
Im Südwesten der irischen Provinz Kerry landen Reisende auf dem kleinen, aber doch internationalen Flughafen Kerry (KIR). Lediglich 15 Kilometer trennen den Landeplatz von Tralee, der Hauptstadt der Grafschaft im Norden. Durch die Nähe zum Killarney-Nationalpark und dem Ring of Kerry dient der Flughafen als idealer Startpunkt für eine sehenswerte Reise in die Natur- und Kulturschätze Irlands. Mietwagen können Ankömmlinge direkt am Flughafen leihen. Alternativ bietet sich eine Anreise über den Flughafen von Dublin (DUB) an. Aufgrund des Linksverkehrs in Irland empfehlen wir die Buchung eines Automatik-Mietwagen. Angebote mit Automatik können Sie auch bei CHECK24 vergleichen.
Kerry ist vor allem durch seine National Roads gut erschlossen. Die wichtigsten sind die N70, N71, N72 und N86. Gerade auf dem Land ist der Ausbaustand der Straßen jedoch nicht besonders gut. Die beliebten Routen um die Halbinsel Kerry und Beara sind beispielsweise teils sehr schmal. Tipp: Reisende sollten den Ring of Kerry im Uhrzeigersinn befahren. Auf diese Weise kommen einem die Reisebusse entgegen, die hier nur gegen den Uhrzeigersinn fahren dürfen – so wird der Ausflug deutlich entspannter. Autofahrer sollten damit rechnen, dass Hecken und Mauern direkt an die engen Fahrbahnen grenzen. Wer nicht aufpasst, kann sich hier schnell die eine oder andere Schramme einfahren. Zudem sind Tiere auf der Fahrbahn ein übliches Bild – hier ist also ebenfalls Vorsicht geboten. In Kerry selbst gibt es keine mautpflichtigen Straßen. Auf den Autobahnen in Irland wird jedoch eine Maut erhoben.
Wer mit dem Leihwagen auf den Straßen Kerrys unterwegs ist, merkt schnell, dass die Symbole auf den Straßenschildern der Region in der Regel selbsterklärend und zudem zweisprachig auf Irisch und Englisch beschriftet sind**.** Nichtsdestotrotz ist eine gute Vorbereitung auf das Autofahren in Kerry notwendig. Neben dem herrschenden Linksverkehr, sollten sich Besucher mit diversen weiteren Verkehrsregeln vertraut machen. Zum Beispiel ist das Telefonieren am Steuer strengstens untersagt. Alle Fahrer müssen einen gültigen nationalen Führerschein mitführen. Ein internationaler Führerschein ist nicht erforderlich. Wer nicht in einem Parkhaus oder auf einem offiziellen Parkplatz parkt, braucht fast immer einen Parkschein – sonst droht die Gefahr, dass der Mietwagen abgeschleppt wird.
Da die Provinz Kerry keine eigenen Fährhäfen besitzt, müssen alle, die eine An- oder Abreise per Fähre planen, die 60 Kilometer lange Strecke zwischen der Provinzgrenze und der Hafenstadt Cork zurücklegen. Von der Stadt im Inselosten verkehren regelmäßig Fähren zum europäischen Festland ins französische Roscoff. Bitte beachten Sie, dass viele Autovermietungen besondere Regelungen im Bezug auf Fährfahrten und Grenzübertritte mit dem Mietwagen treffen. Informieren Sie sich unbedingt vorab bei Ihrem Anbieter.
Zweifelsohne sollte jeder Besucher Kerrys die Dingle-Halbinsel einschließlich des gleichnamigen Küstenorts im Westen der Insel besuchen. Dafür ist ein Mietwagen perfekt geeignet, da sich mit der R561 eine atemberaubende Küstenstraße direkt am Meer entlangschlängelt. Zahlreiche klassisch-irische Pubs und Restaurants, in denen vorwiegend Fisch und Meeresfrüchte auf der Speisekarte stehen, erwarten Reisende. Etwa im Global Village Restaurant für exotische Gaumenfreuden: Hier kombinieren die Köche internationale Gerichte mit der traditionellen, regionalen Küche. Doch auch viele historische Bauten gibt es auf der Dingle-Peninsula, wie das Gallarus Oratory, eine frühchristliche Kapelle aus dem achten Jahrhundert. Aus aufgetürmten Steinen errichtet, erinnert ihr Aussehen an einen Bienenkorb. Hütten, die diese Form aufweisen, gibt es hier zuhauf. Ebenfalls dazu gehört das Dunbeg Fort aus der Eisenzeit. Welcher Funktion es diente, ist nicht sicher nachgewiesen – einen reizvollen Anblick bietet es allemal.
Wer sich im Laufe einer langen Fahrt einmal abkühlen möchte, kann an Kerrys feinen Sandstränden Halt machen. Zwei der Schönsten sind Banna Beach und Ballyheigue Beach bei der ruhigen Stadt Tralee nahe der Dingle-Halbinsel. Naturliebhaber werden aber auch im immergrünen Killarney-Nationalpark im Süden der Region glücklich: Ob Eiben, Farbe, Rhododendron oder mehr – zahlreiche Pflanzen blühen hier. Hier beginnen auch zwei der schönsten Küsten-Rundfahrt-Strecken Irlands: Der Ring of Kerry und der Ring of Beara. Während ersterer u.a. durch Touristenbusse sehr stark befahren ist, ist letzterer noch relativ unbekannt. Beide bieten Reisenden mit einem Mietwagen atemberaubende Natur. Nahezu hinter jeder Kurve wechselt die Landschaft – egal ob irische Weiden, bizarre Felsformationen, raue Fjordlandschaften oder die berühmten grünen Klippen Irlands. Eine Rundfahrt entlang der Küste sollten Besucher in Kerry auf jeden Fall einplanen.