Meterhohe Wasserfälle, türkis schimmernde Flüsse und grün umsäumte Schluchten sind eine der Hauptanziehungspunkte, weshalb sich Urlauber für eine Reise in den Bundesstaat San Luis Potosí entscheiden. Besonders sehenswert sind die Cascada de Tamuel, zu Deutsch „Wasserfälle von Tamul“ genannt, dessen Wassermassen aus 100 Metern in den Fluss hinabströmen. Um den Wasserfällen so nah wie möglich zu kommen, begeben sich Abenteurer zunächst auf eine knapp einstündige Tour mit Paddelboot und Guide im Gepäck. Zuvor wird der Mietwagen im Dorf Tanchachín abgestellt, wo Bootsverleihe bereits auf Entdecker warten.
An den Wasserfällen von Tamul vorbei, geht es mit dem Leihwagen nun in Richtung Süden nach Xilitla. Das 8.000-Einwohner-Dorf erwartet Reisende mit einer Attraktion, in welcher Kunst und Natur im Einklang miteinander stehen – der surrealistische Las Pozas Natur- und Kunstpark nordwestlich des Ortes. Hier hat der Künstler Edward James in den 1940er Jahren eine einstige Plantage in eine Welt voller Skulpturen und Gebäude verwandelt, in der Interessierte in die Welt des Surrealismus eintauchen können.
Weiter geht die Reise hinein in die Sierra Madre Oriental, genauer gesagt in die Silberstadt Real de Catorce. Eingebettet in eine Landschaft, in der Wüste und Hügelzüge aufeinanderprallen, eröffnet sich Besuchern ein Bild, in welchem zerfallene Häuser und Ruinen einer einstigen Geisterstadt von touristischem Aufschwung geprägt werden. Besonders beeindruckend ist der Ogarrio-Tunnel, der eine Länge von mehr als zwei Kilometern misst und eine der wichtigsten Zugangsstraßen nach Real de Catorce ist.