Plane deinen Roadtrip durch Schweden mit CHECK24
Landschaften wie aus einem Bilderbuch entsprungen – das ist Schweden. Erkunde die Heimat von Pippi Langstrumpf mit dem Mietwagen und fahr vorbei an roten Holzhäusern, kristallklaren Seen und mystischen Wäldern. Naturphänomene wie die winterlichen Polarlichter oder die Sommersonnenwende machen Schweden zu einem besonderen Ziel. Ob Rundreise durch das verschneite Lappland oder Badespaß im Sommer beim Roadtrip entlang der Küste, Schweden ist zu jeder Jahreszeit eine Reise wert. Bei CHECK24 findest du die schönsten Strecken, die günstigsten Angebote und hilfreiche Länderinformationen.
Tipps für deinen Schweden Roadtrip
Beste Roadtrip-Zeit
Schweden ist zu jeder Jahreszeit ein wunderbares Roadtrip-Ziel. Im Sommer, während der Hauptsaison und wärmsten Zeit des Jahres, ist es vor allem in Mittel- und Nordschweden besonders trocken. Im Winter können, wenn die Tage kürzer sind, die Nordlichter betrachtet werden.
Wichtige Dokumente
Da Schweden Teil des Schengen-Raums ist, brauchen Einreisende aus der EU lediglich einen gültigen Pass oder Personalausweis. Für einen Schweden-Roadtrip wird kein separater Internationaler Führerschein benötigt – der deutsche Führerschein ist ausreichend.
Gängige Mietbedingungen
In der Regel erlauben Autovermietungen eine Überfahrt nach Dänemark, Norwegen und Finnland. Während ein Mietwagen in Schweden bereits ab 18 Jahren gefahren und gemietet werden darf, gelten in den Nachbarländern andere Mindestalter.
Sicherheit
Abseits der Touristenhotspots und Großstädte ist Schweden ein relativ sicheres Reiseland. An vielen Stellen in der Natur sind Reisende oftmals ganz allein. Dennoch sollten Autos natürlich nie offen stehen- oder Wertsachen zurückgelassen werden.
Campen & Übernachten
In Schweden gilt das Jedermannsrecht. Fast überall ist Campen oder Wandern erlaubt, solange einige Regeln beachtet werden. Während der Hochsaison sind viele Unterkünfte an der Küste schnell ausgebucht. Im Landesinneren können dagegen Hotels relativ spontan gebucht werden.
Unterwegs auf der Straße
Im Süden Schwedens gibt es genug Tankstellen. Je weiter gen Norden die Reise geht, desto geringer wird nicht nur die Zahl der Einwohnerinnen und Einwohner, sondern auch die der Tankstellen. Die Straßen sind in einem sehr guten Zustand und in der Regel herrscht nur geringer Verkehr.
Kosten & Preise
Im direkten Vergleich zu Deutschland ist Schweden etwas teurer, das gilt nicht nur für den Einkauf von Lebensmitteln, sondern auch für die Kraftstoffkosten. Durch gute Planung lässt sich allerdings gutes Geld sparen.
Verkehrsregeln
Fahren mit Abblendlicht ist auch am Tag Pflicht. Die Höchstgeschwindigkeit in Ortschaften liegt bei 50 Kilometern pro Stunde, auf Autobahnen bei 110. In Stockholm und Göteborg sowie auf einigen Brücken wird Maut verlangt. Weitere Informationen findet ihr im Länderführer Schweden.
Lass dich inspirieren - Routen für Schweden Roadtrips
Rundreise zu den schönsten Seen Schwedens
Südschweden vereint Natur, Idylle und Kultur. Neben der wunderschönen Ostseelandschaft und traumhaften Seen kannst du auf diesem Roadtrip auch das Flair der beiden größten Städte Schwedens – Stockholm und Göteborg – erleben.
- Länge der Strecke: 1.054 Kilometer
- Geschätzte Fahrzeit: ca. 13h
- Start der Route: Stockholm
- Anzahl Stopps: 8
Route anzeigen
Rote Holzhäuser, magische Wälder und kristallklare Gewässer – in Schweden sieht alles aus wie in einem Bilderbuch. Die malerischen Naturlandschaften wecken die Sehnsüchte von Wanderfans, Ruhesuchenden und Familien. Mit mehr als 96.000 Seen ist Schweden außerdem ein Paradies für Badeurlauberinnen und -urlauber, Kanuteninnen und Kanuten sowie Anglerinnen und Angler. Unser Roadtrip führt dich an den schönsten Seen im Zentrum des Landes vorbei und lässt auch kulturreiche Städte wie Göteborg nicht außen vor. Mit genügend Zimtschnecken im Gepäck startet die Tour direkt in der Hauptstadt Stockholm.
Ausgangspunkt der Reise ist die geschichtsträchtige Hauptstadt Stockholm, in die sich jeder Urlauber und jede Urlauberin auf den ersten Blick verliebt. Die unzähligen Wasserstraßen und Kanäle geben ihr auch den Spitznamen „Venedig des Nordens“. Hier gibt es neben der mittelalterlichen Altstadt und prunkvollen Sehenswürdigkeiten auch eine große Vielfalt an Museen zu entdecken. Die Themen reichen dabei vom berühmten Segelschiff „Vasa“ über die schwedische Popgruppe ABBA bis hin zur Kultur der Wikinger. Liebhaberinnen und Liebhaber von Secondhand-Läden und gemütlichen Coffeeshops sind im Szene-Viertel Södermalm bestens aufgehoben. Um Stockholm in all seinen Facetten zu erleben, solltet ihr mindestens zwei Nächte für den Aufenthalt einplanen. Wenn ihr am internationalen Flughafen Stockholm-Arlanda (ARN) ankommt, könnt ihr euren Mietwagen direkt dort ausleihen. Die Fahrt über die Autobahn E4 in das Stadtzentrum von Stockholm dauert etwas über eine halbe Stunde.
Nach aufregenden Tagen in Stockholm geht es mit dem Mietwagen vorbei an dichten Wäldern zur nächsten Station Nyköping. Verlasst dafür die Hauptstadt über die Route 75, durch den Söderledstunneln hindurch und nehmt bei Johanneshov die Auffahrt auf die E20. Bei Södertälje geht die Autobahn über in die E4. Nach etwa einer Stunde erreicht ihr die Ausfahrt Richtung Nyköping. Die charmante Residenzstadt von Sörmland an der Ostseeküste gehört zu den ältesten Siedlungen Schwedens. Auf halber Strecke zwischen Stockholm und dem Vätternsee gelegen, ist Nyköping der ideale Zwischenstopp, um sich bei einem Bummel durch die gemütliche Innenstadt die Beine zu vertreten und sich in einem der zahlreichen Restaurants und Cafés zu stärken. Sehenswert sind außerdem das alte Rathaus von 1723 mit seiner weiß-gelben Fassade und dem roten Dach sowie der lebhafte Hafen, an dem Yachten und Ausflugsschiffe anlegen. Wer etwas mehr Zeit mitbringt, sollte unbedingt das Naturreservat Stendörren besuchen, das sich etwa 30 Minuten nördlich befindet. In der typisch schwedischen Landschaft an der Ostsee mit idyllischen Wäldern, roten Häusern und Schäreninseln wurden zahlreiche Szenen der beliebten Inga-Lindström-Filme gedreht.
Nun geht es endlich weiter zum Vätternsee. Erste Station ist die Hauptstadt des Götakanals Motala am Nordostufer des Vättern. Fahrt mit eurem Mietwagen auf die E22 Richtung Westen und folgt anschließend der E4 rund 42 Kilometer bis nach Linköping. Danach nehmt die Auffahrt auf die Route 34 und folgt der Beschilderung bis Motala. Am Vättern und Motalaström gelegen sowie vom Götakanal durchzogen, ist Motala eine besonders wasserreiche Stadt. Ihr solltet das unbedingt ausnutzen und eine Boots- oder Kanutour unternehmen. Wer seine Reise in den Sommermonaten unternimmt, kann am Varamo-Bad die Seele baumeln lassen und entspannt baden gehen. Mit fünf Kilometern Sandstrand ist er Nordeuropas längster Binnenseestrand. Bekannt ist Motala vor allem durch seine Industrievergangenheit: In der Mitte des 19. Jahrhundert stellte die weltbekannte Fabrik „Motala Verkstad“ Dampfmaschinen her und gehörte zu den größten Industrieunternehmen Schwedens. In der Industrielandschaft „Gamla Motala Verkstad“ und im Motala Motor Museum könnt ihr euch in diese Zeit zurückversetzen lassen.
Vom nördlichen Teil des Vätternsees geht es als nächstes zur Südspitze. Dort befindet sich Jönköping, eine Stadt voller Kultur in der romantischen Idylle der Provinz Småland. Von Motala aus fahrt ihr rund 23 Kilometer auf der Route 50 und nehmt dann die Ausfahrt E4 Richtung Helsingborg. Die etwa einstündige Strecke führt direkt an der Ostküste des Vätterns entlang und bietet während der gesamten Fahrt eine einzigartige Kulisse – Roadtrip-Feeling garantiert! In Jönköping angekommen, lohnt sich ein Bummel durch das Zentrum, das von Wasser umgeben ist. In den gemütlichen Straßen sowie am Hafen finden sich unzählige Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten. Nostalgiefans sollten unbedingt das weltweit einzige Zündholzmuseum besuchen – in Jönköping wurden die Streichhölzer schließlich erfunden! Sehenswert ist außerdem das Kulturviertel rundherum. Das Industriegelände mit seinen schönen Backsteingebäuden beherbergt unter anderem das Radiomuseum und zahlreiche Shops und Cafés. Wer Entspannung sucht, findet diese im weitläufigen Stadtpark westlich des Zentrums. Von Wäldern und Natur umgeben gibt es hier ein Vogelmuseum, einen Aussichtspunkt sowie ein Freilichtmuseum mit alten Gebäuden aus verschiedenen Teilen Smålands.
Das nächste Ziel auf der Rundreise ist die wunderschöne Hafenstadt Göteborg. Sie liegt an der Westküste Schwedens, etwa 144 Kilometer von Jönköping entfernt. Die Anreise ist ganz einfach: Fahrt auf die Route 40 in westlicher Richtung, nach etwa eineinhalb Stunden ist die zweitgrößte Stadt des Landes auch schon erreicht. Mit knapp einer halben Million Einwohnerninnen und Einwohnern ist Göteborg trotzdem überschaubar und bietet jede Menge Sehenswürdigkeiten. Plant mindestens zwei Tage ein, um kein Highlight zu verpassen! Einen guten Überblick über Göteborg bekomm ihr bei einer Bootsrundfahrt durch die zahlreichen Kanäle der Stadt. Bei kleinem und großem Hunger lohnt sich ein Abstecher in die Saluhallen. In der großen Markthalle am Kungstorget im Zentrum könnt ihr lokale und internationale Spezialitäten kosten, wie zum Beipsiel die traditionellen Rentiergerichte. Am Nachmittag gehört eine schwedische Fika („Kaffeepause“) zum Pflichtprogramm, zum Beispiel im Trendviertel Haga. Hier solltet ihr auf jeden Fall das Café Husaren besuchen, in der die wohl größten Zimtschnecken der Welt gebacken werden. Ein besonderes Naturhighlight ist der Göteborger Schärengarten. Die rund 15 autofreien Inseln sind bequem per Fähre oder Straßenbahn erreichbar und bieten Ruhe und Entspannung.
Einen Kontrast zur Großstadtatmosphäre bietet die ländliche Kleinstadt Lidköping, direkt an der Bucht Kinneviken am Südufer des Vänersees. Der größte See Schwedens wird mit seinen rund 2.000 Kilometern Küstenlinie auch „Binnenmeer“ genannt. Auf der 130 Kilometer langen Route, die Richtung Nordosten führt, kommt ihr am Mjörn vorbei - einem kleineren, aber mindestens genauso schönen See. Hier solltet ihr auf jeden Fall eine Picknickpause einlegen. Wenn ihr Angelruten im Gepäck habt, ist hier außerdem der richtige Ort für einen Fischfang, denn der Mjörn ist vor allem durch seinen Artenreichtum bekannt. Neben Baden im Vänern und ausgedehnten Rad- und Wandertouren gibt es noch viele weitere Aktivitäten in und um Lidköping. Bekannt wurde die Stadt durch ihr Porzellan von Rörstrand. Die zweitälteste Porzellanfabrik Europas ist mittlerweile stillgelegt, auf dem Gelände befindet sich aber heute ein Museum mit Café, Designshop und Keramikschule. Hier könnt ihr die schwedische Porzellangeschichte hautnah erleben. Eine ganz besondere Sehenswürdigkeit liegt am Ufer des Vänern auf der Insel Kållandsö. Das Schloss Lackö ist ein märchenhaftes weißes Barockschloss, das, umgeben von kristallklarem Wasser, ein einzigartiges Motiv abgibt. Bei Opernkonzerten, Schlossführungen oder Mitsommerfesten lassen sich kleine und große Besucherinnen und Besucher verzaubern.
Hügelige Landschaften, idyllische Naturseen und wilder Urwald – Liebhaberinnen und Liebhaber von Flora und Fauna werden sich im Nationalpark Tiveden besonders wohl und geerdet fühlen. Zwischen Vänern und Vättern gelegen ist er der perfekte Zwischenstopp auf unserer Route. Von Lidköping erreicht ihr den Haupteingang in der Mitte des Parks über die E20 bis nach Finnerödja, von dort aus folgt den Schildern nach Tived. Am Parkplatz starten mehrere Wanderwege wie zum Beispiel der Rundwanderweg zur Trollkyrka, einem großen Felsen im Herzen des Parks. Von diesem aus könnt ihr eine wunderschöne Aussicht über den Tiveden genießen und bei einer Verschnaufpause die frische Waldluft einatmen. Allgemein ist die Landschaft geprägt von mystischen Felsen – die bis zu zehn Meter hohen Brocken mit ihren spektakulären Formationen sind Zeugen der letzten Eiszeit.
Die Rundreise neigt sich langsam dem Ende zu, kurz vor Stockholm gibt es aber noch einen weiteren See zu entdecken. Der Mälaren ist etwa doppelt so groß wie der Bodensee und der drittgrößte in Schweden. Dort liegt die charmante Kleinstadt Mariefred, die ihr nach etwa zweieinhalb Stunden Autofahrt über die E20 über Örebro erreicht. Beim Spazieren durch die Gassen von Mariefred entdeckt ihr gemütliche Cafés, Läden und Galerien. Ein unvergessliches Erlebnis ist auch ein Ausflug mit einem der alten Dampferboote auf dem Mälaren. Am Ufer des Sees steht wie aus einem Bilderbuch das Schloss Gripsholm mit seinen runden Renaissance-Türmen, das 1537 erbaut wurde. Im Inneren befindet sich die staatliche Portraitsammlung mit über 4.500 Portraits berühmter Schwedeninnen und Schweden vom späten 15. Jahrhundert bis heute. Selbst ein Portrait des Ikea-Gründers Ingvar Kamprad können Gäste hier finden!
Mit dem Mietwagen die Magie Nordschwedens entdecken
Entdecke die beeindruckende Landschaft Nordschwedens mit ihren magischen Wäldern und wunderschönen Seen. Ob Übernachtung im Eishotel, Polarlichter oder Rentier-Safari in Lappland – an spannenden Erlebnissen mangelt es im hohen Norden nicht.
- Länge der Strecke: 1.400 Kilometer
- Geschätzte Fahrzeit: ca. 17 h
- Start der Route: Umeå
- Anzahl Stopps: 8
Route anzeigen
Egal, ob im Sommer oder Winter – eine Reise durch Nordschweden steckt voller Naturphänomene, die zu den verschiedenen Jahreszeiten ihre ganz eigene Magie versprühen. Von Polarlichtern in den dunkelsten Monaten bis zu einer nie untergehenden Sonne im milden Sommer findet ihr eine große Bandbreite an Naturspektakeln. Erkundet Schwedisch Lappland mit dem Mietwagen und begebt euch auf Entdeckungsreise durch zerklüftete Landschaften, charmante Kleinstädtchen und die faszinierende Welt der Saminnen und Samen, die das indigene Volk Lapplands darstellen. Mit unseren Routentipps bringen wir euch an die schönsten Orte Nordschwedens, hinein in die traumhafte Gebirgs- und Seenlandschaft, vorbei am nördlichen Polarkreis bis an die strahlend blaue Küste der Riviera des Nordens.
Unser Rodatrip durch die Faszination Nordschweden startet für euch am Flughafen Umeå. Folgt von hier der E12 in das Zentrum von Europas Kulturhauptstadt 2014. Mit einer rasant wachsenden Einwohnerzahl ist Umeå die größte Stadt Nordschwedens und wird deshalb auch gerne als die Hauptstadt des Nordens betitelt. Schnell werden dir tausende Birken ins Auge fallen, die nach einem Großbrand Ende des 19. Jahrhunderts im gesamten Stadtgebiet gepflanzt wurden und Umeå einen einzigartigen Look verleihen. Durch die „Stadt der Birken“ schlängelt sich der Fluss Umeälven, der nur wenige Kilometer abseits des Zentrums in den Bottnischen Meerbusen mündet. Erkundet das idyllische Tal des Umeälven zu Fuß oder mit dem Fahrrad – der Wander- und Radweg Ume Älvdal führt euch dafür durch die einzigartige Schönheit einer malerischen Landschaft. Nun ist es an der Zeit, das städtische Zentrum Nordschwedens hinter euch zu lassen und in die Faszination Schwedisch Lapplands einzutauchen. Folgt dafür der E12 in Richtung Norden, bis ihr den nächsten Halt der Rundreise, Lycksele, erreicht.
Knapp 130 Kilometer landeinwärts von Umeå, immer entlang des Flusses Umeälven, geht es auf der zweiten Station unserers Roadtrips in die älteste Stadt Lapplands. Hier wird auch heute noch die traditionelle samische Kultur gelebt. Nicht nur das alte Marktzentrum „Gammelplatsen“, welches heutzutage ein Freilichtmuseum ist, erinnert an damals, ein alljährlich im März stattfindender Markt lockt die samische Bevölkerung ebenfalls in traditioneller Tracht in die 8.500 Einwohnerinnen und Einwohner zählende Gemeinde. Neben einem reichlich traditionellen Ambiente findet ihr in Lycksele den nördlichsten Tierpark Europas. Über 25 verschiedene skandinavische Tierarten sind hier zu Hause – von Polarfüchsen über Elche, diverse Rentierarten und Bären bis hin zu Luchsen. Ab Dezember verwandelt sich der Zoo in ein märchenhaftes Winterparadies, in dem besonders Rentiere ihre Freude finden. Lycksele ist zudem der Startpunkt in ein traumhaftes Wintersportparadies. Im Skigebiet Bocksliden bieten verschiedene Skipisten sowohl Anfängerinnen und Anfängern als auch fortgeschrittenen Ski- und Snowboardfahrerinnen und -fahrern genügend Platz zum Hinunterdüsen. Die erste spannende Elchsafari erwartet euch hingegen auf dem nächsten Stopp in Arvidsjaur.
Wellness, Wintersport und eine tiefsitzende Tradition: Etwa 150 Kilometer von Lycksele entfernt, erwartet euch das Städtchen Arvidsjaur. Folgt dafür zunächst der Route 365 bis an ihr Ende. Nach links abgebogen, führt sie schließlich die E95 in den Ort. Arvidsjaur gilt nicht umsonst als ein beliebtes Reiseziel in Nordschweden: Sowohl in den Sommer- als auch Wintermonaten finden sich hier zahlreiche Aktivitäten, die euch in die Faszination der Region eintauchen lassen. Von Schneeschuh-Wanderungen und Hundeschlittenfahrten im Winter bis zu nächtlichen Bootsfahrten und Elchsafaris im Frühjahr lernt ihr die Idylle Schwedisch Lapplands von ihrer schönsten Seite kennen. Ebenso wie Lycksele prägt die tiefe Tradition der Saminnen und Samen die Gemeinde der Provinz Norrbotten Iän: Die Lappstaden, zu Deutsch Samenstadt, besteht aus knapp 80 gut erhaltenen Holzhäusern aus dem 17. Jahrhundert und ist noch heute alljährlicher Treffpunkt für den „Großen Versammlungstag“ des samischen Volkes.
Knapp eine Autostunde von Arvidsjaur entfernt, führt euch die Route 95 an den nördlichen Polarkreis. Hier erstreckt sich inmitten einer glanzvollen Seenlandschaft das beschauliche Örtchen Arjeplog in Schwedens ungestümer Wildnis. Arjeplog ist im Winter vor allem aufgrund seiner vielzähligen Autotests bekannt, wenn die zugefrorenen Seen eine erstklassige Teststrecke für die neuesten Innovationen der Automobilbranche bieten. Begebt euch selbst aufs Glatteis und erprobt in der 4Move Ice Driving School eure Fahrkünste auf Eis und Schnee. Abseits der heizenden Autos bietet Arjeplog nicht nur im Winter eine vielseitige Landschaft, die voller Abenteuer für Groß und Klein steckt: Egal ob Angeln, Wandern oder Skifahren – die umliegende Seen- und Gebirgslandschaft eignet sich hervorragend für all diese Freizeitaktivitäten. Fahrt dafür zum 15 Kilometer nördlich gelegenen Berg Galtispuoda oder wandert durch die schroffe Wildnis des 40 Kilometer entfernten Nationalparks Pieljekaise. Auch Arjeplog selbst bietet ein funkelndes Highlight für Schlechtwettertage: Das Silbermuseum mit der größten Sammlung an samischem Silberhandwerk.
Den nördlichen Polarkreis überschritten, geht es nun immer tiefer in die Weiten Schwedisch Lapplands hinein. Ihr befindet euch nun in Lapplands Kulturhauptstadt Jokkmokk, in der ihr durch eine Vielzahl an Ateliers schlendern und die Ausstellungen von schwedischen Künstlerinnen und Künstlern bestaunen könnt. Aber auch das Draußen bietet euch magische Moorlandschaften, verwunschene Wälder und geheimnisvolle Schluchten. All das findet ihr im Nationalpark Muddus, der sich nördlich von Jokkmokk befindet. Besonders sehenswert sind der Wasserfall Muddusagahtjaldak und der Berg Oarjemus Stubbá, die Muddus als Teil des Welterbes Laponia seine Einzigartigkeit in einer faszinierenden Kulturlandschaft verleihen. Wenn schließlich die Wintersaison eröffnet ist, strömen zahlreiche Besucherinnen und Besucher zum alljährlich stattfindenden Wintermarkt Jokkmokks. Unter all den Waren, die Saminnen und Samen aus ganz Lappland ausstellen, findet sich mit Sicherheit das eine oder andere Urlaubsmitbringsel. Die besten Chancen, Lapplands zauberhafte Polarlichter zu entdecken, habt ihr auf der nächsten und somit auch nördlichsten Station eures Schweden-Roadtrips – Jukkasjärvi.
Ihr wolltet schon immer in einem der berühmten Eishotels übernachten, euch dabei von der Magie des Winters umhüllen lassen und mit etwas Glück das Phänomen der Polarlichter miterleben? Das ist auf der nördlichsten Station eurer Rundreise durch Nordschweden möglich. Folgt dafür zunächst der E45 Richtung Norden, vorbei am Lapland Airport, bis die E45 in die E10 überläuft. Genau voraussagen lassen sich Polarlichter, die auf der nördlichen Erdhalbkugel auch Aurora borealis genannt werden, nicht. Von September bis April habt ihr aber die besten Chancen, die magischen Lichter am tiefschwarzen Nachthimmel zu erblicken. Fast schon mystisch bewegen sie sich dabei in grün, blau und lila schimmernden Farben über die schneebedeckte Winterlandschaft hinweg. Ein Phänomen, von Menschenhand geschaffen, erwartet euch wiederum im weltberühmten Icehotel. Dieses ist nicht nur bei einer Übernachtung, sondern ebenso auf einem Tagesausflug sehenswert. Da viele Gäste nur für eine Nacht das Angebot der Betten auf Eis in Anspruch nehmen, lassen sich tagsüber viele der Hotelzimmer mit ihren individuellen Eisskulpturen besichtigen. Abends erwartet euch ein wärmender Whisky an der Eisbar, welcher, ganz im Stil des Hotels, in Eisbechern serviert wird.
Aus den Tiefen der lappländischen Idylle, geht es nun entlang der E10 in Richtung Bottnischer Meerbusen. Hier erwartet euch die charmante Küstenstadt Luleå. Im Sommer ein märchenhafter Ort, um die nicht enden wollenden, weißen Nächte in vollen Zügen zu genießen, im Winter ein Traum aus Eis und Schnee, der im malerischen Kontrast zu den urigen, schwedischen Holzhäusern steht. Das Highlight Luleås ist dessen Zentrum Gammelstad. Dort reiht sich Holzhaus an Holzhaus und verleiht dem Städtchen damit schwedisches Flair wie aus dem Bilderbuch. Schlendert entlang der Gassen und nehmt euch genug Zeit, die Ruhe und das friedvolle Ambiente auf euch wirken zu lassen. Und das nicht nur zu Land – Wagemutige baden im erfrischend kühlen Wasser oder erkunden das Schärengebiet bei einer Bootstour. Treffpunkt in den Wintermonaten ist die zwölf Kilometer lange Natureus-Piste im Hafenbecken, die Einwohnerinnen und Einwohner genau wie Reisende zum Schlittschuhlaufen anlockt. Wenn ihr von der Küste Nordschwedens noch nicht genug habt, dürfte euch die nächste Station besonders erfreuen, für die es entlang der traumhaften Küste in das Städtchen Piteå geht.
Bevor es mit dem Mietwagen zurück nach Umeå geht, erwartet euch in Piteå ein beliebter Urlaubsort an der selbsternannten Riviera des Nordens. Um nach Piteå zu gelangen, folgt der E4 weitere 55 Kilometer entlang der Küste in Richtung Süden. In dem Küstenstädtchen, wo wunderschöne Sandstrände in das tiefblaue Wasser der Ostsee übergehen, finden sich vor allem in den Sommermonaten viele Urlauberinnen und Urlauber ein, die milde Sommertage am Strand zu schätzen wissen. Diese gibt es in Piteå zur Genüge, ganz besonders familien- als auch FKK-freundlich ist das Pite Havsbad, welches sich durch feinen Sand und Ostsee-typische Dünen auszeichnet und sogar Grillplätze für gemütliche Sommerabende bietet. Im Winter locken wiederum spannende Eisbrecher-Safaris und Hundeschlittenfahrten Besucherinnen und Besucher in die Kleinstadt. Legt auf den 213 Kilometern in Richtung Flughafen Umeå einen kleinen Zwischenstopp in dem Städtchen Skellefteå ein. Dessen Promenade bietet sich ideal für einen ausklingenden Spaziergang entlang des Flusses Skellefteälven an.
Diese Strecken solltet ihr auf keinen Fall verpassen
Die Polarlichtstraße folgt dem Fluss Torne von Haparanda bis Karesuando. Entlang der Stromschnellen und kleinen Orte könnt ihr in den Wintermonaten Nordlichter sehen. Ein Abstecher zum Luppioberg lohnt sich.
Berge und Täler wechseln sich auf der Hohen-Küsten-Schleife ebenso ab wie malerische Fischerdörfer und einsame Ostseestrände. Ziel ist die Hochküstenbrücke, sie ist das zweithöchste Bauwerk Schwedens.
Die Strecke von Umeå bis Storjola verbindet Kunst und Natur. Von der Küste bis in die Berge werden sieben Flüsse überquert. Zwölf Open-Air Kunstwerke, darunter die Spiegelglas-Kirche, können entdeckt werden.
Die Küstenstraße E22 führt entlang der Ostküste Schwedens von Blekinge über Småland bis nach Östergötland. Traumhafte Aussichten auf die Ostsee und die einzigartigen Schären sind dabei garantiert.
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