Das Straßennetz in Costa Rica ist in Autopista und Routen eingeteilt, die ähnlich den deutschen Autobahnen und Bundesstraßen sind. Die Hauptverbindungen kreuzen sich alle in der Hauptstadt San José. Aufgrund der Nähe von Guapiles zu San José, ist es leicht, alle Ecken von Costa Rica zu erreichen. Guapiles ist über die Route 32 direkt mit dem Meer und Puerto Limón verbunden und führt über die Route 36 gelangen Reisende bis an die Grenze von Panama. Von Guapiles gen Norden leitet die Route 4, die vorbei an Upala bis nach La Cruz, Nicaragua und dem Nicaraguasee führt.
Der Parque Nacional Tortuguero verdankt seinen Namen seiner Hauptattraktion. Der Park umschließt das Dorf Tortuguero und ist mit dem Mietwagen im Handumdrehen von Guapiles aus zu erreichen. Tortuguero leitet sich von dem spanischen Wort für Schildkröte ab, welche nur eine der Sehenswürdigkeiten ist. Der Park ist gekennzeichnet von einem üppigen und imposanten Blätterdach, bestehend aus tausenden Baumarten, die nur in Costa Rica beheimatet sind. Zwischen diesen hangeln sich Affen hin und her, während sich ein träges Faultier gemächlich herabbaumeln lässt. Wer Glück hat, kann sogar einen Jaguar oder Ozelot erspähen. Insgesamt leben hier mehr als 400 verschiedene Tierarten und es gibt viel zu entdecken in diesem zoologischen Kunterbunt.
Wer genau wie die Affen von Baumgipfel zu Baumgipfel schweben möchte, fährt mit dem Leihwagen in den Parque Nacional Braulio Carrillo, dieser ist bekannt für seine Dschungelseilbahn "Teleferico". Diese saust durch verschiedene Vegetationszonen und Höhenstufen des tropischen Regenwaldes und ganz nebenbei eröffnet sie Aussichten auf Riesenfarne, Orchideen, vorbeifliegende Kolibris, Nasenbären oder Tapire, die zwischen dem Dickicht entdeckt werden können. Durch die Lage am Fuße des Vulkanes Barva entsteht ein dampfender Nebelwald, der sich auf den höheren Metern sowie im tropischen Tiefland verbreitet. Insgesamt eine wahre Reise durch die Flora und Fauna Costa Ricas.