Der Paulus Apostel Flughafen (OHD) liegt knapp zehn Kilometer nordwestlich der Stadt und ist mit einer Landebahn dennoch der zweitgrößte Flughafen des Landes. Aus Deutschland ist er einfach und schnell, allerdings nur über einen Umstieg in Wien, Zürich, Basel oder Skopje zu erreichen. Um vom Flughafen schnell und unkompliziert nach Ohrid zu gelangen, mieten sich Reisende am besten einen Mietwagen. Autovermietungen stehen direkt im Flughafengebäude für Buchungen und Abholungen bereit. In der Nähe des Parklatzes direkt vor der Eingangshalle lassen sich weitere Anbieter finden.
Nur wenige Kilometer von Ohrid entfernt lockt der Galichica Nationalpark Naturverliebte auf seinen steinigen Pfaden nach oben. Wenig Wald, dafür viele unterschiedlich bunte Wiesen und eine spektakuläre Aussicht auf den Ohridsee erwartet sie. Für Wanderer, Mountainbiker und Paraglider ist das Galičica-Gebirge ein echtes Freizeit-Paradies. Mit dem Mietwagen lässt sich der Park sogar durchfahren. Die Hauptstraße P504 führt von Trpejca direkt nach Tsarina zum unterirdisch mit dem Ohridsee verbundenen Prespasee. Wer sich in ihn verliebt, kann sich überlegen, den in Albanien und Griechenland befindlichen Prespa Nationalpark zu erkunden. Die Überfahrt sollte allerdings zuvor mit der Autovermietung geklärt werden.
Östlich an den Prespasee angrenzend beginnt sich das Baba-Gebirge langsam emporzurecken. Die Straßen und Wege bis zum 2.601 Meter hohen schneebedeckten Pelister-Gipfel führen durch verlassene Orte, steinige Höhen, grüne Täler und kilometerweise unberührte Wiesen und Wälder. Wer schon einmal in der Nähe ist und wieder Lust auf Menschen und Kultur hat, sollte einen Abstecher in die nahegelegene Großstadt Bitola machen. Bis hierher ist die Fahrt mit dem Leihwagen besonders berauschend, denn Serpentinen machen am Autofahren einfach am meisten Spaß. Unverkennbar bleibt auch in der zweitgrößten Stadt des Landes, wie abwechslungsreich und vielseitig die Vergangenheit der Nordmazedonier ist. Die alten Fassaden aus Neo-Barock und Renaissance haben viel zu erzählen und ebenso die schmucken Konsulatsgebäude versetzen Besucher kurz in eine andere Zeit. Die Menschen hier genießen ihre Freizeit noch anders – irgendwie langsamer, und zeigen voreiligen Touristen damit, was "leben" eigentlich heißt.