Die Straßen rund um Sousse sind gut ausgebaut. Außerhalb des Stadtkerns verläuft die Autobahn 1. Sie führt in nördlicher Richtung in die tunesische Hauptstadt Tunis, in Richtung Süden nach Sfax. Die Primärstraße P12, vergleichbar mit einer Bundesstraße, verläuft zudem von Sousse aus in westliche Richtung nach Kairouan und in das Landesinnere. Besonders im Bereich der Küste sind die Straßen, aufgrund des Tourismus, gut ausgebaut. Je weiter Reisende in die Wüstenregion vordringen, desto schlechter werden die Straßen.
Die Region um Sousse ist geprägt durch üppige Plantagen sowie malerische Strände. Etwa elf Kilometer nördlich von Sousse können Reisende den Küstenort El Kantaoui entdecken, welcher in den 1970er Jahren errichtet wurde. Er verfügt über einen Yachthafen, einen Golfplatz und einen traumhaften Sandstrand mit Bastsonnenschirmen. Ein weiteres Highlight ist der Hannibal Park, ein Vergnügungspark für die ganze Familie.
Mit dem Mietwagen erreicht man Monastir in etwa einer halben Stunde. Die Küstenstadt ist für ihre schneeweißen Strände und Olivengärten bekannt. Hier kann in den schmalen Gassen flaniert oder das islamische Museum in der riesigen Festung besucht werden. Von der Turmspitze des Ribat haben Reisende einen fantastischen Ausblick über die Stadt und das azurblaue Mittelmeer. Auch das Bourguiba Mausoleum, erkennbar an seiner goldenen Kuppel, befindet sich hier. Das Mausoleum beinhaltet eine Moschee und den Sarg des ersten tunesischen Präsidenten.
Mekka, Medina, Jerusalem – die heiligen Stätten des Islam. Doch es gibt noch eine vierte: Kairouan. Nur 56 Kilometer von Sousse entfernt wurde im 7. Jahrhundert die erste islamische Stadt in Afrika gegründet, so die Legende. Kairouan gehört heute dem Weltkulturerbe der UNESCO an. Die große Sidi Oqba Moschee im Zentrum ist ein wichtiges Pilgerzentrum der Muslime. Des Weiteren ist Kairouan bekannt für Teppichknüpfer.