
Nur drei Kilometer trennen den Flughafen Naxos (JNX) von der gleichnamigen Stadt an der Westküste der griechischen Insel. Reisende aus Deutschland müssen in der Regel einen Zwischenstopp in Athen einlegen. Wer nicht den passenden Flug findet, hat außerdem die Möglichkeit, die Insel mit der Fähre vom griechischen Festland zu erreichen. Da am Flughafen selbst keine Autovermietungen beheimatet sind, müssen Ankömmlinge die kurze Strecke in den Stadtkern mit dem Linienbus oder Taxi zurücklegen. Vor Ort warten insbesondere am Hafen diverse Mietwagenanbieter.
Die Straßen auf Naxos sind überwiegend gut ausgebaut. Nur für einige Touren in den Süden der Insel sollten sich Reisende einen Jeep oder ein anderes geländegeeignetes Fahrzeug besorgen. Verschiedene Strecken verbinden die Inselhauptstadt Naxos mit Apollonas im Norden oder Eggares und Aperathos im Inland. Wie auf den meisten griechischen Inseln ist auch auf Naxos für die Nutztung der Straßen keine Maut zu entrichten.
Auf der kleinen Kykladen-Insel Naxos gelten die allgemeinen griechischen Verkehrsregeln. Wer sich einen Mietwagen ausleiht, benötigt einen nationalen Führerschein und muss zudem ein Mindestalter von 21 Jahren haben. Die Promillegrenze liegt wie in den restlichen Landesteilen bei 0,5. Das Tempolimit liegt innerhalb geschlossener Ortschaften bei 50 km/h und außerorts bei 90 km/h. Als wichtige Ergänzung sollte beachtet werden, dass das Mitführen eines Reservekanisters mit Kraftstoff in Griechenland strikt verboten ist.
Vom Naxos Hafen existieren zahlreiche Fährverbindungen, welche Urlauber beispielsweise nach Kreta, Rhodos, Iraklia, Delos, Mykonos und Santorini befördern. Außerdem besteht eine Verbindung nach Athen, welche die meisten Reisenden nutzen, um auf das kleine Eiland zu gelangen. Dementsprechend stehen in Naxos-Stadt, wo die Fähren einlaufen, zahlreiche Autovermietungen bereit. Möchten Sie von Naxos mit einem Mietwagen die Fähre nutzen, erkundigen Sie sich vorab in den Mietbedingungen, ob Ihr Vermieter dies gestattet.
Berühmt als Wahrzeichen für die ganze Insel ist die Portara. Das gigantische Steintor befindet sich auf einer vorgelagerten Halbinsel am Hafen von Naxos-Stadt. Ebenso sehenswert sind auch die beiden Kouroi. Dabei handelt es sich um zwei halbfertige, riesige Statuen junger Männer. Erstere in Apollona erreichen Reisende mit einem Mietwagen innerhalb einer Viertelstunde von Naxos-Stadt aus, zur zweiten im Norden der Insel in Melanes ist es etwa eine Stunde. Auf dem Weg dahin locken immer wieder kleinere Städte und Dörfer mit einem kurzen Zwischenstopp, um die exquisiten Käsesorten und anderen regionalen Produkten der gastronomischen Schatzinsel zu verkosten.
Naturentdecker haben mit einem Mietwagen die Möglichkeit, auch in die entlegenen Bergdörfer zu gelangen. Besonders Apeirathos ist mit seinen venezianischen Türmen, verzierten Gassen und pittoresken Torbögen ein traditionelles und wunderschönes Bergdorf. In der Region unternehmen Reisende auch gerne Wandertouren durch die prächtige, grüne Natur. So zieht der Berg Zas, benannt nach dem Göttervater Zeus, zahlreiche Besucher an. Sanfter und auch für Familien mit kleinen Kindern geeignet sind dagegen die malerischen, weiten und oft flach abfallenden Sandstrände im Südwesten der Insel geeignet. Plaka Beach und Agios Georgios sind nur zwei der vielen Strände dieses traumhaften Badeparadieses. Das Wasser ist hier extrem klar und sauber. Surfer dagegen bevorzugen Mikri Vigla, da hier oft stärkerer Wind für das sportliche Wasservergnügen weht.