
Der internationale Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) liegt etwa 20 Kilometer nördlich von Münster. Von hier bieten verschiedene Airlines Flugverbindungen zu Zielen in ganz Europa sowie zu den großen Drehkreuzen Frankfurt und München an. Vom FMO verkehren mehrere Linienbusse in die Städte Osnabrück und Münster. Da der Flughafen direkt an der A1 liegt, gelangen Reisende auch bequem mit dem Mietwagen in beide Städte und darüber hinaus ins Münsterland und ins Ruhrgebiet. Es sind auch mehrere Autovermietungen am Flughafen vorhanden. Um nach der Abholung oder vor der Rückgabe bei Ihrer jeweiligen Autovermietung den Mietwagen vollzutanken, stehen in der direkten Umgebung des Flughafens Tankstellen zur Verfügung.
Von der A1 ist Münsters Innenstadt über die Autobahnkreuze Münster-Nord, Münster-Süd und die am Industrie- und Gewerbegebiet Hansa-Business-Park gelegene Anschlussstelle Münster-Hiltrup/Amelsbüren problemlos zu erreichen. Zudem besteht auch Anschluss an die A3 Richtung Nürnberg, die am Autobahnkreuz Münster-Süd die A1 unterquert und weiter in die Bundesstraßen 219 und 51 übergeht. Die B219 Richtung Tecklenburger Land und die B51 in Richtung Bremen sind perfekt für Erkundungstouren mit dem Mietwagen. Über die B54 gelangen Reisende entweder an die niederländische Grenze oder nach Wiesbaden. Wer nach Köln fahren will, nutzt die Europastraße 37.
Das Münsterland ist berühmt für seine vielen gut erhaltenen Burgen und Schlösser die häufig gerne mit dem Fahrrad erkundet werden. Die mehr als 100 Wasserschlösser und Festungen entlang der 100-Schlösser-Route können Reisende jedoch auch bequem mit dem Mietwagen erreichen. Vom sehenswerten Adelspalais Erbdrostenhof in der Nähe des Hauptbahnhofs durchqueren Urlauber die Innenstadt bis zum Residenzschloss Münster. Von dort lohnt sich als nächstes ein Besuch des 30 Kilometer westlich gelegenen Schlosses Burgsteinfurt oder der barocken Schlossanlage Nordkirchen im südlichen Münsterland.
Einen wunderbaren Überblick über das flache Münsterland haben Reisende vom Longinusturm, der sich etwa 30 Kilometer westlich des Stadtzentrums befindet. Der 32 Meter hohe Aussichtsturm wurde bereits 1901 fertiggestellt und diente während des Zweiten Weltkriegs als Radarstation. Seine heutige Form erhielt der Turm Anfang der 1950er Jahre und wurde zuletzt 2007 umfangreich saniert. Bei klarer Sicht reicht der Blick vom höchsten Punkt der Baumberge bis weit ins Münsterland und sogar bis ins Ruhrgebiet.
Nicht nur für Pferdeliebhaber ist ein Besuch der Wildpferdebahn im Merfelder Bruch. In dem rund 400 Hektar großen Schutzgebiet lebt die größte Wildpferde-Herde des europäischen Kontinents. Die rund 300 Tiere leben weitestgehend ohne menschliche Eingriffe in dem eingezäunten Areal. Lediglich jeden letzten Samstag im Mai werden die einjährigen Hengste im Rahmen einer vielbesuchten Veranstaltung von Hand eingefangen und von der Herde getrennt und versteigert. Diese Vorgehensweise dient dem Erhalt der natürlichen Sozialstruktur der Herde und ermöglicht es den Wildpferden, weiterhin in ihrer ursprünglichen Umgebung zu leben.