
Riesige Berge, malerische Wiesen sowie charmante bayerische Dörfer – all das und mehr erwartet euch entlang der Deutschen Alpenstraße. Die Panoramatour schlängelt sich entlang beeindruckender Serpentinen und Aussichtspunkte.













Mitten durch Deutschland windet sich eine ganz besondere Straße: die Märchenstraße. Sie beginnt im Süden in Hanau, dem Geburtsort der Gebrüder Grimm, und endet im Norden bei den Bremer Stadtmusikanten.









Was vereint einzigartige Naturschönheit, kulturelle Größe sowie romantische Küstenlandschaften? Richtig, die Nordische UNESCO-Weltkulturerbe-Route! Der Roadtrip verläuft entlang zahlreicher Sehenswürdigkeiten.





Die Nordische UNESCO-Weltkulturerbe-Route führt Urlauber und Urlauberinnen vorbei an den wichtigsten, traditionsreichsten und schönsten Städten in Norddeutschland und folglich auch nach Wismar. Die charmante Hansestadt an Mecklenburgs reizvoller Ostseeküste vereint rund 800 Jahre Geschichte mit lebendiger Geschäftigkeit und sorgt so für ganz besonderes Urlaubsflair. Wismar besitzt einen der am besten erhaltenen Altstadtkerne Deutschlands, welcher 2002 in die Liste der UNESCO-Welterbestätten aufgenommen wurde. Bei einem Streifzug durch Wismar lohnt sich ein Abstecher zum Marktplatz, mit einer Fläche von beeindruckenden 10.000 Quadratmetern eine der größten Platzanlagen in Norddeutschland. Hier befindet sich ebenfalls das klassizistische Rathaus von Wismar.
Schwedische Einflüsse findet ihr in Wismar an fast jeder Ecke. So erinnern heute viele Gebäude, Straßenbezeichnungen und Feste daran, dass die Hansestadt bis 1803 in schwedischem Besitz war. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Besuch des "Alten Schweden", dem ältesten Bürgerhaus der Stadt? Dieses wurde bereits 1380 erbaut und erhielt rund 500 Jahre später seinen Namen im Zuge der Eröffnung der ersten Gastwirtschaft. Die Schwedenköpfe vor dem Baumhaus Wismar zählen ebenso zu den Wahrzeichen Wismars. Die barock bemalten Herkulesbüsten wurden bereits 1672 zum ersten Mal erwähnt, heute sind jedoch nur noch Duplikate zu sehen.


Baabe, Binz, Göhren, Sellin und Thiessow – das sind die fünf Ostseebäder der Insel Rügen. Wahre Schmuckstücke der Ostseeküste, überzeugt jedes einzelne Seebad durch wunderschöne Strände, Urlaubsflair und individuellen Charakter. Die markante Bäderarchitektur mit den klassisch-weißen Jugendstil-Villen ist ein architektonisches Highlight und Aushängeschild der Region. Von Stralsund aus geht es mit dem eigenen Auto oder einem modernen Mietwagen zunächst entlang der Rügendammbrücke über den Strelasund. Die imposante Brücke ist Startpunkt eines jeden Rügen-Urlaubs und bereits ein kleines Highlight für sich. Je nach Zielort dauert die Fahrt zu den Seebädern zwischen 50 Minuten bis 70 Minuten.
Während es in Binz und Sellin etwas lebendiger zugeht, finden Ruhesuchende ihr Ziel eher in Göhren, Baabe oder Thiessow. So ist vor allem das Seebad Thiessow ein Ort der Entspannung. Zu DDR-Zeiten als "Hawaii der Ostsee" betitelt, sorgen in Thiessow die landschaftliche Schönheit der Halbinsel Mönchgut sowie Wasser, Wind und Wellen für wundervolle Urlaubstage. Prunkstück Sellins ist die Seebrücke der Stadt sowie die edle Promenade. Hier reihen sich die Prachtbauten der Bäderarchitektur – genauso wie im Seebad Binz. Binz ist Standort der schönsten Villen der Ostseebäder und sonnigster Ort des Quintetts. Bis zu 1.900 Stunden im Jahr scheint dort die Sonne, so viel wie an fast keinem anderem Ort in Deutschland. Etwas ursprünglicher ist Baabe, welches unter anderem mit Sehenswürdigkeiten wie dem Naturhafen von Baabe am Bollwerk und der Baaber Bek punkten kann.


Letztes Ziel der Nordischen UNESCO-Weltkulturerbe-Route ist der Nationalpark Jasmund. Zwar ist er der kleinste Nationalpark Deutschlands, landschaftlich gesehen ist der Park jedoch ganz groß. Die größten Buchenwälder der Ostseeküste befinden sich hier und umschließen Moore und Quellen. So gehört der Buchenwald im Nationalpark Jasmund zu den insgesamt fünf Buchenwäldern, welche seit 2011 Teil des UNESCO-Welterbes sind. Die dichten, grünen Wälder werden ergänzt durch das Blau des Meeres und die berühmte Kreideküste. Von der einzigartigen Wirkung der weiß leuchtenden Kreidefelsen war damals schon der Maler Caspar David Friedrich fasziniert und die außerordentliche Ausstrahlung der Kreideküste hält sich bis heute.
Der höchste Punkt der Kreideküste ist der majestätische Königsstuhl. Dieser ragt 118 Meter über dem Strand empor und verspricht eine fabelhafte Aussicht über die Weite des Meeres. Zahlreiche Spazier- und Wanderwege laden zum Entdecken des Nationalparks ein und im "Nationalpark-Zentrum Königsstuhl" erwartet die Gäste ein ganz besonderes Naturerlebnis. Auf 2.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche und 28.000 Quadratmetern Außengelände werden die Geheimnisse der Natur enthüllt, laden zahlreiche Exponate zum Anfassen sowie Ausprobieren ein und die Kleinsten der Familie können sich auf dem Abenteuer-Parcours ordentlich austoben.

Alleen aus ehrwürdigen Kastanien, Buchen und Eichen – auf fast 3.000 Kilometern erstreckt sich die Deutsche Alleenstraße. Startet euren Roadtrip und lasst euch von Schlössern, romantischen Landschaften und der bewegten Vergangenheit verzaubern.



von Nele Hanke