Seit dem Jahr 1998 wird der internationale Flughafen Mostar (OMO) durch den zivilen Luftverkehr bedient. Aktuell bedienen mehrere verschiedene Fluggesellschaften den Landeplatz mit saisonellen Charterflügen. Nach dem Bau des Flughafens im Jahr 1930 diente dieser lange Zeit der jugoslawischen Volksarmee, bevor im Zuge der Olympischen Winterspiele im Jahr 1984 die Notwendigkeit eines weiteren internationalen Umschlagplatzes neben Sarajevo bewusst wurde. Dank Autovermietung am Flughafen erreichen Urlauber die historische Brückenstadt Mostar mit dem Mietwagen innerhalb weniger Minuten.
Paddeltouren und Wanderwege warten bei einem Ausflug in die malerische Natur der Region Herzegowina. Umgeben von einer beeindruckenden Bergkulisse entspringt etwa zwölf Kilometer südwestlich von Mostar in dem niedlichen Örtchen Blagaj die kristallklare Quelle des Flusses Buna. Mit einem Boot durchqueren Neugierige die Höhlenwelt, bevor eine steile Wanderung zur einstigen spätmittelalterlichen Residenz und Festung des Herzogs Stjepan Vukčić Kosača beginnt.
Da es im Hochsommer im Talkessel rund um Mostar überraschend heiß werden kann, bieten die malerischen Kravica Wasserfälle im äußersten Süden der Herzegowina eine eiskalte Erfrischung für die ganze Familie. Nach nur 40 Kilometern mit dem Leihwagen gen kroatischer Grenze und Adria bannen sich Ankömmlinge einen Weg durch den tropischen Wald und fühlen sich beim Anblick der prasselnden Wasserfälle fern von Europa. Wer sich traut, wagt einen Sprung von den über 20 Meter hohen Klippen in das erfrischende Flusswasser des Trebižat.
Mit dem Mietwagen folgen Historienfreunde dem Neretva Fluss, welcher sich durch das Dinarische Gebirge bis in den Süden des Landes schlängelt. Einst als ein strategischer Schlüsselpunkt im Land bekannt, gibt es in Počitelj noch immer allerhand historische Überbleibsel zu bewundern. Das Herz der Zitadellen-Stadt ist die Künstlerkolonie im osmanischen Gavrenkapetanović-Haus, der Kunstgeschichtsinteressierte unbedingt einen Besuch abstatten sollten.