Inspiration

Mit dem E-Auto in den Urlaub – ist das überhaupt schon problemlos möglich?! Wir zeigen: Es geht! Schon heute könnt ihr ein Elektroauto mieten und mit etwas ausgeklügelter Planung entspannt in den Urlaub düsen. Ganz nebenbei tut ihr so noch etwas Gutes in puncto Nachhaltigkeit. Wir haben für euch besonders E-Auto-freundliche Reiseziele zusammengestellt, so geht euch unterwegs keinesfalls der Saft aus.
Tipps für eure Planung
Die streckenmäßig geringe Ausdehnung der spanischen Insel Mallorca kommt euch vor allem hinsichtlich der Reichweite der E-Autos entgegen. So seid ihr schnell von einer Ecke in der anderen, ohne unterwegs zum Laden Halt machen zu müssen. Beachten solltet ihr bei eurer Tour und den vermeintlich kurzen Routen allerdings die Steigungen, die euch zum Beispiel im Tramuntana Gebirge im Osten Mallorcas erwarten. Diese können durch häufiges Anfahren und Abbremsen Auswirkungen auf die Akkuleistung eures Autos haben.
Mallorca investiert stark in die E-Mobilität und hat in den vergangenen Jahren das Netz an Ladesäulen stetig ausgebaut. Ihr findet die Möglichkeiten quer über das Eiland verteilt, es gibt zum Beispiel Schnelllader, bei denen das Auto nach einer halben Stunde schon zu 80 Prozent geladen ist, an anderen Stationen werden zwei bis drei Stunden benötigt. Im Gewerbegebiet Son Castelló in Norden Palmas steht außerdem eine große Stromtankstelle. Zu weiteren Tipps für euren Mietwagen-Urlaub auf Mallorca geht es hier.
Ladestationen in den Urlaubsorten Mallorcas
Bei einer Reise nach Österreich braucht ihr euch kaum Sorgen um das Laden der Batterie des E-Autos zu machen, denn die Alpenrepublik verfügt über ein breit ausgebautes Netz an öffentlichen Ladestationen. Mindestens alle 30 Kilometer findet ihr eine Ladesäule für euer Elektroauto. Diese sind über alle Bundesländer Österreichs gut verteilt.
Ein umfassendes Netz wartet zum Beispiel im Salzburger Land auf euch. Hier ist nicht nur die Mozartstadt selbst eine Reise wert, sondern auch das wunderschöne Umland mit hellblauen Bergseen und einem imposanten Alpenpanorama. Auch Österreichs Skigebiete, zum Beispiel das Ötztal, Sölden oder Hintertux, könnt ihr mit dem Elektroauto ansteuern. Beachten solltet ihr hierbei allerdings, dass ihr an kalten Wintertagen mehr Batterieleistung benötigt und dementsprechend den ein oder anderen Ladestopp zusätzlich einplanen solltet.
Ebenfalls gut ausgebaut ist das Ladesäulen-Netz in Deutschlands Nachbarland Frankreich. Wenn ihr das Savoir-vivre, die Lebenskunst der Franzosen, schnuppern und durch das Land stromern wollt, solltet ihr euch im Vorfeld eurer Reise gut informieren, denn die Abdeckung mit Ladesäulen weist regional recht große Unterschiede auf. In den Großstädten, allen voran Paris, befinden sich viele Ladestationen. Eine Reihe an Säulen findet ihr auch in der Bretagne und an der Côte d’Azur. Innerhalb Frankreichs gibt es auch zahlreiche Schnellladestellen, an denen ihr euer Auto während einer Kaffeepause aufladen könnt. Wenn ihr in der Mitte des Landes unterwegs seid, solltet ihr euch allerdings darauf einstellen, dass die Ladesäulen etwas rarer gesät sind. Ihr braucht Tipps für lange Autofahrten? Die haben wir hier für euch gesammelt.
Der Anteil der Elektroautos in Norwegen wächst und wächst – und damit auch die Verteilung der Ladestationen. In Norwegen gibt es rund 10.000 davon, auch zahlreiche Hotels bieten ihren Gästen mittlerweile Möglichkeiten zur Ladung an. So erlebt ihr das Land der Fjorde umweltschonend und entspannt. Um die Natur und die Weite des skandinavischen Landes in vollen Zügen auszukosten, plant die ein oder andere Übernachtung während euer Tour ein und nutzt so die Ladezeit eures Autos effizient. In Norwegen könnt ihr eure E-Autos unter anderem auch kostengünstiger als Autos mit Verbrennungsmotor auf einer Fähre transportieren lassen und auch auf die Mautgebühren gibt es für E-Autos einen Rabatt.
Laut einer Erhebung des europäischen Autoherstellerverbandes ACEA sind die Niederlande das Land mit den meisten verfügbaren Ladepunkten der Europäischen Union. Hier könnt ihr gefühlt an jeder Ecke euer Auto laden. Einen Großteil der Ladesäulen findet ihr in den Regionen Amsterdam, Rotterdam und Den Haag. Einer Reise im Sommer an die niederländischen Strände oder im Frühjahr zu den wundervollen und bekannten Tulpenfeldern des Landes steht somit nichts im Wege.
Ihr wollt mit dem E-Auto einen Trip in die Berge Südtirols unternehmen oder ein paar Tage Sonne und Palmen am Gardasee genießen? In Italien findet ihr vor allem im Norden viele öffentliche Stromsäulen. Auch Schnellrestaurants oder Supermärkte können euch hier mit grünem Benzin versorgen. Auf der Route von Mailand nach Rom gibt es etwa alle 60 Kilometer eine Möglichkeit zum Aufladen. Je weiter ihr allerdings nach Süden gelangt, desto weniger gut ausgebaut ist das E-Netz. Dies solltet ihr bei der Planung eures Italien-Roadtrips unbedingt beachten.
Ihr wollt möglichst viel von der Schweiz auf einer einzigartigen Route sehen? Dann ist die Grand Tour of Switzerland für euch genau das Richtige. Der Roadtrip gilt als erster weltweit für Elektrofahrzeuge. Auf den rund 1.600 Kilometern versorgen mehr als 200 Ladestationen euren Stromer mit Saft. Unterteilt ist die Route in acht Etappen, die allesamt Highlights breithalten.
Ihr startet im trendigen Zürich, fahrt dann weiter über Appenzell nach St. Moritz. Vom alpinen St. Moritz geht es weiter ins sonnenreiche Lugano, die wärmste Stadt der Schweiz, in der sogar Palmen zu finden sind. In der nächsten Etappe wartet der Gotthardpass auf euch, ehe ihr Täsch erreicht. Ab hier könnt ihr einen Abstecher nach Zermatt unternehmen, das autofreie Dorf erreicht ihr allerdings nur mit einem Zug. Ab Täsch geht die Fahrt weiter bis an den Genfer See, nach Neuchâtel über Bern, bis ihr wieder in Zürich ankommt. Die Strecke führt euch überwiegend über Landstraßen, sodass ihr die imposanten Landschaftszüge der Schweiz genießen könnt.
Die Route könnt ihr in eurem eigenen Tempo befahren, nach Belieben Unterkünfte wählen und verweilen. Wer täglich mindestens fünf Stunden Fahrzeit einplant, benötigt für die Grand Tour etwa eine Woche. Empfohlen wird außerdem, die Strecke im Uhrzeigersinn zu befahren und die Reise aufgrund der Erreichbarkeit der Alpenpässe von April bis Oktober zu starten.
Dänemark ist vor allem für Autoreisen ab Deutschland und anschließender Beherbergung in einem Ferienhaus äußerst begehrt. Viele Ferienhäuser sind deshalb bereits heute mit Lademöglichkeiten für Elektroautos ausgestattet. So könnt ihr euch in eurem Häuschen entspannen, während draußen das Auto Strom tankt. In den Großstädten des Landes findet ihr genauso Ladesäulen wie an den großen Autobahnen auf Rastplätzen. Auch während eines Besuchs des beliebten Legolandes könnt ihr in der Zwischenzeit euer Auto laden lassen.
Mit dem Elektroauto einmal quer durch Deutschland? Ja! Der Heimaturlaub ist dank des stark ausgebauten Netzwerks an Ladesäulen innerhalb der Bundesrepublik gut möglich. In der Studie des europäischen Autoherstellerverbandes ACEA landet Deutschland mit mehr als 44.500 Lademöglichkeiten auf Rang drei innerhalb der Europäischen Union.
Besonders gut ist die Infrastruktur entlang der Hauptverkehrsachsen des Landes, so ist eine Reise beispielsweise von München nach Hamburg mit eurem Elektroauto gut durchführbar. Aber auch in puncto Landschaft steht Deutschland seinen Nachbarländern in nichts nach. Lasst euch im Beitrag über die schönsten Roadtrips in Deutschland inspirieren. Einen Überblick über die besten Autobahn-Raststätten innerhalb Deutschlands erhaltet ihr hier, die Verfügbarkeit von Ladestationen ist in diesem Beitrag ebenfalls gelistet.
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