Marbella liegt direkt an den beiden wichtigen Küstenautobahnen A7 und AP7, wobei letztere die schnellere, aber auch gebührenpflichtige Variante ist. Beide führen von West nach Ost entlang der gesamten südspanischen Küste. Ab Málaga gibt es nach Norden außerdem die A45 und die AP46. Ins Landesinnere gelangen Autofahrer direkt aus Marbella, sonst nur über die Nationalstraße A-355. Alle Informationen zur Maut auf den Autobahnen in Spanien erhalten Sie von Ihrem Autovermieter bei der Abholung des Mietwagens in Marbella.
Eine Halbtagestour nach Ronda sollten sich Marbella-Urlauber, die mit dem Mietwagen unterwegs sind, nicht entgehen lassen. Auf der A-3797 geht es zunächst durch eine 1.100 Meter hochgelegene, karge Gebirgslandschaft wieder hinab in die historische Stadt, die zahlreiche Sehenswürdigkeiten bietet. Da darf zum Beispiel ein Gang über die Puente Nuevo zur Stierkampfarena mit angeschlossenem Museum nicht fehlen. 20 Autominuten entfernt von Ronda liegt außerdem Spaniens längste Rennstrecke, das spektakuläre Ascari Race Resort.
Wer ausgezeichnete Kulinarik mit einem tollen Ausblick verbinden möchte, fährt eine halbe Stunde zum Refugio de Juanar in der Sierra Blanca. Auf der A-355 gelangen Ausflügler erst nach Ojén und anschließend auf der MA-5300 zum ausgeschilderten Hotel. Hier bleibt der Leihwagen stehen, denn nach dem Essen geht es die letzten zwei Kilometer zum Aussichtspunkt zu Fuß weiter. Der Spaziergang wird mit einem tollen Blick auf Marbella und die Costa del Sol belohnt. Etwas weiter entfernt im Südwesten, liegt auch das beliebte Ausflugsziel Gibraltar. Die Tour zum Felsen von Gibraltar sollte am besten in einem Minibus mit erfahrenem Fahrer unternommen werden. Oben angekommen, ergibt sich ein fantastischer Blick auf die spanische und marokkanische Küste. Vor allem für Familien ist auch ein Besuch bei den frechen Berberaffen toll, die schon einmal den oder anderen Hut stibitzen.