Playa Blanca ist über die regelmäßige Fährverbindung nach Corralejo optimal an die Nachbarinsel Fuerteventura angeschlossen. Einige Vermieter gestatten die Mitnahme der Mietwagen auf die Autofähre, jedoch ist es meist nicht möglich, den Leihwagen auf Fuerteventura abzugeben. Die genauen Regelungen können den Mietbedingungen des Anbieters entnommen werden. Über die LZ-2 ist Playa Blanca sehr gut an das Straßennetz von Lanzarote angebunden. Erstere verläuft von Playa Blanca über den Flughafen Lanzarote bis nach Arrecife von wo die LZ-3 und LZ-1 bis in den Norden der Insel führen. Die LZ-67 führt zum Beispiel in den Nationalpark Timanfaya.
Urlauber, die sich bereits Sonne an den Sandstränden Playa Blancas gegönnt haben, können ohne Bedenken in die reizvolle Umgebung aufbrechen. Entdecker und Neugierige lassen sich davon ohnehin nicht abhalten. Da lockt zunächst der Nationalpark Timanfaya mit seinen "Feuerbergen", wie sie Einheimische nennen, und Vulkanlandschaften, durch die es sich wunderbar wandern lässt. Die Endzeitatmosphäre übt einen einzigartigen Reiz aus, während die von der Lava ausgehende Wärme noch heute zu spüren ist. Unbedingt einen Besuch wert ist das El Diablo, das die Hitze nutzt, um Fleisch zu grillen sowie andere schmackhafte Gerichte zuzubereiten.
Mit Órzola versteckt sich an der nördlichen Spitze ein weiterer Höhepunkt. Denn von dort geht's zur Schwesterninsel La Graciosa, die nur Wenigen bekannt ist, wo es allerdings umso mehr zu entdecken gibt. Sie ist autofrei, daher müssen Sie den Leihwagen im Ort stehen lassen. Per Mietfahrrad gelangen Sonnenanbeter hier zu unzähligen, unberührten Traumstränden, wobei Playa de la Cocina wie Playa de la Francesa ganz vorne auf der Liste stehen sollten. Urbaner geht es hingegen in Arrecife zu, wo Geschichtsinteressierte imposante Festungen erwarten. Im Museum La Casa Amarilla erfahren sie darüber hinaus, wie sich die Insel zu dem entwickelt hat, was sie heute ist.