Konya verfügt über einen eigenen Flughafen, allerdings wird dieser nur saisonal aus Düsseldorf direkt angeflogen. Wer dennoch zum Flughafen Konya (KYA) fliegen möchte, verkehrt mit Zwischenstopp in Istanbul Sabiha Gökçen (SAW) dorthin. Am Flughafen Konya finden sich verschiedene Autovermietungen. Der Flughafen liegt direkt an der Fernverkehrsstraße D715, die ins Zentrum Konyas und in Richtung Ankara führt. Alternativ bietet sich die Anreise über den Flughafen Antalya (AYT) an. Mehrere Fluggesellschaften bieten ganzjährig günstige Direktflüge aus Deutschland nach Antalya an. Der Airport befindet sich circa 200 Kilometer südlich von Konya. Bekannte Autovermietungen sind im Terminal 1 und Terminal 2 zu einer Vielzahl vertreten. Um bei CHECK24 einen Mietwagen am Flughafen Antalya zu vergleichen, wählen Sie diesen in der Buchungsmaske als Abholort aus.
Konya ist gut mit umliegenden Städten vernetzt, allerdings nicht an das türkische Autobahnnetz angeschlossen. Die Fernstraßen, wie die D696, sind vergleichbar mit unseren Bundesstraßen und als Schnellstraßen einzuordnen. Besonders gut sind die Straßen in Richtung der Touristenhotspots am Mittelmeer ausgebaut. Die D696 bildet östlich einen halben Ring um das Zentrum Konyas und verbindet die Stadt mit Seydişehir und dem Süden des Landes. Die D330 verläuft ebenfalls östlich und verbindet Konya nach Westen mit Beysehir und nach Osten mit Eregli. Nördlich, entlang des Flughafens Konya, verlaufen die D715 sowie die D300 nach Aksaray und Nevsehir.
Konya ist der perfekte Ausgangspunkt für Ausflüge mit dem Mietwagen in die geschichtsträchtige Region Zentralanatolien. Besonders das Gebiet Kappadokien empfiehlt sich für einen Tagesausflug. Für diese einzigartige, unbeschreibliche Natur lohnt sich die Fahrt von etwa 270 Kilometern, denn bereits auf dem Weg kann die Schönheit der Landschaft bewundert werden. Kappadokien ist ein riesiges Freiluftmuseum und zeugt von langer Geschichte. Das aktive Vulkangebiet mit seinen konischen Gesteinsformationen, den Feenkaminen, ist weit mehr als ein beliebtes Fotomotiv. Reisende können hier unter anderem die wohl berühmteste unterirdische Stadt in Kappadokien, Derinkuyu, erkunden.
Nordöstlich von Konya befindet sich ein weiteres Natur-Highlight – der Tuz-Gölü. Das Gewässer mit einem Salzgehalt von über 30 Prozent ist der zweitgrößte See der Türkei und einer der salzhaltigsten Seen weltweit. Im Sommer bildet sich meist eine dicke Salzschicht an der Seeoberfläche. Wer einen einzigartigen Spaziergang auf dem See erleben möchte, fährt am besten im August mit dem Leihwagen an den Tuz-Gölü. Eine weitere Besonderheit ist die Farbe des Sees, oder besser, seine Fähigkeit des Farbwechsels. Während das Wasser im Winter noch eisblau wirkt, wandelt sich die Färbung in den Sommermonaten zu einem Rotton. Grund dafür ist eine Algenart, die auch die hier nistenden rosa Flamingos einfärbt.