Der Hafen in Pointe-à-Pitre ist der Kreuzfahrthafen Guadeloupes und hat zwei moderne Terminals, in denen sich zahlreiche Restaurants, Cafés, Souvenirläden und Informationsschalter befinden. Hier erhalten Sie auch konkrete Wegbeschreibungen zu den nur wenige hundert Meter entfernten Autovermietungen in der Stadt. Auf unserer Stationskarte von Pointe-à-Pitre finden Sie alle Anbieter in der Nähe des Hafens mit Adressen und Öffnungszeiten.
Die Straßenverhältnisse in und um Pointe-à-Pitre sind ebenso gut wie in Deutschland und Frankreich und auch das Straßennetz ist sehr gut ausgebaut. Maut wird keine erhoben, allerdings werden an einigen Strandstraßen kleinere Gebühren fällig. Im Leihwagen sollten sich unbedingt Sicherheitswesten, ein Warndreieck, ein Verbandskasten, ein Feuerlöscher befinden, da dies gesetzlich vorgeschrieben ist.
Überall auf Grande-Terre lassen sich die schönsten Karibikstrände, Lagunen und Buchten entdecken. Surfer werden den Osten der Insel lieben. Besonders in Le Moule finden sie die höchsten Wellen und die besten Bedingungen um sie zu reiten. Wer es weniger wild mag, legt sich unter die Palmen des wunderschönen Beach of Petit-Havre. Mit dem Mietwagen erreichen Reisende das Paradies in nur knapp 22 Minuten. Ganz im Norden kann am tropischen Plage de Cluny ganz in Ruhe entspannt werden. Etwas belebter ist dann der kilometerlange und breite Sandstrand Anse à la Gourde sehr beliebt. Hier gibt es viele kostenlose Parkplätze. Die gut besuchten Orte Sainte-Anne, Le Gosier und Saint-Francois eignen sich wunderbar als kurze Stopps für kleine Fahrpausen und um etwas zu essen – wer den Trubel liebt, wird hier glücklich. Ein Tipp für alle, die mehr wollen: Über zwei Brücken ist Grande-Terre mit Basse-Terre verbunden, weshalb sich eine Rundreise mit dem Leihwagen ab Pointe-à-Pitre hervorragend anbietet.
Mit dem Auto Richtung Norden fahren Reisende durch die kleinen und bezaubernden Orte Vieux Bourg und Port-Louis. Auf den ersten Blick erscheinen sie recht unscheinbar, allerdings entpuppen sie sich bei näherem Hinsehen als wahre Entdeckungswunder. Die Umgebung erzählt vom einst ertragreichen Zuckerrohranbau und die Häuser präsentieren sich im imposanten kreolischen Baustil. Besonders sehenswert sind zudem die Mangrovenwälder entlang der Küstenlinie. In Port-Louis gibt es einen etwa einstündigen Erkundungs-Rundgang durch die hölzernen Sandpflanzen des Weges sentier de découverte de la mangrove. Urlauber fahren bis ans Ende von Anse de Souffleur und parken am besten in der Nähe des Friedhofs. Außerdem werden hier Bootstouren durch die verschlungenen Mangrovensümpfe angeboten – ein absolutes Ausflugshighlight.
Naturverliebte zieht es auch auf die andere Seite von Guadeloupe nach Basse-Terre. Der Guadeloupe Nationalpark ist perfekt für all jene, die nach Abwechslung zu den entspannten Badetagen an den karibischen Traumstränden suchen. Von Porte-à-Pitre überqueren Autofahrer am besten die Pont de la Gabarre und fahren bis ins Zentrum der Insel. Eine Regenwald-Wanderung zu den Carbet Wasserfällen verspricht atemberaubende Aussichten und ein abenteuerliches Dschungel-Feeling. Auch der See Flammarion erinnert an den heute längst erloschenen Vulkan La Soufrière. Schnorchel- und Tauchbegeisterte fahren an die Westküste und steigen in ein Boot um. Das Naturreservat Jacques Cousteau fasziniert mit atemberaubenden Einblicken in die bunte und vielfältige karibische Unterwasserwelt. Für alle, die lieber auf dem Wasser bleiben, werden Touren mit Glasbodenbooten angeboten. Bei einer Inselumrundung mit dem Leihauto können Reisende allerdings nahezu überall den Zauber des glitzernden türkisblauen Meeres erleben.