Fast schon obligatorisch bei einer Reise nach Killarney ist eine Rundfahrt auf dem Ring of Kerry. Die 180 Kilometer lange Küstenstraße verläuft überwiegend auf der N70 und führt durch die Stadt hindurch. Neben dem wunderschönen Panorama gibt es viele Sehenswürdigkeiten wie das Staigue Fort, eine Verteidigungsanlage aus vorchristlicher Zeit, zu bewundern. Es lohnt sich aber auch die Wege abseits des Ring of Kerry zu erkunden. Eine gute Möglichkeit hierfür sind die Kerry Cliffs – eine Steilküste, die den berühmten Cliffs of Moher in nichts nachsteht. Einfach von der N70 auf die R565 abfahren und schon nach wenigen Minuten können Reisende einen weiten Blick auf den Atlantik genießen.
Noch ein Geheimtipp – und eine echte Alternative zum teils stark frequentierten Ring of Kerry – ist der Ring of Beara. Diese Rundfahrt auf der gleichnamigen Halbinsel startet kurz hinter Kenmare und ist von Killarney aus mit dem Mietwagen über die N71 zu erreichen. Auf 140 Kilometern warten hinter jeder Kurve, von denen es nicht wenige gibt, immer wieder neue Küstenlandschaften. Lacharoo, an der Westspitze der Halbinsel, ist der perfekte Ort für einen Zwischenstopp. Nicht nur wegen der für Irland typischen grünen Klippen, die frei begangen werden dürfen, sondern auch wegen der Seilbahn, die über den Atlantik zwischen dem Festland und der Insel Dursey Island verkehrt. Autofahrer sollten für die Rundfahrt ruhig einen kompletten Tag einplanen.
Für Reisende mit einem Mietwagen ist zudem die Halbinsel Dingle eine gute Empfehlung. Hier liegt mit dem Inch Beach nicht nur einer der schönsten Strände Kerrys. Die vielen Küstenorte entlang der R561 und N86 scheinen mit ihren Fischerhäfen auch in der Zeit stehen geblieben zu sein. Familien mit Kindern sollten dem Aquarium in Dingle einen Besuch abstatten. Direkt am Hafen gelegen, gibt es hier viele Meeresbewohner und Reptilien zu bewundern. Hartgesottene können sich auch für eine Whale Watching Tour in der Dingle Bay anmelden um Robben, Wale und Delfine in ihrer natürlichen Umgebung zu bewundern. Boote fahren zum Beispiel von der kleinen Hafenstadt Ventry aus.