Wer sich zunächst einen Überblick über Hobart und die Umgebung verschaffen möchte oder ein stadtnahes Gebiet zum Wandern inmitten der fabelhaften Natur sucht, fährt mit dem Mietwagen zum gut 20 Kilometer vom Zentrum entfernt gelegenen Mount Wellington. Den gut halbtägigen Weg zum Gipfel erklimmen Bergsteiger auf dem Pipeline Track durch bewaldete Schluchten, vorbei am Octopus Tree und den Wellington Falls. Oben angekommen, verzaubert der atemberaubende Blick in die Tiefe über Hobart, Bruny Island, South Arm und die gesamte Halbinsel. Mit etwas Glück reicht die Sicht bis nach Bruny Island. Abgesehen von ihrer herrlichen Landschaft lockt die Insel, die Autofahrer bequem mit der Fähre erreichen können, mit einer Vielzahl an Köstlichkeiten und Weinen aus eigenem Anbau.
Einer der wärmsten und trockensten Plätze Tasmaniens ist die Freycinet-Halbinsel 200 Kilometer nördlich von Hobart. Umspült vom kristallklaren Wasser der Great Oyster Bay und der rauen Tasmanischen See genießen Besucher dieses Nationalparks besonders den Anblick der perfekt runden Wineglass Bay mit strahlend weißem Sandstrand, hinter dem sich die Hazards, drei rosa-violette Granitfelsen, erheben. Zudem ist die Gegend ein Dorado für Wanderer, Kletterer und auch Tierfreunde: Hier leben Weißbauch-Seeadlern, Wallabys, Wombats und einige Exemplare des berühmten Tasmanischen Teufels.