Folgen Sie der Ruta 21 nach Nordosten bis nach San Francisco de Chiu Chiu können Reisende hier ihren Mietwagen abstellen. Von hier aus führen einige Wanderwege direkt am Rio Salado durch die verlassene Gebirgswelt. Wer stets dem Flusslauf folgt, kann sich gar nicht verlaufen. Der Himmel strahlt leuchtend blau, es ist heiß und nichts zu sehen als Steinwüsten, ein paar schneebedeckte Gipfel und ab und an vielleicht eine Alpacca-Familie. So bezaubernd die Umgebung auch ist: Nicht verpassen, rechtzeitig zum Auto zurückzugehen!
Die Atacama-Wüste verbirgt ein Dutzend beeindruckender Naturschutzgebiete. Unweit von Calama befindet sich beispielsweise das Reserva Nacional Los Flamencos. Die Kulisse erinnert an eine Mondlandschaft. Inmitten der kargen Weite befindet sich ein Salzsee und im Wasser steht ein einsamer Flamingo. Am besten überzeugen sich Urlauber allerdings selbst davon, indem sie mit ihrem Leihwagen der Ruta 23 bis nach San Pedro de Atacama folgen. Der Ruta 27 führt dann bis inmitten des Nationalparks. Mit einem Geländewagen lässt sich das Gebiet auf ausgewiesenen Strecken ebenso gut offroad erkunden.
Nachts kann es ganz schön kalt werden in Chile. Aber davon sollten sich Besucher nicht abschrecken lassen – nirgends sonst findet sich ein so klarer Sternenhimmel wie in der Wüste. Wenn sie zum Beispiel gerade im Valle de la Luna unterwegs sind, bietet es sich an, einfach zu bleiben, bis die Nacht hereinbricht.