Am Flughafen Walvis Bay (WVB) bestehen keine Verbindungen von oder nach Deutschland, weshalb Reisende in der Hauptstadt Namibias, Windhoek, am Hosea Kutako International Airport (WDH) umsteigen müssen. Von dort aus bestehen schnelle Flugverbindungen nach Walvis Bay, eine günstige Alternative ist hier jedoch auch der Mietwagen. An beiden Flughäfen finden Namibia-Urlauber eine große Auswahl an Autovermietungen. Hier empfiehlt sich die Anmietung eines Geländewagens, auch wenn das Straßennetz größtenteils gut ausgebaut ist. In Walvis Bay befinden sich die Autovermietungen in einem Nebengebäude am Parkplatz, während sie am Flughafen in Windhoek sowohl im Terminalgebäude als auch auf den Mietwagenparkplätzen zu finden sind. Der schnellste Weg vom Flughafen Windhoek nach Walvis Bay führt über die B6, die B1 und die B2, der kürzeste über die B6, die C28 und anschließend die C14.
Das Straßennetz in Namibia ist gut ausgebaut, wodurch Reisende von Walvis Bay aus gut in andere Landesteile gelangen. Die wichtigsten Straßen rund um Walvis Bay sind die Nationalstraße B2, die einer Bundesstraße entspricht, sowie die Hauptstraße C14. Eine Autobahn von Swakopmund nach Walvis Bay befindet sich momentan im Bau. Über die B2 gelangen Autofahrer über Swakopmund und Wilhelmstal zur B1, die nach Windhoek führt. Die C14 hingegen mündet im Süden bei Goageb in die B4, über die Reisende nach Lüderitz kommen.
Für vielseitige Erkundungstouren in Namibia ist Walvis Bay ein hervorragender Ausgangspunkt. Nur 35 Kilometer nördlich von Walvis Bay liegt Swakopmund. Die Stadt ist mit dem Mietwagen über die B2 erreichbar und bis heute stark von der Kolonialgeschichte geprägt. Swakopmund ist Namibias beliebtester Ferienort und hat sowohl für Kulturinteressierte als auch für Badeurlauber und Wassersportler unheimlich viel zu bieten. Besonders die Stadtmitte gibt einen interessanten Einblick in die Geschichte des Ortes, der scherzhaft als südlichstes Seebad Deutschlands bekannt ist.
Endlose Weite erleben Besucher des riesigen Namib-Naukluft-Park, der Teil des noch deutlich größeren Namib-Skelettküste-Nationalparks ist. Bekannt ist der Park für seine schier unglaublich hohen Dünen, welche über 300 Meter aufragen und damit die höchsten der Welt sind. Empfehlenswert sind Rundflüge über die Wüste, die unter anderem zum Wrack der Eduard Bohlen führen. Das mehr als 90 Meter lange Schiff lief 1909 auf Grund und liegt mittlerweile mehrere hundert Meter im Landesinneren.
Etwa 220 Kilometer nördlich von Walvis Bay liegt das imposante Erongogebirge mit seinen beeindruckenden Felsformationen und der fantastischen unberührten Natur. Wer hier etwas länger verweilen möchte, kann in einer der Lodges, die in den meisten Fällen mit dem Leihwagen erreichbar sind, übernachten.