Der Flughafen von Calama, der El Loa Airport (CJC), liegt gerade einmal 20 Minuten vom Stadtzentrum entfernt. Im Terminalgebäude befindet sich die Verleihschalter der Autovermietungen. Das zentralisierte Verleih- und Rückgabeverfahren der Mietwagenanbieter erleichtert die Urlaubsorganisation erheblich. Autofahrer folgen einfach der einzigen Straße weg vom Flughafen bis zur Avenida Balmaceda, die direkt bis ins Zentrum von Calama führt.
Praktischerweise befindet sich gleich bei Calama ein zentrales Straßenkreuz. Über die Ruta 24 gelangen Autofahrer auf den Ruta 5, der bis weit in den Norden bis nach Iquice führt. Wenn Reisende der Ruta 24 weiter folgen, gelangen sie auf direktem Weg bis an die Küste. Von hier aus könnten sie auf den Ruta 1 wechseln, der immer am Wasser entlang bis nach Antofagasta leitet. Besonders nützlich und unverzichtbar für Entdeckungstouren sind die Bundesstraßen, wie die B385 oder die nördliche B165, die mitten durch die Naturschutzgebiete verlaufen.
Folgen Sie der Ruta 21 nach Nordosten bis nach San Francisco de Chiu Chiu können Reisende hier ihren Mietwagen abstellen. Von hier aus führen einige Wanderwege direkt am Rio Salado durch die verlassene Gebirgswelt. Wer stets dem Flusslauf folgt, kann sich gar nicht verlaufen. Der Himmel strahlt leuchtend blau, es ist heiß und nichts zu sehen als Steinwüsten, ein paar schneebedeckte Gipfel und ab und an vielleicht eine Alpacca-Familie. So bezaubernd die Umgebung auch ist: Nicht verpassen, rechtzeitig zum Auto zurückzugehen!
Die Atacama-Wüste verbirgt ein Dutzend beeindruckender Naturschutzgebiete. Unweit von Calama befindet sich beispielsweise das Reserva Nacional Los Flamencos. Die Kulisse erinnert an eine Mondlandschaft. Inmitten der kargen Weite befindet sich ein Salzsee und im Wasser steht ein einsamer Flamingo. Am besten überzeugen sich Urlauber allerdings selbst davon, indem sie mit ihrem Leihwagen der Ruta 23 bis nach San Pedro de Atacama folgen. Der Ruta 27 führt dann bis inmitten des Nationalparks. Mit einem Geländewagen lässt sich das Gebiet auf ausgewiesenen Strecken ebenso gut offroad erkunden.
Nachts kann es ganz schön kalt werden in Chile. Aber davon sollten sich Besucher nicht abschrecken lassen – nirgends sonst findet sich ein so klarer Sternenhimmel wie in der Wüste. Wenn sie zum Beispiel gerade im Valle de la Luna unterwegs sind, bietet es sich an, einfach zu bleiben, bis die Nacht hereinbricht.