Wer mit dem Flugzeug anreist, der landet am Nikolaus-Kopernikus-Flughafen (WRO) im Westen der Breslaus. Hier finden Passagiere namhafte Autovermietungen vor. Mit einem Mietwagen gelangen Reisende am schnellsten in die Metropole. Nur etwa 20 Minuten dauert die Fahrt nach Osten bis in die Innenstadt. Über die A4 ist Breslau an das Autobahnnetz angebunden und Dresden im Westen sowie Krakau im Osten erreichen Urlauber auf direktem Weg.
Vom Breslauer Hauptbahnhof verkehren außerdem Züge nach Warschau, Stettin, Dresden und Prag. Allerdings ist die Fahrt mit dem Mietwagen meist schneller als eine Zugverbindung, da die Züge in Polen nicht allzu hohe Geschwindigkeiten erreichen. Sie können aber auch direkt am Hauptbahnhof Breslau einen Mietwagen leihen.
Ein liebevolles, ruhiges Städtchen westlich von Breslau ist Bunzlau. Mit einem Mietwagen benötigen Reisende über die A4 etwas mehr als eine Stunde bis hierher. Auch wenn 60 Prozent im Zweiten Weltkrieg zerstört wurden, ist die wiederaufgebaute Altstadt sehr sehenswert. Doch nicht ihretwegen ist Bunzlau so bekannt. Überregionale Berühmtheit erlangte es durch die zauberhafte Keramik, die Besucher in zahlreichen Läden und Scheunen auch heute noch kaufen können. Im Keramikmuseum finden Urlauber zudem interessante Fakten über die Keramik in Bunzlau übersichtlich zusammengetragen.
Über Landstraßen fahren Reisende mit dem Leihwagen an weiten Feldern, verschlafenen Dörfern und sanften Hügeln vorbei nach Schweidnitz. Dieses pittoreske Örtchen beherbergt die evangelische Friedenskirche "Zur Heiligen Dreifaltigkeit". Sie gilt als größte Fachwerkkirche Europas und ist sowohl von außen als auch von innen einfach atemberaubend.
Hohe Berge, bewaldete Hänge, klare Bergseen sowie mystische Sagen und Erzählungen finden Urlauber im Riesengebirge an der Grenze zu Tschechien. Zahlreiche wundervolle Wanderrouten führen durch die Heimat des Berggeistes Rübezahl. Ob zur Quelle der Elbe, vorbei an märchenhaften Burgen und Schlössern oder hoch hinauf auf die Schneekoppe – die Natur lädt jeden Reisenden ein, sie zu genießen und in ihrer Ruhe ein wenig zu verweilen.