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Praktische Mietwagentipps für die USA

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Autorenbild Ronja Preißler

von Ronja Preißler

13. August 2024

Unendliche Weiten und unzählige Sehenswürdigkeiten – die USA sind nicht umsonst das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Deshalb ist ein Mietwagen für einen Urlaub in den Staaten ein Muss, schließlich kommt ihr so auf eine möglichst flexible und bequeme Art von A nach B. Von der Anmietung über wichtige Länderinformationen bis hin zu Routenvorschlägen haben wir hilfreiche Tipps für einen Leihwagen in den USA für euch vorbereitet.
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Die beste Reisezeit für einen Roadtrip durch die USA

Die beste Reisezeit für einen Roadtrip durch die USA hängt ganz davon ab, in welcher Ecke des Landes ihr euch gerade befindet. Schließlich erwartet euch im flächenmäßig drittgrößten Land der Welt ein breites Spektrum an unterschiedlichen Klimazonen. Während euch zum Beispiel im Norden an der Grenze zu Kanada kalte Winter und gemäßigte Sommer empfangen, findet ihr am Pazifischen Ozean mediterranes Klima vor. Wer hingegen in den Süden wie etwa nach Florida reist, darf mit subtropischen Bedingungen rechnen. Wie die Klimabedingungen in den beliebtesten Bundesstaaten aussehen, verraten wir euch weiter unten in diesem Artikel.

Tipps für die Mietwagenbuchung

Zusatzgebühren für Jungfahrer und Jungfahrerinnen:

Zwar beträgt das Mindestalter für die Anmietung eines Leihwagens in den USA je nach Bundesstaat 18 oder 21 Jahre, dennoch fallen oft für junge Fahrerinnen und Fahrer unter 25 Jahren Zusatzgebühren an.

  • Einwegmiete: Als flächenmäßig drittgrößtes Land der Welt könnt ihr in den USA mit dem Auto Tausende von Kilometern zurücklegen. Plant ihr also, einmal quer durchs Land zu fahren, ergibt es durchaus Sinn, den Mietwagen an einem anderen Ort wieder abzugeben. Zwar fällt dafür in der Regel eine Einweggebühr – oftmals als One-Way-Fee bezeichnet – an, dennoch spart ihr euch hier Zeit und Sprit für die Rückfahrt zum Ausgangspunkt.
  • Versicherungsschutz: Um im Falle eines Unfalls nicht selbst für den Schaden aufkommen zu müssen, empfehlen wir euch, einen Mietwagen ohne Selbstbeteiligung auszuwählen. Zusätzlich bietet sich insbesondere für Strecken, die über unbefestigte Straßen führen, der Premium-Schutz an, welcher euch auch gegen Schäden an Glas, Reifen, Unterboden und Dach absichert. Internationaler fuehrerschein tipps. Dieser kostet etwa 15 Euro, ihr bekommt diesen im jeweiligen Straßenverkehrsamt in Deutschland gegen Vorlage aller hierfür benötigten Dokumente sofort ausgestellt.

Ebenso unerlässlich wie der Führerschein sind der Voucher eurer Mietwagenbuchung sowie ein gültiger Personalausweis beziehungsweise Reisepass. Nicht zuletzt benötigt ihr bei eurer Abholung in der Regel eine Kreditkarte, auf der die Kaution vom Verleiher eingezogen wird. Debit- und Prepaidkarten werden für gewöhnlich nicht anerkannt.

Das passende Mietwagen-Modell

Ihr plant kleinere Tagesausflüge oder einen mehrwöchigen Roadtrip durch die USA? Egal ob es immer nur geradeaus gehen soll, ihr Fahrten über unbefestigte Straßen plant oder viel Stauraum beziehungsweise Platz für die ganze Familie benötigt – den passenden Mietwagen gibt es für jeden Anlass. Wir helfen euch auf der Suche nach dem richtigen Modell auf die Sprünge:

Ihr seid mit einer kleinen Gruppe an Freundinnen und Freunden oder Familie unterwegs, benötigt demnach nicht allzu viel Stauraum und plant die Highlights in der Nähe eures Urlaubsortes zu besuchen? Dann ist für diese Zwecke ein Kleinwagen völlig ausreichend und allem voran die kostengünstigste Alternative.

  • Wenn ihr hingegen einen längeren Roadtrip plant, bei welchem ihr viel Zeit im Auto verbringt, dann raten wir euch zu einer komfortableren Leihwagen-Klasse. Mit einem Kombioder Van seid ihr bequem unterwegs und habt zusätzlich genügend Stauraum für euer Gepäck.
  • Eure Mietwagenreise führt euch ins Hochgebirge, über unbefestigte Straßen oder mitten durch die Wüste? Dann ist ein SUV die richtige Wahl für euch. Vergesst gerade bei Zielen mit Schneegarantie nicht, Schneeketten hinzuzubuchen.
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Die beste Reisezeit für Alaska

Die atemberaubende Naturschönheit Alaska ist das ganze Jahr über einen Anblick wert, aufgrund des arktischen Klimas jedoch nicht immer für eine Mietwagenreise gut geeignet. Deshalb empfehlen wir euch, den Bundesstaat zwischen Juni und Mitte September zu besuchen – dann, wenn die Nationalparks für Besucherinnen und Besucher geöffnet haben. In diesen Monaten sind die Straßenverhältnisse am besten, außerdem sind die Tage sind länger und ihr habt mehr Zeit für Erkundungen. Zudem lassen sich in dieser Zeit auch die beeindruckenden Tierwanderungen, wie die der Lachse und Grizzlybären, am besten beobachten.

Straßenbedingungen in Alaska

Die Straßenverhältnisse sind in der Regel gut, viele kleinere Highways und Nebenstraßen zeichnen sich jedoch durch unbefestigte Fahrbahnen aus. Darüber hinaus kann es aufgrund von Waldbränden, Regen- und Schneefall zu Straßensperrungen kommen. Auch Frostschäden an den Straßen sorgen manchmal für einen welligen Untergrund. Auf der offiziellen Regierungswebsite Alaskas könnt ihr euch über die aktuellen Gegebenheiten informieren. Haltet nicht zuletzt nach Tieren auf der Fahrbahn Ausschau! In der verlassenen Landschaft kann es durchaus vorkommen, dass Elche, Bären oder sonstige Lebewesen euren Weg kreuzen.

Routen-Vorschläge für einen Roadtrip durch Alaska gibt's hier.

Beste Reisezeit für Hawaii

Dank eines ganzjährig milden Klimas lohnt sich ein Roadtrip das ganze Jahr über. Zwischen Dezember und März bricht jedoch die Regenzeit heran, weshalb sich die Monate zwischen April und November am besten für euren Urlaub auf Hawaii eignen. In dieser Zeit ist das Wetter stabiler und die Gefahr von tropischen Stürmen ist geringer. Außerdem sind die Temperaturen in diesen Monaten ideal, um die traumhaften Strände und die beeindruckenden Vulkanlandschaften zu erkunden.
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Straßenbedingungen auf Hawaii

Grundsätzlich erwarten euch auf den Inseln gute Straßenverhältnisse. Aufgrund von vulkanischen Aktivitäten kann es jedoch zu Straßensperrungen kommen. Nähere und aktuelle Informationen erhaltet ihr auf der Website der hawaiianischen Regierung.
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Beste Reisezeit für Kalifornien

Zwischen Juni und August müsst ihr mit dem größten Touristenandrang in Kalifornien rechnen. Wenn ihr also unbeschwert die Highlights des Bundesstaates entdecken wollt, lohnt es sich, einen Reisemonat abseits der Hauptsaison zu wählen. Da ab Mai bis in den September hinein die Regenwahrscheinlichkeit gering ist und die Sonne strahlt, empfehlen wir euch einen Urlaub im Frühsommer oder Herbst. Besonders reizvoll für den Herbst ist ein Besuch der vielen Weinberge. Neben Weinverkostungen erwartet euch ein malerisches Panorama einer in warmen Farben erstrahlenden Landschaft.

Straßenbedingungen in Kalifornien

Von Wüste über Gebirgsstraßen bis hin zu Küstenrouten: In Kalifornien erwarten euch abwechslungsreiche Routen. Das Straßennetz ist gut ausgebaut und auch die Fahrbahnen sind überwiegend geteert. Erkundigt euch jedoch rechtzeitig über witterungsbedingte Straßensperren, wie etwa die verschneite Tioga Road im Winter.

Routen-Vorschläge für einen Roadrip durch Kalifornien gibt's hier.

Beste Reisezeit für Florida

Wenn in Deutschland gerade eisiger Winter herrscht, findet ihr in Florida die beste Reisezeit. Stattet dem Sunshine State zwischen November und Mai einen Besuch ab. In der anderen Jahreshälfte ist es mit durchschnittlich 30 Grad zwar etwas wärmer, dennoch wird der Sommer in Florida von viel Regen und Monsunen heimgesucht. Zudem steigt in den Sommermonaten das Risiko für Hurrikans, die insbesondere zwischen Juni und November auftreten können.
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Straßenbedingungen in Florida

Die Fahrbahnverhältnisse in Florida sind gut. Um von A nach B zu gelangen, geht es überwiegend über Freeways oder Highways. Beachtet hierbei jeweils mögliche Mautgebühren, die für sogenannte "Toll Roads" anfallen. Da Barzahlungen immer seltener werden, bieten viele Verleiher ein Pay-by-Plate-System an: Das Kennzeichen wird beim Befahren der gebührenpflichtigen Straßen fotografiert und die Summe auf die Mietwagenrechnung mit aufgeschlagen.

Routen-Vorschläge für einen Roadtrip durch Florida gibt's hier.

Wer noch nie zuvor in den USA das Auto tanken musste, wird beim ersten Mal vielleicht ein bisschen planlos vor der Zapfsäule stehen. Denn auch wenn der Tankvorgang selbst ähnlich wie bei uns abläuft, gibt es doch so manche Unterschiede. In den Staaten wird nämlich in der Regel vor dem Tanken bezahlt, meist per Kreditkarte an der Zapfsäule direkt oder an einer dafür vorgesehenen Kasse. Wenn ihr mehr gezahlt als getankt habt, erhaltet ihr das restliche Geld wieder gutgeschrieben. Nach der Zahlung müsst ihr schlussendlich euren Kraftstoff auswählen, da in der Regel alle Benzinsorten aus dem gleichen Schlauch kommen. Achtet vor allem in ländlichen und dünnbesiedelten Regionen darauf, dass ihr regelmäßig tankt. So lauft ihr nicht Gefahr, dass euch das Benzin ausgeht.

Fazit

Ob paradiesische Strände, die weite Wüste oder faszinierende Gebirgswelten, die USA sind ein riesiges Land, indem es jede Menge zu entdecken gibt. Kein Wunder, dass sich die Staaten bei Vielen unter den Traumreisezielen einreihen. Um die schönsten Ecken des Landes bequem und flexibel zu erkunden, seid ihr mit einem Mietwagen bestens bedient. Beachtet aber je nach Region und Dauer eurer Reise, welches Leihwagen-Modell sich für euer Vorhaben am besten anbietet. Wir wünschen euch eine gute Fahrt!
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