Alice Springs gilt als Tor zum Outback und zum Red Center Australiens, einem gut eine Millionen Quadratkilometer großem Wüstengebiet mit rotem Sand in der Mitte des Kontinents. Sowohl Tagesausflüge, als auch mehrtägige Touren können Reisende von hier aus in die Weiten und Gebirgskette der Umgebung unternehmen. Sehr beliebt ist ein Besuch des Uluru südwestlich von Alice Springs. Der 350 Meter hohe, leuchtend rote Inselberg gilt dem Aborigine-Stamm der Anangu als heilig, darf aber von Touristen betreten und erklommen werden.
Wenige Kilometer westlich von Alice Springs können sich Reisende im Alice Springs Desert Park über die örtliche Tierwelt informieren. Neben Kängurus und Emus leben hier auch Exemplare des aufgrund seines unverwechselbaren Schuppenkleids beliebten Dornteufels und weitere Beuteltierarten, darunter der Kaninchennasenbeutler. Der Park ist über den Highway 87 und den von dort abzweigenden Larapinta Drive mit einem Mietwagen leicht zu erreichen.
Zu den weiteren besonders sehenswerten Attraktionen um Alice Springs gehören auch Karlu Karlu und der Kings Canyon. Karlu Karlu ist ein Gebiet mit einigen tausend Granitmurmeln unterschiedlicher Größe. Aufgrund ihrer roten Farbe nennen die Australier sie auch „Devil’s Marbles“, Murmeln des Teufels. Der Kings Canyon im Watarrka-Nationalpark bietet dagegen aufgrund seiner geologischen Beschaffenheit die einmalige Gelegenheit, mitten in der Wüste einen intakten immergrünen Wald zu betreten.