst an der A46 bei Iserlohn.

Als blaue Steine werden in Deutschland Flure bezeichnet, also kleinräumige Teile einer Landschaft, die ihren Ursprung in historischen Grenzsteinen oder Kultstätten besitzen. Sie sind auch als Gerichtssteine bekannt. Einen dieser Steine könnt ihr beispielsweise auf dem Rastplatz Am blauen Stein an der A61 bei Weilerswist bestaunen.

Doch manchmal ist auch die Geschichte umliegender Ortschaften ausschlaggebend für die Namenswahl. Der Rastplatz Dickenwalze an der A45 bei Lüdenscheid bezieht sich auf die vielen Walzwerke, die für den Wohlstand zahlreicher märkischer Familien, unter anderem der Familie Dicke, verantwortlich waren. Olle Rheen an der A31 hingegen entstammt einem Heimatlied, das die Liebe zum alten Rhede, dem Örtchen bei Papenburg, besingt.


Tipp
Gegen die Langeweile auf Autofahrten könnt ihr in Zukunft rätseln, wie die Rastplatznamen entstanden sein könnten. Worauf ihr achten müsst, wisst ihr ja jetzt. Wem dabei die abenteuerlichste Geschichte einfällt oder wer am nächsten an der Wahrheit liegt, gewinnt! Achtet also in Zukunft genau auf Abfahrtsschilder mit skurrilen Namen wie Kleine Herrenthey, Pennacker oder Pfaffenpfad.

Touristische Unterrichtungstafeln

Heimatkunde auf der Autobahn

Wer abseits der Autobahn die Seele baumeln oder etwas Neues erleben möchte, sollte nach etwas anderem als Rastplätzen Ausschau halten: Habt ihr euch schon mal bewusst die braun-weißen Tafeln am Fahrbahnrand angesehen? In der Straßenverkehrsordnung werden diese als touristische Unterrichtungstafeln bezeichnet. Rund 3.400 davon wurden entlang deutscher Leitplanken aufgestellt, knapp ein Viertel allein in Bayern. Und das Gute für alle Kulturfans: Es werden immer mehr! Sie zeigen nahegelegene Sehenswürdigkeiten an, besonders häufig könnt ihr darauf Motive von Kultur-, Boden-, Natur- und Baudenkmälern entdecken. Aber auch Hinweise zu Welterbestätten der UNESCO, Natur-, Landschaftsschutz- und Erholungsgebieten sowie Freizeiteinrichtungen sind auf den Tafeln zu finden. 

Übrigens
Ziel der Tafeln ist, Reisende zum Verlassen der Autobahn zu animieren, um so die ein oder andere touristische Attraktion näher zu erleben. Und es wirkt: Jede sechste Person hat ihre Fahrt schon einmal unterbrochen, um den touristischen Unterrichtungstafeln zu folgen. Gehört ihr auch dazu?

Wissenswertes zu touristischen Unterrichtungstafeln

  • Laut ADAC sind die Schilder eine Bereicherung und bringen etwas Heimatkunde in den Alltag.
  • Durch ihre einmalige Farbe fallen sie zwar sofort auf, wirken aber dennoch dezent und lenken nicht ab.
  • Für die Umsetzung und Anbringung der Schilder sind die einzelnen Bundesländer zuständig.
  • Die Tafeln müssen bundesweit in Größe und Farbe einheitlich sein, auch die Anfahrt unterliegt strengen Kriterien.
Ihr werdet meist nicht mehr als zehn Kilometer Luftlinie zwischen Autobahn und Sehenswürdigkeit zurücklegen müssen. Nur in Ausnahmefällen darf auch auf Ziele mit herausragender touristischer Bedeutung hingewiesen werden, die weiter entfernt sind. Ideal also für einen kurzen Abstecher!

Eine öffentliche Auflistung aller Schilder gibt es von Seiten des Bundes leider nicht, aber ihr könnt euch in extra dafür zusammengestellten Reiseführern über die einzelnen Sehenswürdigkeiten inklusive Hintergrundinformationen informieren. Für diejenigen unter euch, für die es schneller gehen soll, haben wir unsere Highlights hier einmal für euch zusammengefasst. 

Tuchmachermuseum, A1 nahe Osnabrück

Anhand über 100 Jahre alter Maschinen lässt sich im Tuchmachermuseum Bramsche die Wollverarbeitung hautnah erleben.

Schloss Hückeswagen, A1 nahe Wuppertal

Der historische Ortskern von Hückeswagen südöstlich von Wuppertal lockt mit seinen fast 1.000 Jahren Geschichte und dem historischen Schloss. Tradition pur lässt sich hier zwischen Schieferhäuschen und kleinen Geschäften finden.

Herrenhäuser Gärten, A2 in Hannover

Mit einzigartiger europäischer Gartenkunst locken die Herrenhäuser Gärten inmitten Hannovers zu einer märchenhaften Auszeit. Die Anlagen zählen zu den besterhaltenen und bedeutendsten Gärten Europas und sind zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert. 

Burg Eppstein, A3 nahe Frankfurt/Main

Die einladende kleine Altstadt von Eppstein mit ihren verwinkelten Fachwerkhäusern und der großen Burgruine lädt westlich von Frankfurt am Main zu einer Reise in vergessene Zeiten ein. 

Schneewittchenstadt Lohr, A3 nahe Würzburg

Für Märchenfans gehört eine Pause in Lohr am Main westlich von Würzburg auf alle Fälle dazu, denn hier soll das Märchen von Schneewittchen und den sieben Zwergen seinen Ursprung haben. 

Museumsdorf Bayerischer Wald, A3 nahe Passau

Nördlich von Passau im Bayerischen Wald wartet eins der größten Freilichtmuseen Europas auf euren Besuch. Ob Groß oder Klein, zwischen Tagelöhnerhäusern, Kapellen und Deutschlands ältester Dorfschule kommt ihr garantiert ins Staunen. 

Grube Messel, A5 nahe Darmstadt

Das Weltkulturerbe Grube Messel mit seinen zahlreichen Fossilien aus der Zeit der Entstehung der Säugetiere ist eine der wenigen ihrer Art und nordöstlich von Darmstadt zu finden.

Experimenta, A6 in Heilbronn

Wer bei schlechtem Wetter unterwegs ist und deswegen eher eine Beschäftigung im Warmen und Trockenen sucht, sollte sich ein wenig Zeit nehmen und die Experimenta in Heilbronn besuchen. Hier könnt ihr Wissenschaft erleben, anfassen und anwenden.

Bocksteinhöhle Lonetal, A7 nahe Ulm

Im UNESCO-Welterbe Lonetal nördlich von Ulm könnt ihr beeindruckende Landschaftszüge und Höhlenwelten bestaunen. Wer sich auf dem Weg in die Alpen oder zurück die Beine vertreten muss, sollte hier unbedingt eine ausgiebige Pause einplanen. 

Lüneburger Heide, A7 nahe Hamburg 

Lüneburger Heide© AlexKMedia

Riesige lila Heideflächen locken in der Region Lüneburger Heide genauso wie Tier- und Freizeitparks zu einem Abstecher von der Autobahn. Hier findet ihr Unterhaltung für die ganze Familie.  

Schliersee, A8 nahe Rosenheim

Schliersee

Bayrische Bergromantik erlebt ihr westlich von Rosenheim in der Gemeinde Schliersee und dem gleichnamigen See. Egal ob für eine Mahlzeit oder eine kleine Wanderung während langer Fahrten: Eine Pause lohnt sich hier immer.  

Gartenreich Wörlitz, A9 nahe Dessau-Roßlau

Wörlitzer Park

Weitläufige Wasser- und Grünanlagen kann man nordöstlich von Dessau-Roßlau im UNESCO-Welterbe Wörlitzer Park erkunden. Das im 18. Jahrhundert errichtete Anwesen lockt zudem mit Schlössern und Landhäusern.


Fazit
Pausen sind wichtig, wenn ihr lange mit dem Auto oder Mietwagen unterwegs seid. Andernfalls riskiert ihr einen gefährlichen Sekundenschlaf. Damit die Pause auch wertvoll für euch ist und ihr euch erholen könnt, solltet ihr sie am besten abseits vom Auto an der frischen Luft verbringen. Sucht euch also einen Rastplatz im Grünen oder haltet an einer der zahlreichen Sehenswürdigkeiten entlang der Autobahn. Nicht nur für Kinder wird die nächste Autofahrt so schon zu einem Abenteuer!

Hinweis: CHECK24 übernimmt keine Garantie für die Aktualität, Vollständigkeit und Richtigkeit der bereitgestellten Informationen. Die Inhalte unserer Artikel sind sorgfältig recherchiert und verfasst. Sie dienen als Inspiration, Information und stellen Empfehlungen der Redaktion dar. Dabei achten wir darauf, mit unseren Texten niemanden zu diskriminieren und beziehen in allen Formulierungen stets alle Menschen unabhängig von ihrer Geschlechtsidentität ein.

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Wer schreibt hier?

Katrin Schwurack
Katrin Schwurack

Stellt euch vor, wie die Abendsonne hinter den Berggipfeln sinkt und den Himmel in eine sanfte Palette aus Rosa und Türkis färbt. Na, Fernweh? Am liebsten reise ich im Camper mit Hund und Kamera im Gepäck in den Norden. Doch mein Ziel ist es, von überall auf der Welt einmal den Sonnenuntergang gesehen zu haben. Ich freue mich, euch als Teil der CHECK24-Redaktion mit meinen Reisetipps und Blogartikeln ein Lächeln ins Gesicht und Fernweh ins Herz zu zaubern.