
Die größten Flughäfen der Bretagne liegen in Brest (BES), Rennes (RNS), Quimper (UIP) und Lorient (LRT), jedoch gibt es nur wenige Direktverbindungen nach Deutschland. Ein Flugzeug- und manchmal sogar Flughafenwechsel in Paris ist häufig die beste Variante, um in eine der Städte zu gelangen. In Brest gibt es fünf international bekannte Autovermietungen, die sich direkt an der Gepäckausgabe befinden. In Lorient operieren drei Mietwagen-Anbieter. Bei CHECK24 können Sie Angebote für Leihwagen an allen Flughäfen der Bretagne vergleichen.
Bretagne-Urlauber haben Glück: Im Gegensatz zu allen anderen Regionen Frankreichs ist die Benutzung der Autobahnen im Nordwesten Frankreichs kostenlos. Lediglich kurze Streckenabschnitte kurz vor Rennes und Nantes, die allerdings außerhalb der Bretagne liegen, sind mautpflichtig. Wenn Sie von Deutschland nach und durch Frankreich fahren, müssen Sie mit Tunnel- sowie Autobahngebühren rechnen, die schnell ins Geld gehen können. Ansonsten ist das Straßennetz in der Bretagne hervorragend ausgebaut.
Die Verkehrsregeln in der Bretagne entsprechen denen ganz Frankreichs und sind somit sehr ähnlich zu denen in Deutschland. Es gilt Rechtsverkehr. Autofahrer sollten die Promillegrenze von 0,5 beachten und auf häufige Verkehrskontrollen vorbereitet sein. Für Fahranfänger gilt in den ersten zwei Jahren eine Promillegrenze von 0,2. Auch ein Alkoholtester sollte an Bord sein. Vor Ort genügt im übrigen der deutsche Führerschein. Eine internationale Fahrerlaubnis ist in der Bretagne, wie auch im Rest Frankreichs, nicht erforderlich.
Die Bretagne hat das großartige Talent, ihre Besucher sofort um den Finger zu wickeln. Obwohl die Region auf den ersten Blick nicht wie das Topmodel unter den touristischen Hotspots wie die Côte d'Azur oder der Eiffelturm in Paris wirkt, liegt genau darin ihre Stärke: Wer auf der Suche nach romantischen Weiten, unberührter Natur und großartiger Cuisine ist, sollte der Bretagne mehrere Tage oder Wochen Zeit geben, sich von ihrer schönsten Seite zu präsentieren. Starten Sie mit ihrem Mietwagen am besten in Rennes, der Hauptstadt der Region. Von hier aus fahren Asterix-und-Obelix-Fans auf der E50 anderthalb Stunden in nördliche Richtung nach Erquy: So mancher Einwohner des Küstenortes vermutet, in der Originalvorlage für das Heimatdorf der vom Zaubertrank gestärkten Gallier zu leben.
Von dort aus geht die Rundreise entlang der Smaragdküste weiter nach Westen in den herrlichen Hafenort Saint-Brieuc. Bei Ebbe tauchen schwarz-schimmernde Austernbänke aus dem Schlick auf, während von den schwindelerregend hohen Klippen die Flut einen fantastischen Blick aufs Meer bietet. Keinesfalls fehlen darf dann ein Trip nach Brest: Die romantische Stadt ganz im Westen der Bretagne liegt wenige Kilometer vom unberührten Wildpark d'Armorique. Dort befinden sich zahlreiche Inseln und Halbinseln, Gebirgszüge und Flussläufe auf 170 Quadratkilometern. Viele Tourismusbüros sind über den gesamten Park verteilt, sodass Sie mit Ihrem Mietwagen jederzeit stoppen und neue Informationen erhalten können.
Nachdem der Norden und Westen erkundet wurden, sollten Sie ihre Reise im Süden fortsetzen. Empfehlenswert sind die Orte Quimper sowie Lorient, die vor allem kulturell einiges zu bieten haben. Quimper etwa ist eine alte Bischofsstadt mit gotischen Kathedralen, renommierten Museen und der Malerei-Schule Pont-Aven. Auf einer Bootsfahrt auf dem Odet erhalten Reisende einen romantischen Überblick über die bretonische Seemannsstadt. Als Fischereistadt bekannt ist vor allem Lorient. Heutzutage ist sie der wichtigste Handelsort für allerlei Meeresfrüchte – und natürlich eine kulinarische Hochburg!