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10 Mietwagen-Tipps für einen entspannten Mallorca-Urlaub

Spanien: Mallorca - Port de Soller I - Emotion (CR)

Mallorca ist nicht umsonst das beliebteste Ziel der Deutschen im Ausland. Die größte Insel Spaniens bietet eine riesige Auswahl an traumhaften Stränden, legendären Partyhotspots und eine vielfältige Natur. Wenn ihr also nicht nur am Pool in der Sonne brutzeln oder im türkisblauen Mittelmeer planschen wollt, erkundet den bergigen Norden und den nicht minder sehenswerten Süden Mallorcas am besten mit dem Mietwagen. Damit ihr euren Road Trip auf der Baleareninsel in vollen Zügen genießen könnt, haben wir hier für euch 10 Experten-Tipps für einen entspannten Urlaub mit Leihwagen auf Mallorca.

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Wer clever bucht, schont Geld und Nerven

Buchung und Abholung
Spanien: Mallorca - Mietwagenstationen Flughafen Palma

Ob ihr entspannt in den Urlaub startet, entscheidet sich schon zu Hause. Denn bereits bei der Mietwagenbuchung könnt ihr mit einigen kleinen Tipps viel Ärger und jede Menge Geld sparen. Zunächst solltet ihr euch so früh wie möglich nach einem passenden Mietwagen umsehen. Zwar legen die Anbieter ihre Preise Quartals- oder Monatsweise fest, doch die stark gestiegen Nachfrage sowie eine etwaige Obergrenze für Mietwagen auf der Insel könnten die Raten steigen lassen. Trotzdem müsst ihr nicht befürchten, dass der Leihwagen große Löcher in euer Urlaubsbudget reißt. In Spanien und auch Portugal sind die Mietpreise deutlich geringer als etwa in Deutschland. Bei CHECK24 könnt ihr zudem eure Buchung bis 24 Stunden vor Abholung kostenfrei stornieren, solltet ihr zu einem späteren Zeitpunkt bei uns doch noch ein günstigeres Angebot finden.

Achtet weiterhin bei der Buchung auf die Bewertung der Mietwagenanbieter. Viele positive Kundenbewertungen sprechen für eine seriöse Firma. Zudem sollte das Angebot einen ausreichenden Versicherungsschutz beinhalten. Bei der Haftpflicht empfiehlt sich eine Deckungssumme von mindestens einer Million Euro. Eine Vollkaskoversicherung übernimmt außerdem die Kosten für jegliche Schäden am Fahrzeug. Wer auf Nummer sicher geht, bucht ein Angebot ohne Selbstbeteiligung. Damit könnt ihr euch auch das genaue Prüfen nach undokumentierten Vorschäden und etwaige Diskussionen mit dem Vermieter sparen.

Wenn euer Hotel nicht zufällig in der Nähe einer Mietwagenstation liegt, solltet ihr als Abholort den Flughafen Palma wählen. Hier könnt ihr jedoch getrost auf Anbieter außerhalb des Terminals zurückgreifen. Diese unterhalten in der Regel kostenlose Shuttle und bieten meist etwas günstigere Raten.

  • Rechtzeitig buchen
  • Preise im Auge behalten
  • Bei günstigeren Angeboten auf CHECK24 zuschlagen, das Teurere kostenfrei stornieren
  • Auf ausreichend Versicherungsschutz achten
  • Anbieter am Flughafen auch außerhalb des Terminals vergleichen (Shuttle)
  • Bei Abholung auf Vorschäden prüfen, diese Dokumentieren und melden …
  • … oder Vollkasko ohne Selbstbeteiligung buchen
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Schnell ans Ziel oder die Aussicht genießen?

Tunnel oder Serpentinen-Straße
Spanien: Mallorca - Soller - Tunnel

Ein wichtiges Thema bei der Mietwagenbuchung ist die Maut, die in vielen Ländern bei der Nutzung von Autobahnen anfällt. Auch Mallorca erhebt auf einigen Schnellstraßen eine Nutzungsgebühr, was jedoch stets durch Schilder vorher angekündigt wird. So bleibt euch immer Zeit, die Autobahn zu verlassen und eine der vielen mautfreien Landstraßen zu benutzen. Früher stellte der Sóller-Tunnel eine der teuersten Maut-Strecken ganz Spaniens dar, denn die drei Kilometer lange Röhre durch die Serra de Tramuntana schlug mit einer Gebühr von 4,95 Euro (pro Fahrt!) zu Buche.

Früher war die mautfreie Alternative eine Tour über den Gebirgspass Coll de Sóller. Die dauert jedoch mindestens 20 Minuten länger und ist nichts für Menschen mit Höhenangst oder schwachem Magen. In mehr als 60 Kurven schlängelt sich die Straße nämlich bis auf knapp 500 Meter über dem Meeresspiegel und im Anschluss wieder hinunter nach Sollér. Zwar bietet der Pass ein paar tolle Ausblicken über die Insel, doch wer im Auto auf kurvigen Straßen schnell Probleme mit Übelkeit bekommt, sollte vorsichtshalber ein paar Tabletten gegen Reiseübelkeit dabei haben, oder den direkten Weg durch den Tunnel nehmen.

Erfreulich: Seit Ende 2017 ist Verkehr auf dem Pass deutlich zurückgegangen, denn wegen massiver Proteste der Bevölkerung und Tourismusverbände hat Mallorca dem Spuk um die stetig steigenden Wucherpreise ein Ende gesetzt. Seit dem 29. Dezember 2017 kann der Tunnel komplett kostenfrei benutzt werden. Über den Berg fahren seitdem vermutlich nur noch Leute, die tatsächlich die Aussicht genießen wollen.

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Vorsicht vor Zweirädern

Volkssport Radfahren in Spanien
Spanien: Fahrradfahrer

Nicht nur auf Mallorca, sondern generell in Spanien und Portugal solltet ihr auf kurvigen Straßen Vorsicht walten lassen. Denn in beiden Ländern ist das Radfahren ein beliebter Volkssport und zieht dank des milden Klimas und der traumhaften Aussichten ganzjährig unzählige Biker an. Doch während viele Urlauber eher die gemütliche Radtour entlang der flachen Küsten des Südens bevorzugen, erklimmen hartgesottene Biker auf Rennrädern und häufig in größeren Trainingsgruppen auch die Berge der Serra de Tramuntana und rasen anschließend wieder die kurvigen Straßen hinab. Einmal im Jahr findet in Alcúdia sogar der Thomas Cook Ironman Mallorca statt, der als Qualifikation für das Finale auf Hawaii dient.

Doch während die Route zur Zeit des Wettbewerbs für den Autoverkehr gesperrt ist, solltet ihr euch das ganze Jahr über vor allem im hügeligen Norden hinter jeder Kurve auf Radfahrer einstellen. Bergauf stellen die langsamen Radlergruppen oft ärgerliche Hindernisse dar, die nur schwer überholt werden können. Bergab ist es möglich,  dass euch Biker entgegenkommen, die aufgrund ihrer hohen Geschwindigkeit scharfe Kurven schneiden und auf eurer Seite fahren.

  • Seid immer auf Radfahrer gefasst
  • Bergauf können sie sehr langsam sein
  • Bergab kommen Biker immer wieder auf die Gegenfahrbahn, wenn sie schnell gefahrene Kurven schneiden
  • Meist fahren die Radler in Gruppen
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Enge Straßen, breite Busse

Touristenbusse nach Fahrplan
Spanien: Mallorca - Sa Calobra - Straße

Egal ob ihr nur kurze Tagesausflüge macht oder eine ganze Mietwagenrundreise auf Mallorca unternehmt: Schont eure Nerven und fahrt die beliebtesten Ziele nicht mittags an. Denn genau zu dieser Zeit trudeln dort unzählige Reisebusse ein, die Touristen von den Hotels zu abgelegeneren Orten wie dem Cap Formentor oder der Bucht von Sa Calobra bringen. Dann müsst ihr euch die schönen Orte nicht nur mit einer Vielzahl anderer Besucher teilen, auch die Fahrt dorthin gestaltet sich sehr nervenaufreibend. Gerade im bergigen Norden sind die Straßen häufig nicht breit genug, dass ein Bus und ein Pkw – geschweige denn zwei Busse – aneinander vorbei fahren können.

Es gibt zwar immer wieder Halte- und Ausweichbuchten, trotzdem kann die Anreise zu den Stoßzeiten zum nervenaufreibenden Unterfangen werden. Oft kommen Busse nur im Schneckentempo durch die engen Serpentinenstraßen, können aufgrund des Verkehrs aber auch nicht gefahrlos überholt werden. Vielerorts wurden daher sogar Schilder errichtet, wann mit einem besonders hohen Verkehrs- und vor allem Busaufkommen zu rechnen ist. Als Faustregel gilt jedoch: Meiden Sie die Mittags- und Nachmittagsstunden.

  • Fahrt vorausschauend, da manche Straßen sehr eng sind
  • Kommt ein Bus entgegen, wartet in einer der vielen Ausweichbuchten
  • Fahrt beliebte Orte früh morgens oder am späten Nachmittag an
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Alles dreht sich

Verwirrung im Kreisverkehr
Spanien: Ibiza - Kreisverkehr

Zwar sind Kreisverkehre mittlerweile auch in Deutschland ein wohlbekanntes Mittel der Verkehrsführung, doch in Spanien können selbst geübte Autofahrer ins Schwitzen kommen, wenn sie das erste Mal in einen zweispurigen Kreisel einfahren. Aber keine Sorge, im Großen und Ganzen gelten hier die gleichen Regeln wie bei uns in Deutschland:

  • Der Verkehr im Kreisel hat immer Vorfahrt
  • Beim Einfahren wird nicht geblinkt
  • Zeigt mit dem Blinker an, sobald ihr den Kreisverkehr wieder verlassen wollt

Speziell für mehrspurige Kreisel gilt:

  • Wenn ihr eine der nächsten Ausfahrten nutzen wollt, nehmt die äußere Spur
  • Verlasst ihr den Kreisverkehr erst an einer späten Ausfahrt, ordnet euch links/innen ein

Aber Spanien wäre nicht Spanien, wenn es nicht einige verwirrende Besonderheiten gäbe:

  • In besonders großen Kreiseln gibt es manchmal auch eine Geradeausspur, mitten hindurch
  • In diesem Fall befinden sich im Kreisverkehr mehrere Ampeln
  • Wird eine Kreuzung gerade erst zum Kreisel umgebaut, weist in Spanien oft nur ein Schild auf die neue Verkehrsführung hin
  • In vielen Kreiseln wurden aufwendige Skulpturen errichtet. Lasst euch davon nicht allzu sehr ablenken
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Der Weg ist das Ziel

Exklusive Aussichten für Autofahrer
Spanien: Mallorca - Cap Formentor

Kein Wunder, dass Mallorca eines der beliebtesten Urlaubsziele der Deutschen ist, findet ihr hier doch einige der schönsten Strände Europas. Aber auch im Auto lohnt es sich,  die Augen offen zu halten und den Blick auch mal abseits der Straßen schweifen zu lassen. Immer wieder bietet sich euch von Pass- oder Küstenstraßen aus eine traumhafte bis spektakuläre Aussicht, die euch ohne eigenes Fahrzeug wohl entgangen wäre. Lasst es daher ruhig etwas langsamer angehen und haltet Ausschau nach einer der vielen Parkbuchten, die immer wieder nach wenigen Hundert Metern die Straßen säumen. Hier könnt ihr gefahrlos einen kleinen Zwischenstopp einlegen, den Ausblick genießen und ein paar Schnappschüsse für Zuhause machen.

  • Haltet Ausschau nach tollen Aussichten, die nur vor der Straße aus zu sehen sind
  • Parkt nicht einfach an der Straße
  • Nutzt stattdessen die vielen Haltebuchten
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Das Spiel mit den Farben

Wo darf geparkt werden?
Spanien: Parkverbot

Wer wann wo parken darf, ist Reisenden im Ausland häufig nicht ganz klar, denn in vielen Urlaubsländern gibt es teilweise kuriose Parkregeln. In Spanien regeln nicht nur Schilder, sondern auch farbige Linien am Fahrbahnrand, wo ihr euren Wagen abstellen dürft. Das kann bei Besuchern aus dem Ausland natürlich zur Verwirrung führen, obwohl das System eigentlich eindeutiger ist als Halteverbotsschilder oder gar ganze Parkverbotszonen wie in Deutschland. Auf Mallorca findet ihr neben den bekannten Verbotsschildern immer wieder farbige Markierungen am Fahrbahnrand. Relativ eindeutig ist eine durchgezogene gelbe Linie, denn sie darf eigentlich nicht überfahren werden. Folglich gilt hier Park- und sogar Halteverbot. Ist der gelbe Strich jedoch unterbrochen oder im Zickzack-Muster gezeichnet, sind kurze Stopps erlaubt, etwa um jemanden aus dem Wagen aussteigen zu lassen. Parken dürft ihr jedoch auch hier nicht. Das Missachten gelber Linien wird übrigens ziemlich teuer: Ein Strafzettel kann hier schnell 200 Euro kosten oder der Wagen wird direkt abgeschleppt.

An vielen Stellen gibt es jedoch auch blaue Markierungen am Straßenrand. Dort dürft ihr parken, solltet jedoch unbedingt nach zusätzlichen Schildern Ausschau halten. Diese beschränken das Parken in blauen Zonen nämlich, etwa auf die Zeit zwischen 18 Uhr abends und 8 Uhr morgens oder für maximal zwei Stunden. Ganz wichtig: Blaue Markierungen bedeuten automatisch auch, dass ihr hier ein Parkticket lösen müsst. Sucht also den nächsten Automaten, andernfalls droht euch ein Knöllchen von 30 bis 60 Euro. Sind Parkflächen dagegen weiß umrandet, könnt ihr das Auto dort kostenlos abstellen.

  • Gelbe Linien: Parkverbot
  • Durchgezogene gelbe Linie: zusätzlich Halteverbot
  • Blaue Linie: Parken erlaubt, jedoch kostenpflichtig und zu eingeschränkten Zeiten
  • Weiße Linien: Parken kostenfrei
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Einmal vollmachen bitte!

Tanken auf Mallorca
Sonstiges: Auto - Tankstelle

Egal wie schön der Urlaub auch ist, tanken müsst ihr leider trotzdem. Doch in Spanien und Mallorca im Speziellen müsst ihr euch deswegen den Kopf nicht allzu sehr zerbrechen. Zum einen sind die Kraftstoffpreise in Spanien – und somit auch auf Mallorca – meist günstiger als in Deutschland. Zum anderen halten sich die Entfernungen auf der Insel sehr in Grenzen. Für Touren im Norden solltet ihr jedoch etwas mehr Kraftstoff einplanen als im Süden. Da ihr auf kurvigen Straßen durch die Serra de Tramuntana gondelt und nach den vielen Kurven immer wieder beschleunigen müsst, schluckt der Motor naturgemäß etwas mehr Benzin als bei gleichmäßiger Fahrt entlang einer flachen Küstenstraße.

Beim Tanken gibt es auf Mallorca nur zwei Besonderheiten zu beachten. Mit den bei uns üblichen Bezeichnungen Super, Super Plus und Diesel kommen Sie nicht wirklich weiter. Beim Benzin (Gasolina) geben die Spanier hingeben die Oktanzahl des jeweiligen Gemischs an, wobei 95 (Oktan) Super-Benzin entspricht und 98 ist Super Plus. Dieselfahrzeuge müssen übrigens an die Gasóleo-Zapfsäulen, wobei sich der Aufpreis für einen Dieselmietwagen auf der Insel eigentlich nicht lohnt. An vielen Tankstellen in Spanien müsst ihr bezahlen, bevor ihr Kraftstoff zapfen dürft. Entweder vollautomatisch an der Zapfsäule oder im nahe gelegenen Kiosk.

  • Kraftstoff ist meist etwas billiger als in Deutschland
  • Gasolina ist Benzin, Gasóleo hingegen Diesel
  • Gasolina 95 ist Super-Benzin, 98 entspricht Super Plus
  • Auch wenn euch jemand etwas anderes erzählt: es gibt um den Flughafen auf Mallorca Tankstellen, die am Wochenende geöffnet haben.
  • Die Tankregelung voll/voll ist also auch bei Abreise am Samstag oder Sonntag kein Problem
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Wer suchet, der findet

Beschilderung und Navigation
Sonstiges: Navi - Handy - Connected Car© Volkswagen

Im Gegensatz zu vielen anderen Regionen dieser Welt sind Mallorcas Straßen eigentlich bestens beschildert. Aufgrund der vielen kleinen Neben- und Seitenstraßen lohnt sich dennoch in vielen Fällen ein Navigationssystem. Dieses könnt ihr kostengünstig bereits bei der Onlinebuchung als Option dazu bestellen oder euer eigenes Gerät von Zuhause mitbringen. Doch es gibt mittlerweile auch einige interessante Alternativen.

Eine Variante sind Offline-Navigations-Apps für euer Smartphone. Bei diesen könnt ihr die Karten für unterschiedliche Länder auf eurem Handy speichern und braucht für die Navigation lediglich ein GPS-Signal und keine aktive Internetverbindung. Ein Beispiel für eine derartige (kostenfreie) Software ist HERE WeGo, die neben einer Zielführung fürs Auto auch öffentliche Verkehrsmittel berücksichtigen kann und noch dazu für Android, iOS und auch Windows Phone verfügbar ist.

Alternativ lässt sich das weitverbreitete Google-Maps ebenfalls offline nutzen. Da die Kartendaten in beiden Fällen jedoch viel Speicherplatz belegen, eignen sich diese Varianten vor allem für Telefone mit Speicherkarte oder üppigen, internen Reserven: Die Karten für ganz Mallorca belegen bei Google Maps rund 1,5 Gigabyte. Denkt außerdem an einen Adapter, um das Handy über den Zigarettenanzünder mit Strom zu versorgen, denn nicht jeder Mietwagen hat einen USB-Anschluss.

Doch auch die Online-Navigation im Ausland stellt in vielen Fällen kein Problem mehr da. Denn seit Juni 2017 darf es innerhalb der EU keine Roaming-Gebühren mehr geben. Lediglich bei exzessiver Internetnutzung dürfen dann zusätzliche Gebühren anfallen, zudem schließen einige (Billig-)Anbieter die Nutzung im Ausland generell aus. Alternativ bieten immer mehr Autovermietungen mobile WLAN-Router zum Fahrzeug an, die im Auto und unterwegs als Hotspot genutzt werden können.

  • Auch wenn Mallorca nicht allzu groß ist, ein Navi lohnt sich trotzdem
  • Bucht das Navi bereits vorher mit, das ist günstiger
  • Alternativ könnt ihr auch euer eigenes Navi mitnehmen …
  • … das Smartphone mit einer Offline-Navi-App verwenden …
  • … oder euer Highspeed-Daten-Volumen EU-wei für Online-Dienste nutzen
  • Denkt an einen Adapter zur Stromversorgung des Smartphones im Auto
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Zeit ist Geld

Kein Stress bei der Abgabe
Sonstiges: Palma de Mallorca - Tankstellen Flughafen neu

Damit die Rückreise nicht die gesamte Urlaubs-Entspannung wieder zunichtemacht, solltet ihr für die Abgabe des Mietwagens und euren Weg zum Flieger ausreichen Zeit einplanen. Tankt unbedingt erst in unmittelbarer Nähe des Flughafens, damit ihr auch mit vollen Kraftstoffreserven beim Vermieter ankommt. Doch Vorsicht: Die Repsol-Tankstelle direkt am Terminal hat am Wochenende geschlossen. Dennoch könnt ihr auch bei Rückreise am Samstag und Sonntag beruhigt die Tankregelung voll/voll wählen, denn im Umkreis des Flughafens gibt es weitere Tankstellen, wovon eine immer geöffnet hat.

Danach geht es ab zur Mietwagenstation. Passt hier auf die Zeit auf, denn die meisten Anbieter verlangen bei einer verspäteten Rückgabe eine Gebühr. Achtung: Die Autovermietung Hertz stellt euch auch eine verfrühte Abgabe in Rechnung, macht also notfalls noch eine Kaffeepause. Habt ihr einen Tarif mit Selbstbeteiligung gewählt, solltet ihr den Wagen auf neue Schäden kontrollieren und gegebenenfalls auch Fotos machen. Checkt als Letztes erneut den Innenraum des Fahrzeugs, inklusiver aller Staufächer und Taschen. Ihr würdet euch wundern, was Leute aus Unachtsamkeit bereits alles im Mietwagen vergessen haben.

Bei Anbietern außerhalb des Flughafens solltet ihr außerdem ausreichend Zeit für die Fahrt mit dem Shuttle zurück zum Terminal einplanen. Berücksichtigt außerdem, dass nach den Formalitäten für das Leihfahrzeug noch der Check-in und die Sicherheitskontrollen für den Flieger anstehen. Gerade in den Sommermonaten können die Schlangen an den Schaltern und Sicherheitsschleusen sehr lang sein. Plant die Rückgabe des Mietwagens daher am besten rund zwei Stunden vor Abflug ein. So bleiben auch die letzten Minuten eures Mallorca-Aufenthalts entspannt.

  • Plant ausreichend Zeit für die Fahrt zum Flughafen ein
  • Tankt erst in unmittelbarer Nähe des Airports
  • Überprüft den Wagen bei Abgabe äußerlich auf Schäden
  • Durchsucht den Innenraum, damit ihr nichts liegen lasst
  • Berücksichtigt bei Stationen außerhalb des Terminals die Fahrtdauer mit dem Shuttle
  • Lasst zwischen Abgabe des Wagens und Abflug genug Zeit für Check-in und Sicherheitskontrollen (ca. zwei Stunden)

Hinweis: CHECK24 übernimmt keine Garantie für die Aktualität, Vollständigkeit und Richtigkeit der bereitgestellten Informationen. Die Inhalte unserer Artikel sind sorgfältig und nach bestem Wissen ausgesucht und zusammengestellt. Sie dienen als Inspiration für unsere Leser und stellen Empfehlungen der Redaktion dar.

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Über den Autor

Holger Zehden

Egal ob neue Flugroute, skurrile Verkehrsregeln im Ausland oder Tipps für einen gelungenen Urlaub: Als Online-Redakteur im Reisebereich von CHECK24 bin ich für News und Blogbeiträge rund um die Themen Mietwagen, Urlaub, Flug und Hotel verantwortlich. Da ich privat wie beruflich bereits kreuz und quer durch Europa und die Welt reisen durfte, kann ich vieles aus persönlicher Erfahrung berichten.