Ein Leihauto ist die bequemste Methode, nach Nessebar zu gelangen. Zumindest für Reisende, die gern festen Boden unter den Füßen haben. Wasserraten können ebenso gut ein Boot nehmen, denn vom Sonnenstrand aus starten mehrmals täglich Überfahrten. Ein bisschen Vorsicht ist nichtsdestotrotz angesagt: Das Kultur- und Geschichtsstädtchen kann schnell Entdeckungsfieber auslösen. Die Altstadt Nessebars, ein UNESCO-Welterbe, versetzt Besucher etliche Jahrhunderte in die Vergangenheit zurück. Zurück in eine Zeit, in der dicke Felsmauern Feinde fernhalten sollten, während rustikal-byzantinische Kirchen die christliche sowie die Macht des Kaisers festigten. Weiter geht die Geschichtstour im ethnographischen sowie im archäologischen Museum, beide präsentieren Kunstwerke aus verschiedenen Zeitepochen.
Lieber Wandern, Freiheit atmen, Naturpracht bewundern? Nördlich der Stadt beginnt der längste Wanderweg Bulgariens mit insgesamt 650 Kilometern Ausdehnung. Ein Mietwagen macht dagegen noch diverse andere Ausflugsziele möglich. Da wäre zum einen die Metropole Burgas, in der vor allem Musikfreunde auf ihre Kosten kommen. Etliche Festivals wie Konzerte, Opern und gar ein internationaler Tanzwettbewerb, das sind die hiesigen Gute-Laune-Garanten. Kaum eine Stunde dauert zugleich die Fahrt nach Sosopol. Eine Stadt, die so viele Highlights zu bieten hat, dass sie zu einem lebendigen Freilichtmuseum erklärt wurde.