von Ronja Preißler
01. August 2024
von Ronja Preißler
01. August 2024
Ein Roadtrip entlang der Adriaküste darf bei allen Sonnenanbeterinnen und Sonnenanbetern auf einem Balkan-Roadtrip nicht fehlen! Startpunkt ist Sloweniens grüne Hauptstadt Ljubljana. Von hier aus geht es in Richtung Adria, zunächst in die kroatische Küstenstadt Rijeka. Die Kulturhauptstadt 2020 ist der perfekte Ausgangspunkt, um die weitläufige kroatische Küste abzufahren – dabei geht es vorbei an den Städtchen Zadar und Split, die euch mit den schönsten Stränden Kroatiens empfangen und zu einem Sprung ins kristallklare Wasser einladen. Am südlichsten Zipfel des Landes kommen Kulturinteressierte in Dubrovnik schlussendlich auf ihre Kosten, bevor es zum letzten Stopp eures Roadtrips geht: Kotor in Montenegro.
Kotor liegt nicht direkt am offenen Meer, dafür empfängt euch die Stadt am südlichsten Fjord Europas in der imposanten Bucht von Kotor. Ihr habt noch nicht genug von eurem Adria-Roadtrip? Dann verlängert ihn ganz einfach, denn je weiter südlicher ihr fahrt, umso mehr Balkanländer könnt ihr auf eurer Rundreise erkunden. Vorbei an den montenegrinischen Badeorten Budva und Bar erreicht ihr auch schon die Grenze Albaniens – dem Geheimtipp im Balkan. Einen Reiseführer für Albanien findet ihr in unserer Reisewelt.
Von Zagreb über Belgrad bis nach Athen deckt diese Route einige der bekanntesten und kulturell bedeutendsten Städte des Balkans ab. Mit einer Kombination aus Kultur, Geschichte und Erlebnissen lernt ihr hier den Balkan in seiner Vielfalt kennen. Die kroatische Hauptstadt Zagreb ist dabei der nördliche Ausgangspunkt eures Roadtrips und führt euch durch Bosnien-Herzegowina und Nordmazedonien bis nach Griechenland.
Insgesamt legt ihr hier etwa 1.900 Kilometer zurück, für die ihr bestenfalls zwei Wochen einplanen solltet – schließlich lohnt es sich in der einen oder anderen Stadt auch zwei Tage oder länger zu verweilen oder ihr findet auf eurer Strecke noch alternative Abstecher. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Schlenker in das bosnische Dorf Mostar mit seiner berühmten Brücke über den smaragdgrünen Fluss Neretva? Nur wenige Kilometer davon entfernt liegt die größte Karstquelle Europas im Örtchen Blagaj.






Seid euch bewusst, dass die Straßenverhältnisse auf dem Balkan variieren können – informiert euch also vorab, welche Strecken ihr auf euren Abschnitten zurücklegt. Während Autobahnen, Hauptstraßen und Autobahnen in der Regel gut ausgebaut und beschildert sind, kann es auf den Nebenstraßen etwas holpriger werden. Vor allem in ländlichen Gebieten können diese unbefestigt, schmal und in einem schlechten Zustand sein – Schlaglöcher sind hier keine Seltenheit.
Wenn ihr im Gebirge unterwegs seid, solltet ihr euch auf kurvenreiche und enge Straßen einstellen. Plant lieber etwas mehr Zeit für eure Autofahrt ein. Die Zeit, die ihr normalerweise für 30 Kilometer zurücklegt, kann sich auf Serpentinen gerne in die Länge ziehen.
Im Balkan erwarten euch einige mautpflichtige Straßen. Informiert euch schon vor Beginn eurer Reise über notwendige Vignetten oder Zahlungsmittel. Wir haben euch eine kleine Übersicht vorbereitet, die alle wichtigen Informationen kurz zusammenfasst:
Was es bei der Maut sonst noch zu beachten gibt, erfahrt ihr in unserem Artikel zu den Mautregeln in zehn beliebten Mietwagenländern.
Eine Balkan-Rundreise steckt voller Abwechslung. Egal, ob ihr Typ Meer, Berge, Entspannungs- oder Aktivurlaub seid – die Länder auf der Halbinsel heißen euch mit einer faszinierenden Mischung aus Kultur, Geschichte und Natur willkommen. Von der klassischen Route von Zagreb nach Athen bis hin zur Adriatischen Küstenroute könnt ihr die Vielfalt des Balkans bei einem ausgedehnten Roadtrip erkunden – mit unseren Mietwagentipps kann bei eurer Tour schlussendlich auch nichts schiefgehen.