Das Umland der argentinischen Hauptstadt ist von großer Weite und geringer Bevölkerungsdichte geprägt. Hier treiben noch heute die Gauchos, wie die Cowboys in Südamerika genannt werden, ihre Rinderherden über die Weiden und bestellen ihre Felder. In San Antonio de Areco sind die Spuren dieser Menschen besonders deutlich zu erleben. Die Stadt hat viele ihrer Straßen mit Kopfsteinpflaster sowie Häuser und Villen aus dem 19. Jahrhundert erhalten. In den zahlreich vorhandenen Souvenirläden gibt es handgemachte Gaucho-Produkte aus Leder sowie Silberwaren und Keramik zu kaufen. San Antonio de Areco befindet sich rund 130 Kilometer nordwestlich von Buenos Aires entfernt und ist mit einem Mietwagen innerhalb von eineinhalb Stunden erreicht.
Schneller erreicht ist hingegen Tigre im Norden von Buenos Aires. Das Städtchen liegt auf einer Insel im Paraná Delta. Neben den dort angebotenen Bootstouren lohnt sich ein Besuch des Ortes auch wegen des täglich geöffneten Puerto de Frutos, einem Markt für Kunst und Handwerk. Gut 200 Kilometer östlich von Buenos Aires, auf der gegenüberliegenden Seite des Rio de la Plata, befindet sich Montevideo, die Hauptstadt Uruguays. Zwischen beiden Städten bestehen regelmäßige Fährverbindungen, die teilweise auch Autos mitnehmen. Montevideo gilt als eine der lebenswertesten Städte Südamerikas und ist reich an historischer Architektur. Zudem verfügt die Millionenstadt über einen eigenen Stadtstrand am Atlantik.