Mit dem Aeroporto de São Jorge (SJZ) verfügt São Jorge über einen eigenen Regionalflughafen. In der Regel ist bei der Anreise mit dem Flugzeug ein Umstieg am internationalen Flughafen auf der Nachbarinsel São Miguel erforderlich. Zwischen beiden Airports gibt es mehrere direkte Verbindungen täglich. Am Flughafen können Sie dann einen Mietwagen für die Weiterfahrt nach Velas leihen. Die Fahrt vom Flughafen nach Velas dauert über die EN1 gerade einmal acht Minuten. An der EN1 finden Sie auch mehrere Tankstellen und Ladesäulen, an denen Sie Ihren Mietwagen vor der Rückgabe bzw. nach der Abholung am Flughafen volltanken oder aufladen können.
Der Hafen von Velas dient hauptsächlich als Anlegepunkt für Kreuzfahrt- und Passagierschiffe. Praktischerweise befindet sich nur wenige hundert Meter vom Hafen entfernt eine Verleihstelle einer Autovermietung, um genau zu sein in der Straße Largo Dr. João Perreira. Der direkten Weiterreise mit dem eigenen Mietwagen steht also nichts mehr im Weg! Beachten Sie jedoch die Öffnungszeiten der Station und buchen Sie Ihren Leihwagen idealerweise vorab. Weitere Informationen zu Adressen und Öffnungszeiten der Anbieter in Velas finden Sie auf unserer Stationskarte.
Von Velas aus führt die EN1 auf zügigem Weg sowohl zur anderen Küstenseite nach Norte Grande als auch meist am Wasser entlang bis ganz in den Süden. Bei Manadas wechselt sie nur die Bezeichnung von EN1 zu EN2. Zwischen den beiden größeren Fernstraßen befindet sich ein Netz aus gut ausgebauten Landstraßen, die Autofahrer auch zu kleineren Dörfern, Aussichtspunkten oder Gebirgsketten führen. Im Allgemeinen gilt für die Azoreninsel und ihr Verkehrssystem: gute Straßen, wenig Verkehr und entspannte Autofahrer.
Wer nach Velas reist, ist in jedem Fall ein Mensch der Natur. Ein Gebirgskamm aus schwarzem Lavagestein und Vulkankegeln durchzieht die Insel und fordert Wanderer zu ausgedehnten Touren heraus. Wenn man die Augen ein wenig zusammenkneift, könnte man denken, es läge ein schlafender Drachen im Meer. Testen Sie es selbst! Der höchste Punkt des scheinbaren Ungeheuers ist der Pico da Esperança, von dessen Gipfel der Blick bis weit hinaus auf den Ozean und die Nachbarinsel reicht. Ein besonderes Merkmal der Insellandschaft sind die rund 75 Fajãs, bei denen es sich um kleine Küstenebenen unterhalb 400 bis 700 Meter hohen Steilküsten handelt. Eine besonders schöne Wanderroute ist zum Beispiel der Abstieg vom Sera do Topa hinunter zur Fajã dos Cubres.
Eine schöne Rundstrecke mit dem Mietwagen von Velas aus wäre eine Fahrt Richtung Norden. Dafür müssten Autofahrer die Stadt in nördlicher Richtung und dann auf die EN1 Richtung Beira wechseln. Hier lohnt sich auf jeden Fall ein Stopp an der berühmten Käsefabrik. Man schmeckt förmlich den Geruch des Meeres und der Wiesen. Anschließend führt die Straße ein gutes Stück an der Küste entlang. Es lohnt sich, den Leihwagen für einen Moment stehen zu lassen und die schäumenden Buchten und Abhänge zu Fuß zu erkunden.