Der Flughafen Aalborg (AAL) liegt gerade einmal sechs Kilometer vom Stadtzentrum entfernt, die Reisende mit einem Mietwagen schnell zurücklegen können. Namhafte Autovermietungen befinden sich am gegenüberliegenden Ende des Ankunftsbereichs. Schilder mit der Aufschrift "rent a car" weisen den Weg zu deren Schaltern und den Parkplätzen, wo die Leihautos bereitstehen. Da sich die Abholung und Rückgabe je nach Anbieter unterscheiden, ist es nicht zuletzt ratsam, die Mitarbeiter an den Ständen direkt danach zu fragen.
Unweit vom Bahnhof Aalborg, der gleich am Kildeparken liegt, treffen Reisende auf mehrere Autovermieter. Die Straße John F. Kennedys Pl. herunter, die dann zur Jyllandsgade wird, und bereits zehn Minuten später kommen sie an den Niederlassungen vorbei. Dort sind Mietwagen von Kombis bis Cabrios erhältlich. Auf unserer Karte von Aalborg finden Sie eine Übersicht über alle Stationen in der Stadt.
Die Europastraßen E45 sowie E39 sorgen dafür, dass Aalborg an alle Teile Dänemarks und gleichzeitig auch an andere Staaten Anschluss hat – seien es Deutschland, Österreich, Italien oder Schweden. Während die E39 bis an die dänische Nordküste führt, schließt die E45 im Süden an die deutsche Autobahn A7 an. Somit ist die Anreise mit dem eigenen Auto problemlos möglich.
Das weitläufige Nordjütland bietet Naturliebhabern eine Menge Abwechslung – und an Möglichkeiten, den Adrenalinpegel zu steigern, mangelt es ebenfalls nicht. Zunächst lädt eine Fahrt mit der Schmalspurbahn durch Lille Vildmose jedoch zum Tagträumen ein. Ein Wanderausflug über die endlos erscheinenden Heidewiesen lässt die Gedanken schweifen und etwas Abenteuerfeeling aufkommen. Anschließend dürfen Urlauber an der dänischen Ostsee die Füße hochlegen: Sanfter Wellengang und klares, seichtes Wasser machen den Palmenstrand in Frederikshavn besonders für Familien attraktiv.
Im Nationalpark Thy wird's dann richtig ereignisreich. Eine knapp zweistündige Fahrt mit dem Mietwagen Richtung Westen führt in das Naturgebiet an der Nordsee. Aufgrund der hohen Wellen und kräftigen Winde ein beliebter Surfspot, deswegen wird die Westküste vor Ort auch "Cold Haiwaii" genannt. Die Dünenwiesen sind wiederum eine willkommene Abwechslung und der Lebensraum etlicher Vogelarten, wie dem Goldregenpfeifer.
Nach 40 Kilometern mit dem Leihauto sorgt das nördliche gelegene Voergaard Slot für Gänsehaut. Eine Führung durch das Renaissanceschloss offenbart seine grausame Geschichte, die der Stoff von Horrorgeschichten sein könnte. Eine Besitzerin soll ihren Architekten ertränkt haben und spukt nun durch das Gemäuer, ein Blutfleck auf dem Turmboden lässt sich nicht abwaschen. Kurz, hier scheint das Außergewöhnliche fast gewöhnlich.