Nicht nur wegen der unbeschreiblich langen Panamericana-Straße, die Temuco mit vielen anderen Städten Chiles verbindet, sondern auch die sagenhafte Natur in der Umgebung laden zu ausgedehnten Ausflügen ein. Absolutes Must-See ist der Nationalpark Conguillío: Rund 60.000 Hektar Naturschutzgebiet bieten die perfekte Kulisse für Picknicks, Wanderungen und Mountainbike-Touren. 90 Kilometer fahren Besucher mit dem Mietwagen über die S-11 in Richtung Osten. Diese Straße führt direkt zum Parkeingang.
Mietwagen-Fahrer sollten bei der Wahl des Fahrzeuges berücksichtigen, dass keine Straße dort asphaltiert ist und manche Wege sehr engen Schotterpisten gleichen. Highlight des Parks ist der zentral gelegene Laguna Conguillío-See, an dem auch ein gemütlicher Campingplatz gelegen ist. Fahren Besucher die Straße weiter, kommen sie irgendwann auf die S-61, die über Süden wieder nach Temuco führt. Da es keine öffentlichen Verkehrsmittel auf dieser Strecke gibt, ist der Mietwagen der perfekte Wegbegleiter.
Auch das Gebiet im Westen der Stadt ist sehenswert. Zwischen der Küste und Temuco öffnen viele Ortschaften wie Nueva Imperial oder Chol Chol Interessierten ihre Tore, um die ursprüngliche Kultur und Architektur der indigenen Bevölkerung anzuschauen. Am Pazifik erwartet Reisende dann der Budi-See: Schwarzhalsschwäne und andere exotische Wasservögel leben im und am See, der allemal eine Reise wert ist. Bootstouren werden ebenfalls angeboten.