Holguín verfügt über einen eigenen Flughafen, den Aeropuerto Internacional Frank País (HOG), welcher auch internationale Ziele bedient und nicht zuletzt aus Deutschland angeflogen wird. Lokale Autovermietungen stehen in der Ankunftshalle und nahe den Parkplätzen bereit. Angeraten wird, den Mietwagen aufgrund hoher Nachfrage im Voraus zu buchen. Eine alternative Möglichkeit, in die Stadt zu gelangen, sind Taxis. Hierbei empfiehlt es sich, bereits vor der Abfahrt den Preis abzuklären.
Es lohnt sich, Holguín zu verlassen, um mit einem Leihwagen in den Nationalpark Mensura aufzubrechen. Hiesiges Highlight ist der Wasserfall Salto del Guayabo, der einen der höchsten des Landes darstellt. Mehrere hundert Meter rauschen die Wassermassen in die Tiefe, um sich am Boden in eine Quelle zu ergießen. Als würden die Felsen bitter weinen, setzt sich der Wasserfall aus zwei einzelnen Kaskaden zusammen, die wie Tränenströme hinabfließen, bevor sie zu einem Lauf verschmelzen. Von den Ästen der hochgewachsenen Bäume blicken nicht selten kleine Knopfaugen aus farbenfrohen Gefiedern heraus: Der Nationalvogel Tocororo, die Nachtigall und weitere Arten trällern hier fröhlich ihre Lieder.
Für kulturhistorisch und architektonisch interessierte Urlauber ist ein Besuch der zweitgrößten Stadt des Landes unausweichlich. In Santiago de Cuba reihen sich Attraktionen an Sehenswürdigkeiten an eindrucksvolle Monumente. Unzählige Bauwerke spiegeln die Kolonialgeschichte Kubas wider, das Museo Bacardi, Karnevals- oder Rum-Museum bieten spannende Einblicke in die nationale Kultur. Eine Burg aus dem 17. Jahrhundert, Castillo de San Pedro de la Roca, überschaut die Karibik von gewaltigen Festungsmauern.
Karibische Sandstrände und Buchten. Selbstverständlich dürfen diese fotoreifen Kulissen nicht fehlen und sind mit einem Mietwagen von Holguín aus in kurzer Zeit zu erreichen. Die Nordküste ist gesprenkelt davon, zwei hübsche Beispiele sind der Playa Esmeralda und die Bahía de Naranjo. Während das Wasser des "Smaragdstrands" seine Gäste tatsächlich mit juwelengleichem Glanz begrüßt, wird die "Orangenbaumbucht" ihrem Namen ebenso gerecht. Mit feinkörnigem, wolkenweißen Sand sind beide gesegnet.