Der internationale Flughafen Porto Alegre - Internacional Salgado Filho (POA) ist der neuntgrößte Flughafen Brasiliens und verbindet die Region national mit Rio de Janeiro oder São Paulo, aber auch international mit Argentinien und anderen lateinamerikanischen Ländern. Der Flughafen ist über das Nahverkehrsnetz mit der Innenstadt von Porto Alegre verbunden und verschiedenste Buslinien verkehren zwischen Zentrum und Flughafen. Zusätzlich gibt es die Option, mit dem Taxi die knapp neun Kilometer zurückzulegen. Die einfachste Option ist, einen Leihwagen zu mieten. Am Flughafen stehen unter anderem die Autovermietungen Foco und Movida bereit und es kann direkt mit dem Mietwagen ins Zentrum gefahren werden.
In Porto Alegre befindet sich ein wichtiges Autobahnkreuz der Region und deshalb sind viele umliegende Städte leicht über die Autobahnen zu erreichen. Die Autobahn 116 führt im Süden bis nach Uruguay und im Norden nach Curitiba, wo sie bis nach São Paulo reicht. Die Atlantikküste ist über die BR-290 zu erreichen, diese Straße führt bis nach Argentinien im Westen. Kleinere Straßen verbinden Porto Alegre mit Naturparks und idyllischen Dörfern. Der Rio Grande kann auch mit einem Schiff befahren werden und es besteht Fährverkehr zwischen Porto Alegre und anderen Städten der südamerikanischen Atlantikküste.
Der Mietwagen ist der ideale Weg, um die Atlantikküste zwischen Torres und Chui zu entdecken. Zwischen diesen beiden Städten erstrecken sich kilometerlange Sandstrände und auf der etwa 700 Kilometer langen Strecke gibt es sowohl Orte mit Luxushotels und von Palmen gerahmte Sandstrände als auch ruhige Stellen fernab des Tourismus, wo das Rauschen des Meeres das einzige Geräusch weit und breit ist.
Die gebirgigen Regionen des Nordostens von Rio Grande do Sul sind schnell mit dem Leihwagen erreicht und fühlen sich doch an wie eine andere Welt. In dieser Hügellandschaft siedelten vor allem deutsche und italienische Auswanderer. Die Deutschen hinterließen sowohl ihre Fachwerkhäuserarchitektur als auch einen Dialekt der deutschen Sprache. Die Italiener hingegen kultivierten den Weinbau. In der Stadt Caxias do Sul wird die Rebe jährlich gefeiert und auch konsumiert.
In der Stadt Gramado treffen Fondue- Restaurants und schweizerische Schokoladenfabriken auf brasilianisches Feuer. Die daraus entstehende aufregende Symbiose zieht nicht nur Touristen, sondern auch zahlreiche Einheimische an. Darüber hinaus punktet Gramado auch wegen der großen Auswahl an Wellenessangeboten und Freizeitparks, die ringsum der Stadt zu finden sind. Die Architektur Gramados, insbesondere die Fachwerkhäuser, erinnern an ein putziges Alpendorf in Deutschland und es ist schwer zu glauben, dass das noch Südamerika ist.