Fethiye ist an die Küstenstraße D400 angebunden, sie ist gut ausgebaut und mit deutschen Bundesstraßen vergleichbar. In Richtung Westen führt die D400 nach Dalaman, in süd-östliche Richtung entlang der Küste nach Kas, Kemer, bis nach Antalya. Für Ausflüge in das Landesinnere kann nach etwa 20 Kilometern Fahrt auf der D400 in östliche Richtung auf die D330 gewechselt werden. Im Landesinneren gibt es weitere Anbindungsmöglichkeiten, beispielsweise nach Denizli. Reisenden, die von Fethiye aus die Region um Izmir erkunden wollen, empfiehlt sich eine Fahrt auf der Autobahn. Die Autobahnen befinden sich vermehrt im Westen der Türkei. Sie sind allerdings mautpflichtig.
Etwa 20 Minuten von Fethiye entfernt liegt Ölüdeniz. Mit seinem langen Strand und dem ruhigen Wasser der Lagune ist dies der beste Ort für Strandvergnügen. Ein Must-Do für Aktive ist ein Paragliding Sprung aus 1969 Metern Höhe vom Berg Babadağ. Es warten atemberaubende Aussichten, an wolkenlosen Tagen sogar bis nach Rhodos. Ein weiteres Highlight ist das Schmetterlingstal, eine der schönsten Buchten der Türkei, die nur mit dem Schiff zu erreichen ist. Mit dem Mietwagen können Reisende zu einem Aussichtspunkt über den hohen Klippen gelangen. Das Tal ist nach den hier heimischen 80 Schmetterlingsarten benannt.
Die Saklikent Klamm, im gleichnamigen Nationalpark, ist eine der tiefsten der Welt und liegt nur etwa 50 Minuten mit dem Leihwagen von Fethiye entfernt. Auf einer Strecke von 18 Kilometern hat sich der Fluss in den Felsen gefressen und bis zu 300 Meter hohe Felswände hinterlassen. Saklikent bedeutet so viel wie verborgene Stadt, eine passende Bezeichnung für dieses einzigartige Naturphänomen. Am Ende der Klamm gibt es einen Kletterpark, eine Rafting Basis und die Möglichkeit für Schlammbäder. Eine weitere geheimnisvolle Stadt ist Kayaköy, die Geisterstadt. Hier stehen 4.000 verlassene Häuser und lykische Felsengräber. Reisende können die Häuser besichtigen und von der spannenden Geschichte der Ruinen erfahren.