von Lena Burkart
02. September 2019

von Lena Burkart
02. September 2019

Wer mit einem Auto durch Paris fährt, sollte es sich verkneifen, den Eiffelturm mit einem Hupen zu begrüßen. Bei unseren französischen Nachbarn wird das Hupen nämlich nicht gerne gesehen und ist in den Städten sogar verboten. Sollte es im Straßenverkehr jedoch zu einer gefährlichen Situation kommen, ist es selbstverständlich erlaubt, die Hupe als Warnsignal einzusetzen. Ein Verkehrsteilnehmer benimmt sich daneben und fährt ohne Rücksicht drauflos? Hier sollten Fahrer dennoch die Ruhe bewahren, denn wer seinem Ärger ohne triftigen Grund lauthals Luft macht, der riskiert ein Bußgeld von 35 Euro. reisewelt/maut-urlaubslaender .
Im Gegensatz zu den Franzosen lassen die Spanier ihrem Temperament gerne mithilfe der Hupe freien Lauf. Das Hupen ist sogar offiziell erlaubt und besonders im Stau oder stockenden Verkehr machen die Südländer gerne ihrem Ärger Luft. Ob das Hupkonzert die Autofahrer schneller an ihr Ziel bringt, bleibt jedoch fraglich. Für Urlauber aus anderen Ländern heißt es hier: Ruhe bewahren und sich gedanklich schon mal auf ein paar leckere spanische Tapas freuen.
Parken in der zweiten oder dritten Reihe ist in Spanien üblich, um kurz etwas zu erledigen. Die Falschparker werden deshalb nicht gleich abgeschleppt. Steht euch dadurch jemand im Weg: Geduld haben!


Beim Kamelreiten die Schönheit Ägyptens kennenlernen – ein unvergessliches Erlebnis. Zu einem solchen können allerdings auch die Verkehrsregeln in dem beliebten Urlaubsland werden. So werden beispielsweise Zebrastreifen von den hiesigen Fahrern gerne ignoriert. Wer dennoch den schaukelnden Kamelrücken durch einen Mietwagen eintauscht, sollte zudem wissen, dass die Ägypter gerne ihre Emotionen mithilfe der Hupe verlauten lassen. Besondere Vorsicht ist zudem an Ampeln geboten, denn diese werden mitunter eher als Empfehlung verstanden denn als verpflichtende Verkehrsregulierung.
In Ägypten gibt es nur wenige Brücken, die über den Nil führen. Diese befinden sich meist in den Großstädten, ein Ausflug sollte daher nur für eine Nil-Seite geplant werden.
Urlaub in Griechenland verspricht vor allem viel Kultur, unberührte Natur und kulinarische Highlights. Damit die Reise mit dem Mietwagen ganz entspannt verläuft, sollten Urlauber die nachfolgenden Tipps beachten. An Kurven ist Vorsicht geboten, denn viele Autofahrer schneiden die engen Straßen. Hier wird die Hupe häufig als Warnsignal genutzt, um eventuellen Gegenverkehr auf sich aufmerksam zu machen. Außerhalb der Städte können fehlende Leitplanken zur Gefahr werden und tiefe Schlaglöcher tauchen oft aus dem Nichts auf. Es gilt deshalb: Defensiv fahren und lieber einmal mehr hupen als zu wenig!
Unbedingt darauf achten, dass im Auto neben Pannendreieck und Verbandskasten auch ein gesetzlich vorgeschriebener Feuerlöscher mitgeführt wird.


Generell schließen die Irish Pubs unter der Woche bereits um 23 Uhr. Ab dieser Uhrzeit gilt bis 7 Uhr morgens die Nachtruhe auf der grünen Insel. Das heißt für Autofahrer, dass in diesem Zeitraum innerorts besondere Rücksicht genommen werden soll und dementsprechend jedes nicht zwingend notwendige Hup-Signal unterlassen werden sollte. Reisende, die mit dem Mietwagen die grünen Weiten Irlands erkunden, sollten zudem beachten, dass die Autovermietungen die Wagen häufig nur an Fahrer mit einem Mindestalter von 25 Jahren vergeben.
Da in Irland Linksverkehr herrscht, wird in Kreisverkehren dementsprechend im Uhrzeigersinn gefahren.




Größer, schneller, lauter? Keinesfalls, denn in den USA sind zwar überdurchschnittlich viele Geländewagen auf den Straßen anzutreffen, jedoch wird sich beim Hupen eher zurückgehalten. Dies hat den Hintergrund, dass es ähnlich wie in Deutschland hier die Regelung gibt, die Hupe so wenig wie möglich erklingen zu lassen. Generell sollte nur gehupt werden, wenn eine unmittelbare Gefahr besteht. In Chicago gibt es zudem die sehr umstrittene Angewohnheit, beim Verlassen einer Gasse zu hupen, um Fußgänger und andere Fahrer zu warnen.
An den meisten Tankstellen wird der Betrag bereits vor dem Tanken bezahlt.