Der Bahnhof Klaipéda, einer der wichtigsten der litauischen Eisenbahngesellschaft, liegt nordöstlich der Innenstadt und stellt neben Verbindungen im Personenverkehr nach Vilnius auch den schweren Güterverkehr von und zum Ostseehafen sicher. Nur wenige Gehminuten vom Bahnhof Klaipéda entfernt erhalten Reisende aber auch die Möglichkeit, bei verschiedenen Anbietern einen Mietwagen zu leihen. Eine Liste aller Autovermietungen in Klaipéda sowie deren Adressen und Öffnungszeiten finden Sie auf unserer Übersichtskarte.
Als wichtigste Hafenstadt des gesamten Landes ist Klaipéda hervorragend ins Verkehrsnetz eingebunden. Abgesehen vom Hafen, in dem jährlich über 7.000 Schiffe ankommen, sind es insbesondere die Autobahnen A1 und A13, die in die Stadt führen. Neben der E168 und vielen weiteren Fernstraßen um Klaipéda, die die historische Stadt mit der malerischen Umgebung verbinden, sind auch die öffentlichen Verkehrsnetze von Bedeutung. Nicht nur Bahnen und Züge verkehren durch oder entlang der Stadt, sondern auch einige Buslinien bringen Reisende schnell ans Ziel.
Obgleich die historisch bedeutsame Hafenstadt Klaipéda zahlreiche Sehenswürdigkeiten bietet, lohnt es sich für Reisende, das einzigartige Litauen mit dem Mietwagen zu erkunden. Das Bernsteinmuseum Polangen befinden sich in einem architektonisch einmaligen Schloss, das an einen idyllischen Botanischen Garten grenzt. Das von einem Berliner Architekten entworfene Museum informiert über Bildung und Verarbeitung von Bernstein und zeigt dabei einzigartige Exponate. Um Natur und Kultur zu erkunden, lohnt sich nicht nur der Baltische Mythologiepark, der einzigartige Skulpturen beherbergt, sondern auch der angrenzende Japanische Garten, der Besucher an einen anderen Ort versetzt. Ein wunderbares Fotomotiv liefert auch die nahe Kirche St. Darbenei.
Wer mit dem Leihwagen noch etwas weiterfahren möchte, nimmt den Weg bis zur Hauptstadt von Litauen, Vilnius, auf sich und erkundet dort ebenfalls die umliegende Gegend. Ein Beispiel neoklassizistischer Architektur in Litauen ist der eindrucksvolle Verkiai-Palast, während die römisch-katholische Kirche St. Anna ein seltenes Beispiel der Gotik des Landes darstellt. Einladend ist auch die Nationale Kunstgalerie, die als modern aussehendes Kunstmuseum nicht nur zeitgenössische Künstler ausstellt, sondern auch auf klassische Werke zurückgreift. Wer dagegen lieber selber einzigartige Motive festhält, kann die Plattform des Europa Tower besuchen, der mit einer Höhe von 148 Metern derzeit der höchste Wolkenkratzer in den baltischen Ländern ist.