Der nächste internationale Airport ist der Flughafen Kavala "Alexander der Große" (KVA), der etwa 30 Kilometer östlich von Kavala auf dem griechischen Festland liegt. Er wird vereinzelt auch aus Deutschland angeflogen. Alternativ empfiehlt sich eine Anreise über Thessaloniki. Die zweitgrößte Stadt des Landes verfügt mit dem Flughafen Thessaloniki (SKG) über den wichtigsten Flughafen des griechischen Nordens und wird von mehreren Städten von Deutschland aus angesteuert. Verschiedene Mietwagenanbieter stellen rund um den Flughafen ihre Dienste zur Verfügung. Die Büros der meisten Autovermietungen finden die Flugreisenden direkt im Ankunftsterminal. Bei einer Anreise über Kavala sollte vorab geklärt werden, ob der jeweilige Autovermieter die Mitnahme eines Mietwagens auf der Fähre nach Thassos erlaubt.
Die Hafenstadt Limenas lässt sich in erster Linie auf dem Seeweg erreichen. Von der griechischen Festlandstadt Keramoti aus verkehren in den Kernzeiten halbstündlich Fähren in den Hauptort der Insel Thasos – die Überfahrt dauert nur etwa 35 Minuten. Mehrere Mietwagenanbieter finden Schiffsreisende direkt in der Nähe des Fährterminals. Auch die nur 17 Kilometer von Limenas entfernte Hafenstadt Skala Prinos wird vom griechischen Festland mit der Fähre angesteuert: Täglich machen sich von Kavala aus Fähren auf die etwa 75 Minuten lange Überfahrt.
Ganz im Süden von Thasos, etwa eine Stunde Fahrt von Limenas entfernt, wartet mit dem Kloster Archangelou einer der absoluten Höhepunkte der Insel. Das Kloster des Erzengels Michael ist direkt auf einem Felsen gebaut und bietet somit einen atemberaubenden Ausblick auf das Ägäische Meer. Die vielleicht schönste Kirche ganz Griechenlands können Urlauber besuchen, wenn sie bestimmte Kleidervorschriften einhalten: Während für Männer lange und dunkle Hosen Pflicht sind, gilt für Frauen, dass diese einen langen Rock sowie ein Schultertuch tragen sollten.
Wer an der Südküste noch einige Kilometer mit dem Leihwagen weiter in Richtung Osten fährt, erreicht das antike Aliki. Der auf der gleichnamigen Halbinsel gelegene Ort ist einer der schönsten der Insel und hat eine spannende wie viele Jahrhunderte umfassende Geschichte. Die eindrucksvollen Tempelruinen lassen etwas von dem früheren Reichtum auf dem Eiland erahnen. Um die Zeitenwende waren hier zudem mehrere Marmorsteinbrüche in Betrieb, die bis heute erkennbar sind. Naturfreunde und Wanderer sollten sich einen Ausflug auf den höchsten Berg der Insel, den Ypsario nicht entgehen lassen. Für die etwa einstündige Anreise mit dem Mietwagen werden sie mit einer fantastischen Wanderumgebung und einem einzigartigen Ausblick vom Gipfel belohnt.