Gut zu wissen

Während Hotels mit direkter Strandlage Entspannung und Badespaß garantieren, erkunden immer mehr Urlauber ihr Reiseland ebenfalls mit dem Mietwagen. Dabei ist Vorbereitung jedoch unerlässlich, denn nicht nur während der Fahrt droht Unwissenden Ungemach. Das Parken birgt in fremden Ländern zusätzlich allerlei Tücken. Anders als hierzulande regeln häufig nicht nur Schilder, sondern auch bunte Linien, wer wann wo parken darf. Damit euch kein Strafzettel die Urlaubslaune verhagelt, haben wir hier die Parkregelungen der zehn beliebtesten Urlaubsländer für euch zusammengestellt.
Zwar gibt es auch in Spanien die bei uns bekannten Park- und Halteverbotsschilder, doch häufig geben ausschließlich bunte Linien am Fahrbahnrand die Regeln vor. Unabhängig von Verkehrszeichen gilt hier:
Daneben gibt es in Spanien auch Varianten der Parkverbotsschilder, die uns in Deutschland völlig fremd sind:
Auch im Land von Pizza und Pasta wird das Parken am Straßenrand durch farbige Linien und Schilder geregelt. Die Bedeutung ähnelt dabei der auf spanischen Straßen:
Ist der Fahrbahnrand überhaupt nicht markiert, solltet ihr von einem Parkverbot ausgehen oder zumindest so viel Platz lassen, dass andere Autos noch vorbei können. Außerhalb von Ortschaften ist das Abstellen des Fahrzeugs in Landschaftsschutzgebieten generell verboten, ausgewiesene Parkplätze natürlich ausgenommen.
Portugals Straßen sind weit weniger bunt. Den Großteil der „Aufklärungsarbeit“ übernehmen hier Verbotsschilder. Die bekannten rot-blauen Kreise werden jedoch fast immer durch Hinweise ergänzt. Dabei sind die Regelungen nicht einheitlich und unterscheiden sich von Gemeinde zu Gemeinde. Mal dürft ihr nur an einigen Wochentagen parken, ein anderes Mal könnt ihr euer Fahrzeug lediglich zu bestimmten Tageszeiten abstellen. Generell ist das Parken überall, wo „Estacionamento proibido“ steht, nicht erlaubt. Auch bei gelben Linien am Fahrbahnrand gilt: Park- und Halteverbot.
Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten geht es am Straßenrand besonders bunt zu. Dabei sind keine Linien auf der Fahrbahn gezogen, sondern die Bordsteine in unterschiedlichen Farben gestrichen. Die Bedeutung unterscheidet sich dabei teilweise deutlich von europäischen Ländern:
Achtet in den Städten zudem darauf, nicht vor Ausfahrten, Bushaltestellen oder Hydranten zu parken. Ausreichend Abstand solltet ihr auch lassen bei:
Grund für den letzten Punkt ist, dass die großen Löschfahrzeuge ausreichend Platz zum Ausschwenken benötigen. Doch zum Glück gibt es im Autoland USA fast überall ausreichend Parkplätze und -häuser. Die müsst ihr zwar bezahlen, die Preise sind jedoch meist sehr moderat und in größeren Städten könnt die Gebühren selbst an Parkuhren mit der Kreditkarte begleichen.
Die Griechen halten es relativ simpel mit den Parkregeln. An Vorfahrtsstraßen und überall, wo gelbe Linien die Fahrbahn begrenzen, ist Parken verboten. Andererseits werden vielerorts Parkplätze explizit ausgewiesen. In vielen Urlaubsorten ist also deutlich gekennzeichnet, ob das Parken erlaubt oder verboten ist. Zudem gibt es auch in Helas Verbotsschilder mit einem oder zwei weißen Balken. Wie in Spanien gilt hier:
Egal ob Städtetrip nach Paris oder Badeurlaub an der französischen Küste: Auch in Frankreich will gelernt sein, wann ihr wo euer Fahrzeug abstellen dürft.
Bei letzteren solltet ihr auf Schilder oder Fahrbahnmarkierungen achten. Die Worte „Horodateur“, „Stationnement payant“ oder „Payant“ weisen stets kostenpflichtige Stellplätze aus.
Autofahren in Großbritannien ist trotz Linksverkehr deutlich einfacher, als es sich viele zunächst vorstellen. Daher liegt das Königreich auch bei den Mietwagenkunden hoch im Kurs. Da vor allem zu Beginn des Urlaubs die ungewohnte Fahrweise jedoch vermutlich eure volle Aufmerksamkeit in Anspruch nimmt, fällt die Parkplatzsuche umso schwieriger aus. Dabei müsst ihr lediglich beachten, dass ...
Wer sich in Großbritannien zurechtfindet, sollte bei einer Irland-Rundreise mit dem Mietwagen keine Probleme haben. Denn auf der Nachbarinsel sind die Verkehrs- und Parkregeln fast identisch. So gilt in Großbritannien wie in Irland:
An kostenpflichtigen Parkplätzen geben Schilder weitere Informationen. Zu sogenannten „Freeway“- oder „Freeflow“-Zeiten ist dort das Parken übrigens auch verboten.
Während fast jedes Kind weiß, dass auf den britischen Inseln Linksverkehr herrscht, sind Südafrika-Besucher oft überrascht. Denn auch in der Regenbogennation wird auf der anderen Straßenseite gefahren. Parkverbote werden hier ganz ähnlich geregelt wie in vielen anderen Ländern:
Doch auch beim erlaubten Parken ticken die Uhren in Südafrika etwas anders. In Städten begegnet ihr zum Beispiel ständig sogenannten „Car Guards“. Diese weisen euch in die Parklücke ein und passen während eurer Abwesenheit auf den Wagen auf. Offizielle Guards tragen dabei eine Warnweste und verlangen direkt nach dem Abstellen einen festen Betrag. Es gibt aber auch inoffizielle Parkwächter. Die meisten der häufig sehr armen Menschen verdienen sich so etwas dazu und erwarten lediglich ein kleines Trinkgeld, wenn ihr wieder wegfahrt.
In Kroatien sind Parkplätze stets durch weiß gestrichelte Linien gekennzeichnet, die meisten davon sind kostenpflichtig. Hier könnt ihr entweder in bar am Parkautomaten ein Ticket ziehen oder per SMS bezahlen. Dafür steht auf jedem Kassenterminal eine Nummer. Pro Kurzmitteilung dürft ihr eine Stunde lang parken. Abstellverbote sind durch blaue Schilder mit einem rot durchgestrichenen P gekennzeichnet.
Nachdem ihr euch nun über die Parkregeln in eurem Urlaubsland belesen habt, steht dem Urlaub auf vier Rädern fast nichts mehr im Weg. Wer noch mehr Informationsbedarf hat, für den könnten auch die Mautregelungen im Ausland von Interesse sein. Oder seid ihr sicher, alle goldenen Regeln rund um den Mietwagen zu kennen? Dann kann es ja losgehen, auf CHECK24 findet ihr euren günstigen Mietwagen.
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