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Versicherung

Das Wichtigste im Überblick
  • Achten Sie bei der Buchung auf Ausreichend Versicherungsschutz und Deckungssummen
  • Prüfen Sie, was die gebuchten Policen abdecken und was nicht
  • Überlegen Sie bereits bei der Buchung, welche Zusatzpolicen Sie wollen und welche nicht
  • Lassen Sie sich vor Ort keine weiteren, unnötigen Versicherungen andrehen

     





    Bei einem Online-Vergleich der verschiedenen Mietwagenanbieter sollten Sie nicht nur auf den günstigen Preis, sondern auch auf eine ausreichende Versicherung ihres Mietwagens achten. Welchen Versicherungsumfang Sie für Ihren Mietwagen wählen, hängt von Ihrem ganz persönlichen Sicherheitsbedürfnis bzw. von Ihrer Zahlungsbereitschaft ab. Ein größerer Versicherungsumfang bedeutet mehr Sicherheit, dafür aber auch erhöhte Kosten. Wägen Sie also für sich ab, welchen Versicherungsschutz Sie wünschen. 

    Tipp: Vermeintlich fehlende Policen oder Zusatzversicherungen zählen zu den häufigsten Kostenfallen beim Mietwagen.





    Bei den Versicherungen und Gebühren zeigen sich Autovermieter häufig kreativ in der Namensgebung. Die wichtigsten haben wir hier für Sie kurz aufgelistet, inklusive des englischen Namens, mit dem Sie im Ausland häufiger konfrontiert werden. Genauere Infos zu den einzelnen Versicherungen finden Sie weiter unten, im jeweiligen Absatz zur Versicherung.



    Die Haftpflichtversicherung (Liability Insurance (LI)) kommt für Schäden auf, die der Fahrer einem Dritten oder dessen Eigentum zufügt, die also nicht am eigenen Mietfahrzeug entstehen.

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    Der Vollkaskoschutz (Collision Damage Waiver (CDW) oder manchmal Fully comprehensive Insurance) deckt Schäden am eigenen Mietwagen ab und leistet bei selbstverschuldeten Schäden sowie bei Parkschäden, die in Abwesenheit des Versicherten entstehen, bei Fahrerflucht des Verursachers und bei Vandalismus.

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    Die Diebstahlversicherung (Theft Protection (TP) oder Theft Insurance) springt ein, wenn das Fahrzeug gestohlen wird. Auch diese gibt es mit und ohne Selbstbeteiligung. Sie gilt nicht für persönliche Gegenstände im Auto, wie z.B. Reisegepäck.

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    Eine Personeninsassenversicherung (Personal Accident Insurance (PAI)) springt bei Unfällen ein, bei denen ein Mitfahrer verletzt wurde und dieser oder dessen Angehörigen Schmerzensgeldforderung o. Ä. gegenüber dem Fahrer geltend macht.

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    Eine Pannenversicherung („Roadside Assistance“ oder „Road Safe“) deckt die Folgekosten bei einer Fahrzeugpanne ab, selbst wenn diese durch nichtmechanische Teile am Auto entstanden ist.

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    Die Haftpflichtversicherung (Liability Insurance) ist in fast allen Ländern Pflicht und in den meisten Fällen von vornherein im Buchungspreis inbegriffen. Sie schützt den Fahrer vor Ersatzansprüchen aus Schäden am Wagen eines Unfallgegners, Sachschäden von Dritten und Personenschäden. Achten Sie auf eine ausreichend hohe Deckungssumme. Diese kann je nach Land und Veranstalter unterschiedlich hoch sein, sollte aber mindestens 1 Mio. Euro - am besten mehr - betragen. Eine entsprechende Erhöhung heißt häufig "Additional Liability Supplement" (ALI) oder "Extended Protection" (EP).

    Achtung: Eine Haftpflicht mit "gesetzlicher Mindesthöhe" reicht in der Regel nicht aus, denn sie kann auch bei 0 Euro liegen.

    In Österreich gilt seit Januar 2012 eine pauschale Mindestsumme von sieben Millionen Euro. Der österreichische Kraftfahrverband (ÖAMTC) empfiehlt zudem, kein Fahrzeug unter drei Millionen Euro anzumieten.






    Mit dem Vollkaskoschutz (Collision Damage Waiver (CDW) oder Loss and Damage Waiver) versichert sich der Fahrer gegen Schäden am Mietwagen. Sie können eine Vollkasko mit oder ohne Selbstbeteiligung wählen. Allerdings werden oftmals nicht alle am Mietfahrzeug entstandenen Schäden vom Vollkaskoschutz übernommen. So werden z.B. Reifen-, Glas- und Unterbodenschäden häufig nicht bezahlt, wenn dies nicht ausdrücklich in den Bedingungen des Veranstalters aufgeführt ist.






    Wenn Sie einen Kaskoschutz mit Selbstbeteiligung (Deductible oder Excess) gewählt haben, müssen Sie bis zur vereinbarten Höhe den Schaden oder den entsprechenden Anteil selbst bezahlen. Der Vermieter behält diesen Betrag aus der hinterlegten Kaution ein. Die Höhe der Selbstbeteiligung variiert je nach Anbieter, Land und Fahrzeugklasse. Sie bewegt sich in der Regle zwischen wenigen Hundert bis zu mehreren Tausend Euro. Die genaue Höhe entnehmen Sie den Mietbedingungen, die bei jedem Angebot auch CHECK24 direkt eingesehen werden können.

    Tipp: Überprüfen Sie bei der Abholung den Mietwagen auf eventuelle Schäden oder Mängel und lassen Sie Dellen und Kratzer im Übergabeprotokoll vermerken. Bestehen Sie bei Rückgabe auf eine schriftliche Bestätigung über den tadellosen Zustand des Mietfahrzeugs und über die Freigabe des Kautionsbetrags. So können Sie ausschließen, dass Ihnen im Nachhinein angebliche Schäden berechnet werden.






    Bei einer Vollkasko ohne Selbstbeteiligung (Excess Refund oder Refundable Deductible) zahlen Sie im Schadenfall nichts dazu. Es gibt zwei Varianten: Bei der ersten ist die Vollkaskoversicherung komplett ohne Selbstbeteiligung, d.h. im Schadensfall wird Ihnen nichts in Rechnung gestellt. Bei der zweiten Variante erstattet der Veranstalter Ihnen im Schadenfall die Selbstbeteiligung. In dieser Variante zahlen Sie den Betrag der Selbstbeteiligung zunächst selbst beim Vermieter vor Ort aus der hinterlegten Kaution. Nach Ihrer Rückkehr erhalten Sie den Betrag von Ihrem Veranstalter zurückerstattet, wenn Sie den Schadensbericht und Ihre Kreditkartenabrechnung einreichen.

    Tipp: Bei Angeboten mit Premiumschutz (Vollkasko inklusive Zusatzschutz für Glas, Boden, Dach usw.) müssen Sie Vorschäden nicht zwingend dokumentieren, da Sie ohnehin für diese nicht aufkommen müssen.






    Der Vollkaskoschutz leistet u.a. nicht, wenn


    • Sie auf unbefestigten Straßen fahren.
    • ein nicht im Mietvertrag eingetragener Fahrer den Mietwagen gefahren ist.
    • Reisegepäck oder private Gegenständen aus dem Mietwagen gestohlen werden.
    • Ihnen bei einem Unfall oder einer Panne Folgekosten entstehen, etwa für Abschleppdienst oder Telefonate.
    • sie den Autoschlüssel verlieren.
    • der Innenraum des Mietwagens beschädigt wird.
    • Sie als Mieter grob fahrlässig handeln.

      Das Zivilrecht definiert Fahrlässigkeit als ein außer Acht lassen der im Verkehr erforderlichen Sorgfalt. Beispiele für grob fahrlässiges Handeln sind


      • Fahren unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen
      • Überfahren einer roten Ampel
      • Missachten der Vorfahrt
      • Telefonieren mit einem Mobiltelefon während der Fahrt wurde von Gerichten auch bereits als grob fahrlässig eingestuft.
      • Person lenkt das Fahrzeug, die nicht als Fahrer im Vertrag eingetragen ist

        Wenn der Fahrer eines Mietwagens fahrlässig handelt, werden die meisten Vermieter den entstandenen Schaden nicht erstatten. Der Veranstalter hat hier jedoch meist einen Ermessensspielraum. Für die meisten anderen Punkte können Sie Zusatzpolicen abschließen, etwa eine Pannenversicherung oder einen Schlüsselversicherung, wie sie etwa in den USA häufig angeboten wird.






        Eine Diebstahlversicherung (Theft Protection) sichert Sie für den Fall ab, dass Ihr Mietwagen gestohlen wird. Es gibt die Diebstahlversicherung mit und ohne Selbstbeteiligung. Diese entspricht in der Höhe üblicherweise der Selbstbeteiligung des Vollkaskoschutzes. Sie gilt nicht für persönliche Gegenstände, die sich zum Zeitpunkt des Diebstahls im Auto befinden, wie z.B. Reisegepäck. Auch wenn der Wagen mit einem verlorenen Schlüssel entwendet wurde, springt die Diebstahlversicherung nicht ein, da dies als grob fahrlässiges Verhalten gewertet wird.






        Der Personen-Insassenschutz deckt Schäden ab, die Mitfahrende im Mietfahrzeug erleiden. In den meisten Ländern kann eine solche Insassenversicherung extra abgeschlossen werden.

        Die Notwendigkeit der Personeninsassenversicherung ist Ermessenssache des jeweiligen Fahrers. Sie richtet sich nach den Insassen im angemieteten Fahrzeug. Beispielsweise ist die Wahrscheinlichkeit einer Schmerzensgeldforderung bei Familienmitgliedern sehr gering. Wichtig ist diese Versicherung jedoch bei sich nicht nahestehenden Personen (z.B. Geschäftspartnern).






        Die Leistungen der Personeninsassenversicherung hängen vom jeweiligen Anbieter und der jeweiligen Versicherung ab. Die Leistungen richten sich nach der Schwere der Verletzungen.

        Beispiel für die Leistungen einer Personeninsassenversicherung für die USA:


        • bis zu US$ 5.000 für Rücktransport des Leichnams bei Unfall / Todesfolge
        • bis zu US$ 10.000 für Notfallmedizin bei Unfall mit Personenschaden
        • bis zu US$ 500 pro Woche für Verdienstausfall während Genesungszeit
        • US$ 250.000 im Todesfall, Verlust von 2 Körperteilen, Erblindung
        • US$ 125.000 bei Verlust 1 Körperteils oder Erblindung 1 Auges
        • US$ 62.500 bei Verlust von 2 Fingern an einer Hand




          Während eine Vollkaskoversicherung sowohl bei Unfällen als auch Pannen für Schäden am Fahrzeug aufkommt, sind Folgekosten wie Abschleppdienst, Taxi- und Telefongebühren oder Kosten für eine Hotelübernachtung nicht inbegriffen. Auch einen Ersatzwagen gibt es meist nur auf Kulanz des Vermieters. Eine zusätzliche „Road Safe“- oder „Road Assistance“-Versicherungen deckt genau diese Fälle ab. 

          Die gleichen Services erhalten jeodch auch Mitglieder eines Automobilclubs oder über einen KFZ-Schutzbrief, den viele Autoversicherungen anbieten. Prüfen Sie, welche Variante sich für Sie lohnt. Vor allem bei mehrfachen Auslandsreisen im Jahr lohnt sich meist eine Clubmitgliedschaft oder ein KFZ-Schutzbrief.






          Neben den üblichen Posten wie Haftpflicht- und Vollkaskoversicherung können Sie gegebenenfalls weitere Versicherungen beim Vermieter vor Ort gegen eine Gebühr abschließen. Häufig ist dies jedoch nicht notwendig, da die Veranstalter in Deutschland umfassende Versicherungspakete anbieten. Alternativ können Sie im Laufe des Buchungsvorgangs bei CHECK24 für jedes Angebot einen Komplettschutz mit einem unserer Kooperationspartner buchen.

          Stellen Sie möglichst sicher, dass Sie Versicherungsleistungen, die schon über den Veranstalter oder CHECK24 und einen Partner abgedeckt sind, nicht noch einmal vor Ort abschließen.

          Generell gilt: Ihnen auf dem Voucher des über CHECK24 gebuchten Mietwagens zugesicherten Angaben über Versicherungen sind bindend. Verpflichtende Zusatzversicherungen sind daher niemals nötig, unter Umständen jedoch sinnvoll.






          Welche Zusatzversicherungen gewünscht sind, entscheidet jeder Kunde selber. Unbedingt empfehlen wir:


            Unter Umständen sinnvoll sind:



              Für Kunden in Deutschland


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