von Ronja Preißler
13. August 2024

von Ronja Preißler
13. August 2024

Zwar beträgt das Mindestalter für die Anmietung eines Leihwagens in den USA je nach Bundesstaat 18 oder 21 Jahre, dennoch fallen oft für junge Fahrerinnen und Fahrer unter 25 Jahren Zusatzgebühren an.
Ebenso unerlässlich wie der Führerschein sind der Voucher eurer Mietwagenbuchung sowie ein gültiger Personalausweis beziehungsweise Reisepass. Nicht zuletzt benötigt ihr bei eurer Abholung in der Regel eine Kreditkarte, auf der die Kaution vom Verleiher eingezogen wird. Debit- und Prepaidkarten werden für gewöhnlich nicht anerkannt.
Ihr plant kleinere Tagesausflüge oder einen mehrwöchigen Roadtrip durch die USA? Egal ob es immer nur geradeaus gehen soll, ihr Fahrten über unbefestigte Straßen plant oder viel Stauraum beziehungsweise Platz für die ganze Familie benötigt – den passenden Mietwagen gibt es für jeden Anlass. Wir helfen euch auf der Suche nach dem richtigen Modell auf die Sprünge:
Ihr seid mit einer kleinen Gruppe an Freundinnen und Freunden oder Familie unterwegs, benötigt demnach nicht allzu viel Stauraum und plant die Highlights in der Nähe eures Urlaubsortes zu besuchen? Dann ist für diese Zwecke ein Kleinwagen völlig ausreichend und allem voran die kostengünstigste Alternative.


Die Straßenverhältnisse sind in der Regel gut, viele kleinere Highways und Nebenstraßen zeichnen sich jedoch durch unbefestigte Fahrbahnen aus. Darüber hinaus kann es aufgrund von Waldbränden, Regen- und Schneefall zu Straßensperrungen kommen. Auch Frostschäden an den Straßen sorgen manchmal für einen welligen Untergrund. Auf der offiziellen Regierungswebsite Alaskas könnt ihr euch über die aktuellen Gegebenheiten informieren. Haltet nicht zuletzt nach Tieren auf der Fahrbahn Ausschau! In der verlassenen Landschaft kann es durchaus vorkommen, dass Elche, Bären oder sonstige Lebewesen euren Weg kreuzen.
Routen-Vorschläge für einen Roadtrip durch Alaska gibt's hier.


Von Wüste über Gebirgsstraßen bis hin zu Küstenrouten: In Kalifornien erwarten euch abwechslungsreiche Routen. Das Straßennetz ist gut ausgebaut und auch die Fahrbahnen sind überwiegend geteert. Erkundigt euch jedoch rechtzeitig über witterungsbedingte Straßensperren, wie etwa die verschneite Tioga Road im Winter.
Routen-Vorschläge für einen Roadrip durch Kalifornien gibt's hier.

Die Fahrbahnverhältnisse in Florida sind gut. Um von A nach B zu gelangen, geht es überwiegend über Freeways oder Highways. Beachtet hierbei jeweils mögliche Mautgebühren, die für sogenannte "Toll Roads" anfallen. Da Barzahlungen immer seltener werden, bieten viele Verleiher ein Pay-by-Plate-System an: Das Kennzeichen wird beim Befahren der gebührenpflichtigen Straßen fotografiert und die Summe auf die Mietwagenrechnung mit aufgeschlagen.
Routen-Vorschläge für einen Roadtrip durch Florida gibt's hier.
Wer noch nie zuvor in den USA das Auto tanken musste, wird beim ersten Mal vielleicht ein bisschen planlos vor der Zapfsäule stehen. Denn auch wenn der Tankvorgang selbst ähnlich wie bei uns abläuft, gibt es doch so manche Unterschiede. In den Staaten wird nämlich in der Regel vor dem Tanken bezahlt, meist per Kreditkarte an der Zapfsäule direkt oder an einer dafür vorgesehenen Kasse. Wenn ihr mehr gezahlt als getankt habt, erhaltet ihr das restliche Geld wieder gutgeschrieben. Nach der Zahlung müsst ihr schlussendlich euren Kraftstoff auswählen, da in der Regel alle Benzinsorten aus dem gleichen Schlauch kommen. Achtet vor allem in ländlichen und dünnbesiedelten Regionen darauf, dass ihr regelmäßig tankt. So lauft ihr nicht Gefahr, dass euch das Benzin ausgeht.