Einmal quer nach Nordwesten über die Insel geht es mit dem Mietwagen in einer halben Stunde zur Cova de Can Marçà bei Port de Sant Miquel. Die etwa 100.000 Jahre alte Tropfsteinhöhle begeistert Jahr für Jahr ihre Besucher. Ursprünglich war die Höhle ein Versteck für Schmuggelware. Heute glänzen unterirdische Seen und Wasserfälle in gut inszenierten Lichtgestaltungen, welche durch passende Musik eindrucksvoll ergänzt werden.
Ein Leihwagen bietet sich auch für Fahrt in die Hauptstadt und weiter zur Südwestküste an. Über die E-10 und PM-803 erreichen Reisende die Cala d'Hort und damit einen wunderbaren Ausblick auf die Insel Es Vedrá. Zahlreiche Mythen und Sagen ranken sich um die mystisch aus dem Meer aufragenden Felsen vor der Küste. Ob die Reste der versunkenen Stadt Atlanta, der Wohnort der Sirenen, deren betörender Gesang für viele Schifffahrer tödlich endete, oder der Gegenpol zum Bermuda-Dreieck – die Theorien sind breit gestreut. Urlauber können sich bei einer geführten Tour genauer mit der Frage beschäftigen und sich ihre eigene Meinung bilden.
In Ibiza-Stadt lohnt sich auf dem Hin- oder Rückweg ein Besuch der Dalt Vila. So wird die befestigte Altstadt genannt. Steile, enge und mit Pflastersteinen versehene Gassen versetzen Reisende ins Mittelalter zurück. Neben versteckten Hinterhöfen und einzigartigen Treppenhäusern finden Stadtbummler hier urige Galerien und kleine Läden aus einem längst vergessen scheinenden Zeitalter.