Recife verfügt über einen eigenen internationalen Flughafen, der praktischerweise nicht weit von der Innenstadt entfernt liegt – der Aeroporto Internacional do Recife/Guararapes (REC). Im Terminalgebäude finden sich mehrere lokale Autovermieter, auch internationale Anbieter. Das zentralisierte Verleih- und Rückgabeverfahren erleichtert den Urlaub erheblich. Der schnellste und einfachste Weg ins Zentrum von Recife führt über die PE-008, die direkt bis zum Bahnhof verläuft. Die entsprechende Auffahrt befindet sich gleich gegenüber dem Flughafengebäude. Reisende, die öffentliche Verkehrsmittel bevorzugen, können vom Flughafen Recife mit der Metro bis ins Zentrum fahren.
So aufregend und vielschichtig Recife auch ist, all der Trubel und die endlosen Straßenlabyrinthe können einem schon mal zu viel werden. Wenn dem so ist, erreichen Reisende in wenigen Minuten mit einem Mietwagen über die Küstenstraße PE-001 gen Norden die Kleinstadt Olinda. Der schönste Platz in der bunten Kolonialstadt ist der Aussichtspunkt Alto da Sé. Von hier oben schweift der Blick über die ferne Skyline, den nahen Ozean und die angrenzenden Wälder. Ein paar Musiker haben sich auf dem Platz versammelt und stimmen ein neues Lied an. Es ist leicht, mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Bevor die Fahrt weitergeht, sollte jeder Besucher unbedingt einen echten Tapioka-Pfannkuchen vom Markt probiert haben.
Gute Taucher- und Surfspots finden sich überall entlang des Küstenstreifens sowie bei der vulkanischen Inselgruppe Fernando de Noronha. Besonders schöne Strände liegen südlich von Recife. Die Bundesstraße PE-009 führt die ganze Zeit am Ufer entlang. Auf dem Weg zum traumhaften Porto de Galinhas passieren Urlauber diverse Buchten und Aussichtspunkte mit ihrem Leihwagen. Besonders spektakulär anzusehen sind die Küsten bei Ebbe. Wenn sich das Wasser zurückzieht, entstehen kleine Badebecken mit Fischschwärmen und Flamingofamilien. Es lohnt sich allerdings ebenso, der Straße gen Norden weiter als bis nach Olinda zu folgen. Der Weg führt durch zahlreiche kleine und größere Hafenstädte bis nach Natal. Motto solch eines Tages wäre: Fenster runter, Füße hoch und überall da anhalten, wo es schön ist!