Als grandios und atemberaubend, als vielfältig und vor allem artenreich lässt sich die Natur Costa Ricas beschreiben. Sie ist auch einer der Hauptgründe für die zahlreichen Besucher aus aller Welt, die jedes Jahr in das kleine mittelamerikanische Land reisen. Von San José aus gelangen Interessierte mit einem Mietwagen in den dichten, urzeitlich anmutenden Regenwald bei Monteverde. Etwa zweieinhalb Stunden dauert die Fahrt, ein Allradwagen ist von Vorteil, da sich die Straßen meist noch in einem eher ausbaufähigen Zustand befinden. Der idyllische Ort Santa Elena ist ein guter Ausgangspunkt, um die faszinierende Flora und Fauna kennenzulernen.
Interessant und höchst spektakulär ist auch der Vulkan Arenal. Die Anreise von drei Stunden lohnt sich aber auf jeden Fall. Der Vulkan ist seit 1968 wieder aktiv und zählt inzwischen zu den aktivsten Vulkanen der Erde. Besonders nachts sollten Besucher eine der vielen Beobachtungsstationen aufsuchen, um sich dieses atemberaubende Naturschauspiel nicht entgehen zu lassen. Im nebenliegenden Nationalpark führt ein System verschiedener Hängebrücken durch das Gebiet und vereint somit hautnahes Naturerlebnis und luftigen Spaß miteinander. Das kleine Dorf Sarchi im Nordwesten von San José gilt als Heimat der bunt bemalten Ochsenkarren, die fast schon ein Symbol Costa Ricas geworden sind. Vor der Kirche können Urlauber einen besonders großen und prächtig bemalten Ochsenkarren bestaunen. Sarchi ist über die Straße 27 mit einem Leihwagen innerhalb von 50 Minuten zu erreichen.