Verschiedene Autovermietungen erwarten Besucherinnen und Besucher direkt am Flughafen Poznań-Ławica (POZ). Wenn Sie am Terminal eintreffen, brauchen Sie lediglich den Beschilderungen folgen, um die Schalter zu erreichen. Dort erklären die Servicemitarbeiter, wo auf dem Flughafenparkplatz die Mietwagen zu finden sind und ihre Rückgabe zu erfolgen hat. Die Fahrzeit vom Flughafen in die Stadt beträgt anschließent etwa 25 Minuten.
Da Posen unweit der deutschen Grenze liegt, bietet sich die Anreise mit dem Zug oder eigenem Auto an. Von Berlin und München bestehen beispielsweise Verbindungen zum Hauptbahnhof Poznań Główny, der sich nur knappe 30 Minuten Fußweg westlich des Stadtkerns erstreckt. Schneller geht es mit einem Mietwagen: Praktischerweise sind gleich mehrere Autovermieter im Gebäude angesiedelt. Weitere Anbieter im Stadtgebiet oder in der Umgebung des Bahnhofs finden Sie mit unserer Stationskarte von Posen.
Die A2 stellt die wichtigste Autobahn bei Poznań dar, denn sie verläuft vom deutschen Frankfurt an der Oder bis nach Warschau. Sobald der Ausbau abgeschlossen ist, wird sie sich sogar einmal quer durch ganz Polen bis nach Weißrussland ziehen. Der Anschluss an die A12 in Deutschland ermöglicht nicht zuletzt eine schnelle Anreise mit dem Auto, etwa aus Berlin in circa drei Stunden. In den Nord- und Südwesten des Landes führen andererseits die Nationalstraßen DK5 wie DK11, worüber Reisende die polnische Ostseeküste oder die Tschechische Grenze erreichen.
Zum Lednica See und dem umgebenden Naturareal sind es nicht mehr als 45 Minuten mit dem Mietwagen. Dort angekommen, können Frischluftliebhaber ihren Mietwagen abstellen und sich vollends der Natur widmen. Ein Spaziergang durch die blühenden Wiesenlandschaften oder lieber ein beherzter Sprung ins Wasser? Beides ist hier möglich. Vogelarten mit wohlklingenden Namen wie das Sommergoldhähnchen oder die Rohrdommel lassen sich aus nächster Nähe beobachten. Botaniker mit Argusaugen können darüber hinaus etliche Pflanzenarten, zum Beispiel Wunderveilchen sowie kleine Gelbsterne, erspähen.
Polnische Geschichte darf derweil ebenfalls nacherlebt werden: Ein Freilichtmuseum am See zeigt archäologische Sammlungen nebst frühmittelalterlichen militärischen Ausrüstungen. Weiter geht die historische Entdeckungstour auf der Insel Ostrów Lednicki inmitten des Sees, wo sich jahrhundertealte Ruinen finden. Dafür lassen Reisende den Leihwagen stehen und nehmen die Fähre dorthin. Die Überreste verweisen auf die ehemals prächtige Burg, die um 1060 an dieser Stelle thronte und Stoff für unzählige Sagen bot. Angeblich ruht bis jetzt ein mysteriöser König samt seiner Ritterschar auf dem Seegrund.